DIK - Deutsche Islam Konferenz - Fortführung DIK

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Die Deutsche Islam Konferenz wird fortgeführt

Bundesinnenminister Horst SeehoferQuelle: BMI

Im Koalitionsvertrag für die aktuelle Legislaturperiode heißt es: „Wir werden die Deutsche Islam Konferenz fortsetzen“.

Herr Minister Seehofer betonte im Interview mit BILD vom 16.03.2018 auf die Frage: „Brauchen wir wieder eine Islamkonferenz?“

„Unbedingt! Die Islamkonferenz ist mir wichtig. Wir müssen uns mit den muslimischen Verbänden an einen Tisch setzen und den Dialog suchen und da wo nötig noch ausbauen. Meine Botschaft lautet: Muslime müssen mit uns leben, nicht neben oder gegen uns. Um das zu erreichen, brauchen wir gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme. Das erreicht man nur, wenn man miteinander spricht.“

Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 27.07.2018 äußerte sich Minister Seehofer zu folgender Frage:

„Sie wollen die Islamkonferenz wieder beleben. Was erhoffen Sie sich?“

„Wir werden die Islamkonferenz in der Tat im November wieder aufleben lassen. In der Zusammensetzung werden wir darauf achten, auch Menschen einzubeziehen, die nicht in den offiziellen Organisationen der Muslime engagiert sind. Wir werden versuchen, die Vielfältigkeit der deutschen Muslime und den einen oder anderen Bürger hinzu zu holen. Mitten aus dem Leben, nicht nur Funktionäre. Da lernt man am meisten. Und wir werden uns mit den alltäglichen Lebensfragen der muslimischen Menschen hier in Deutschland beschäftigen. Wie sieht es aus in der Schule, im Kindergarten, im Beruf, im gesellschaftlichen Leben, im Verein? Ich glaube, das ist ein viel besserer Ansatz [...] Das wird gut. Nein, das wird sehr gut.“

Vor diesem Hintergrund läuft ein umfassender Konsultationsprozess des Bundesinnnenministeriums zur Fortführung der DIK, in den ein breites Spektrum islamischer Organisationen und Initiativen muslimischer Zivilgesellschaft einbezogen werden und der auch den Bund, die Länder und Kommunen umfasst.

DIK-Redaktion

Datum 30.08.2018