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Die vierte Phase der DIK: praxisnah, flexibel, themenoffen

Die Deutsche Islam Konferenz bisher

Die Deutsche Islam Konferenz (DIK) gibt es seit 2006. Initiiert vom damaligen Innenminister Wolfgang Schäuble, ist sie das zentrale Forum der Bundesregierung für den gesamtstaatlichen Dialog mit Muslimen in Deutschland. Die DIK beriet und tagte in unterschiedlichen Besetzungen und in variierenden Formaten in bisher drei Phasen – jeweils parallel zu den Legislaturperioden.

Beteiligt waren über die Jahre islamische Dach- und Spitzenverbände, aber auch verbandsunabhängige Initiativen und Vereine sowie muslimische Einzelpersonen. Daneben waren Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien, aus den Bundesländern, der Kommunen und aus der Wissenschaft vertreten.

Neustart der Deutschen Islam Konferenz Ende November 2018

Die Deutsche Islam Konferenz wird in dieser Legislaturperiode mit einer Auftaktkonferenz Ende November 2018 in Berlin in ihre vierte Phase starten. Der Auftakt wird von Innenminister Horst Seehofer mit einer Grundsatzrede eröffnet werden. Teilnehmen wird ein breites Spektrum muslimischer Zivilgesellschaft in Deutschland – Moscheedachverbände, verbandsunabhängige Organisationen, kleinere Initiativen sowie Wissenschaftler und Experten. Weiterhin werden Repräsentanten der Verwaltung auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene sowie der Kirchen und des jüdischen Lebens in Deutschland vertreten sein.

Was ist anders in der neuen Deutschen Islam Konferenz?

In der Vergangenheit tagte die Deutsche Islam Konferenz in festen Formaten und Foren. Es gab ständige, an Personen oder Organisationen gebundene Mitgliedschaften in Arbeits- und Lenkungsgruppen, denen bestimmte Themen und Arbeitsaufträge zugeordnet waren.

Dies wird in der neuen DIK anders sein: Die DIK in ihrer vierten Phase versteht sich als der Rahmen und die Bühne für einen Dialog und Austausch von und mit Muslimen über die übergeordnete Frage, wie ein Islam in, aus und für Deutschland entstehen kann und aussieht. Die DIK soll ein Forum sein für die Diskussion über einen Islam, der in Deutschland seine Heimat findet und sich akzeptiert weiß.

Im Rahmen der DIK streben wir eine Debatte an, die breit, öffentlich und auch kontrovers geführt wird. Die DIK soll ein Angebot und ein Werkzeug in Reaktion auf Fragen der Identitätsfindung unter Muslimen und damit verbunden auch der Selbstorganisation von Muslimen in Deutschland sein. Diesen Prozess können und wollen wir in der DIK mitorganisieren und begleiten.

Die vierte Phase der DIK: praxisnah, flexibel, themenoffen

Die DIK wird aus diesem Grund praxisnäher ausgerichtet sein. Sie wird den gelebten Alltag von Muslimen und Nicht-Muslimen in den Gemeinden, Vereinen und in der Nachbarschaft reflektieren und in diesen zurückspiegeln. Im Rahmen der neuen DIK sollen Wege für eine erfolgreiche Integration muslimischer Gemeinden und der weiteren muslimischen Zivilgesellschaft sowie Beispiele für ein gelingendes Zusammenleben praktisch und unmittelbar aufgezeigt, miteinander vernetzt und gefördert werden.

Diesem Ansatz folgend wird es keine festen Arbeitsgruppen, Ausschüsse oder dauerhaften Mitgliedschaften von Personen in Foren geben. Vielmehr werden nach der Konferenz zum Auftakt der vierten DIK im November themen- und anlassbezogene, variable und flexible Formate folgen. Welche das im Einzelnen sein werden und welchen Themenschwerpunkten sie sich zuwenden sollten – das wird maßgeblich auch Ausfluss des Austausches während der Auftaktveranstaltung sein.

Klar ist: Um praxisnah und konkret zu wirken, werden wir die Fach- und Arbeitsebene der muslimischen Verbände, der Initiativen und Vereine, der gesellschaftlichen Gruppen und der staatlichen Verwaltung breit in die Gespräche einbinden.

Über den Fortgang der Planungen und die Auftaktveranstaltung wird hier auf www.deutsche-islam-konferenz.de in nächster Zeit berichtet.

DIK-Redaktion

Datum 25.09.2018