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Projekte nach Themen

Kategorie A - Interreligiöser Dialog

"Weißt du, wer ich bin?"

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland

Projektbeschreibung: "Weißt Du, wer ich bin?" - unter diesem Motto laden die drei großen Religionen in Deutschland zu einem gemeinsamen Projekt ein. Ziel ist die Förderung des friedlichen Zusammenlebens in Deutschland durch die Begegnung von Menschen aus unterschiedlichen religiösen Traditionen. Mit der Leitfrage "Weißt Du, wer ich bin?" wollen die Träger Menschen zu Gesprächen und Aktionen anregen. Die Projektbeauftragte Dr. Songül Kayabasi koordiniert und berät bundesweit lokale interreligiöse Initiativen, sie unterstützt diese auch vor Ort. Schwerpunkt dabei ist, neue Gemeinschaft stiftende Erfahrungen zu sammeln und religiös sowie kulturell bedingte Vorbehalte zu überwinden. Damit leisten alle Beteiligten einen wichtigen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in Deutschland. Angesprochen sind Juden, Christen und Muslime, Schüler, Studenten, Lehrer, Dozenten und Menschen, die sich für den interreligiösen Dialog interessieren. Das Projekt ist auf die Zeit von Dezember 2008 bis Dezember 2011 angelegt und soll seinen Schwerpunkt auf lokalen Projekten haben, die inhaltlich und finanziell unterstützt werden. "Weißt Du, wer ich bin?" wird von vier Organisationen gemeinsam getragen: Der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), dem Zentralrat der Juden in Deutschland, dem Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) und der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB). Es wird vom Bundesministerium des Innern und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert.

Link: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland e.V.

„Christen begegnen Muslimen“

Islamisches Gemeindezentrum e.V. Brühl, Evangelische Kirchengemeinde Brühl, Katholische Kirche Brühl

Projektbeschreibung: Das Projekt setzt auf Veranstaltungen, Gesprächskreise und Begegnungen zwischen den Religionen. Die Veranstaltungen finden abwechselnd in der Moschee und in christlichen Kirchen statt. Dialog und Begegnung werden als Wege gesehen, den Anderen und seine Religion kennen zu lernen, zu verstehen und zu achten. Weiterhin wird im Dialog nach Möglichkeiten gesucht, das Miteinander von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft und religiöser Beheimatung friedlich zu gestalten. Themen des Dialogs waren u.a. "Koran und Bibel", "Kirche und Moschee", "Frau und Mann im Islam und Christentum" oder auch "Der Mensch als Pilger". Eingeladene Referenten sprechen zu den Themen. Anschließend besteht die Möglichkeit zu Diskussion, Führungen im jeweiligen Gotteshaus oder zu einem Umtrunk.

Link: Islamisches Gemeindezentrum e.V. Brühl, Evangelische Kirchengemeinde Brühl, Katholische Kirche Brühl

"Garten der Begegnung"

St. Stephansgemeinde

Projektbeschreibung: Aufgrund von Ängsten über den Plan eines Moscheebaus wurde ein Runder Tisch Islam gegründet, in dem Politiker, soziale Organisationen und Religionsgemeinschaften aller Konfessionen vertreten waren. Daraufhin initiierte die katholische St. Stephansgemeinde einen Begegnungsgarten verschiedener Religionen/Kulturen auf ihrem Grundstück; er ist auch Symbol für die Vernetzung/Begegnung von kirchlichen/kommunalen Integrationsbemühungen. Das Projekt mit dem Leitmotiv Religion fördert das respektvolle Miteinander von Muslimen und Christen und die Partizipation von einheimischen und zugewanderten Bürgern. Besonders Frauen haben ihr soziales Umfeld wahrgenommen. Es findet ein reger Austausch statt, wobei es um Gartenbau, jüngere deutsche Geschichte, Migrationsgeschichte, theologische und soziale Themen und Kunsthandwerk geht. Kooperationspartner sind der Türkisch-Islamische Verein, Ahmadiyya-Gemeinde Dreieich, Ausländerbeirat, Kirchen und ihre AGs vor Ort, Stadt Dreieich-Integrationsbüro, Schule (IIS), Hessencampus HLL, Kitas, Caritas, Diakonisches Werk und Forum Sprendlingen Nord e. V..

Link: St. Stephansgemeinde

„Tag der Religionen für ein friedliches Miteinander“

Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V. in Kooperation mit dem Verein für deutsch-arabische Freundschaft, DEF e.V.

Projektbeschreibung: Ziel der Projekttage "Tage der Religionen für ein friedliches Miteinander – Eine Veranstaltungsreihe zur Vielfalt des religiösen Lebens" ist, Menschen unterschiedlichen Glaubens in Kontakt zu bringen, Grundkenntnisse der unterschiedlichen Religionen zu erwerben und religiöse Bräuche kennen zu lernen. Zu diesem Zweck werden mehrmals im Jahr Abendveranstaltungen organisiert. Zu jeder Veranstaltungen werden Informationen vorbereitet, die am religiösen Alltag der Menschen orientiert sind. Ein anschließendes moderiertes Gespräch soll die Diskussionsbereitschaft über das Thema fördern. Danach folgt ein gemeinsames Essen mit Gesprächen über den jeweiligen Inhalt der Veranstaltung. Bisherige Themen waren: "Der Fastenmonat Ramadan", "Das Christentum – unterschiedliche Gestaltungen einer Überzeugung" und "Jüdisches Leben – jüdische Religion / Koscher-Essen, Klezmer und mehr". Durch die Veranstaltungen soll der interreligiöse Dialog gefördert und Vorurteile schrittweise abgebaut werden.

Link: Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V. in Kooperation mit dem Verein für deutsch-arabische Freundschaft, DEF e.V.

"christlich-muslimischer Frauentreff Biberach a. d. Riss"

Evangelische Gesamtkirchengemeinde Biberach und Frauenorganisation Biberach a.d. Riss

Projektbeschreibung: Der christlich-muslimische Frauentreff ist ein Gesprächs- und Begegnungsforum, in dem sich jeden Monat christliche und muslimische Frauen treffen, um sich über ihre Religion, Lebensweise und Lebenssicht auszutauschen. Die Treffen finden abwechselnd im Gemeindesaal der evangelischen Friedenskirche Biberach und im Haus der türkisch-islamischen Union statt. Ziel des christlich-muslimischen Frauentreffs ist das Kennenlernen der jeweils anderen Religion und Lebensweise. Die Inhalte der Veranstaltungen sind dabei sehr vielfältig. Religiöse Themen waren bisher: die Bedeutung von Gebet im Christentum und Islam, Trauer und Beerdigungsriten oder auch christliche und islamische Feste. Im interkulturellen Bereich wurden deutsch-türkische Leseabende veranstaltet sowie Reisen nach Istanbul und Hamburg unternommen. Weiterhin tauschen sich die Frauen über Probleme des Alltags aus, z.B. bei Schul- und Disziplinproblemen von Kindern oder zur Gesundheitserziehung.

Link: Evangelische Gesamtkirchengemeinde Biberach und Frauenorganisation Biberach a. d. Riss

"Dialog der Religionen"

KKH e.V.

Projektbeschreibung: Für die Veranstaltungsreihe "Dialog der Religionen" hat der Kurdistan Kultur- und Hilfsverein Religionen ausgewählt, gegenüber denen aus muslimischer Perspektive z.T. Vorurteile oder Konflikte bestehen. Aus diesem Grund wollte man eine Plattform zur Selbstdarstellung der Religionen im Rahmen von Veranstaltungen schaffen. Einzelne Vertreter der Eziden, Aleviten, armenischen Christen und Juden wurden eingeladen, um ihren Glauben vorzustellen und Fragen zu beantworten und auch den sunnitischen Glauben kennenzulernen. In einer Abschlussdiskussion kamen alle Religionsvertreter zusammen, um gemeinsam über Möglichkeiten und Grenzen eines interreligiösen Dialogs zu diskutieren. Hier wurden u.a. Fragen der doppelten Ausgrenzung kleiner religiöser Minderheiten, die Anerkennung von Genoziden(Armenier), Spannung zwischen Religionsfreiheit und Wahrheitsansprüchen, politische Vereinnahmungen, Bewahrung der eigenen Identität etc. diskutiert.

Link: KKH e.V.

"Aufeinander zugehen"

Islamische Gemeinde Zuffenhausen e.V./ Evangelische Kirchengemeinde Zuffenhausen

Projektbeschreibung: Die Projektverantwortlichen haben ein vielfältiges Jahresprogramm zusammengestellt, um Christen und Muslime bzw. Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammen zu führen. In einem zweisprachigen Flyer, in türkisch und deutscher Sprache, können die Veranstaltungen entnommen werden. Interkulturelle und interreligiöse Themen sind, u.a. "Krieg der Kulturen? Krieg der Religionen?", und  "Was ist eine Moschee?" oder auch "Integration – was ist eigentlich damit gemeint?". Weiterhin werden auch spezielle Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche im Rahmen der Kinderkirche bzw. in der Moschee angeboten.

Link: Islamische Gemeinde  Zuffenhausen e.V./ Evangelische Kirchengemeinde Zuffenhausen

"Kirchen und Moscheen / Orte des Gebets – Symbole des Religiösen"

Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Projektbeschreibung: Die erste Tagung wurde von der Thomas-Morus-Akademie im Mai dieses Jahres durchgeführt. Die zweite Tagung soll mit gleichem Programm im November 2010 stattfinden. Zentral sind dabei der Besuch der Moschee in Duisburg-Marxloh sowie Diskussionen zu Veränderungen im Stadtviertel durch Moscheebau, speziell zum Moscheebau in Köln und Duisburg und zur Funktion von Kirchen und Moscheen in Bezug auf den interreligiösen Dialog. Dazu wurden Multiplikatoren muslimischer und christlicher Gemeinden eingeladen. Die Mehrzahl der Teilnehmer im Mai waren allerdings katholisch. Die Tagung soll zur Wissensaneignung und Diskussion in den Bereichen Moscheen, Konflikte zum Moscheebau und in Fragen zur Symbolik von religiösen Orten dienen. Es werden ausschließlich Multiplikatoren und ehrenamtlich Tätige angesprochen, um den Nachhaltigkeitsaspekt sicher zu stellen.

Link: Thomas-Morus-Akademie Bensberg

„Interkultureller und interreligiöser Dialog zwischen Christen und Muslimen"

Ökumenisches Informationszentrum e.V. (ÖIZ)

Projektbeschreibung: Das Zentrum koordiniert den Dialog auf verschieden Ebenen: Expertengespräche, alltagsweltliche Begegnung, Mit-Feier-Projekt und Vernetzung/Koordination. Auf jeder Ebene gibt es verschiedene Möglichkeiten für Veranstaltungen.  Auf der "Experten"-Ebene gibt es Aktionen und Tagesseminare zu bestimmten Themen der interkulturellen und interreligiösen Beziehungen. Auf der "alltagsweltlichen Begegnungs"-Ebene gestaltet eine muslimische Mitarbeiterin verschiedene Veranstaltungen für Schulklassen, Jugendgruppen und kirchliche Gemeindekreise. Diese Mitarbeiterin steht als Gesprächspartnerin zum Thema "Islam" zur Verfügung. Im Mit-Feier-Projekt stellt eine Religion den anderen ihre Festtage und deren Bedeutung sowie die dazugehörigen Riten vor. Auf der Koordinationsebene arbeitet das Zentrum mit verschieden muslimischen, christlichen und jüdischen Gemeinden zusammen, um die Veranstaltung zu planen und durchzuführen. Seit 2007 organisiert das Zentrum Veranstaltungen im Trialog zwischen den Gläubigen der drei Religionen Abrahams: Judentum, Christentum und Islam.

Link: Ökumenisches Informationszentrum e.V. (ÖIZ)

"Dialog der Erscheinungen, Synagoge – Kirche – Moschee"

Evangelischer Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid
Agirbas / Wienstroer, Architektur & Stadtplanung

Projektbeschreibung: Neben die älteste Kirche Gelsenkirchens wurden temporär eine Synagoge und eine Moschee gebaut. Die Räume werden für Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und gemeinsame Spiele genutzt, so dass Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammengebracht werden. Das Projekt sollte zur Diskussion bringen, wie Leute verschiedener Religionen zusammenleben können. Die Synagoge und die Moschee werden im November abgebaut. Ein Wiederaufbau in Istanbul ist auch ab November 2010 geplant, da Istanbul neben dem Ruhrgebiet ebenfalls Kulturhauptstadt 2010 ist.

Link: Bleckkirche ; Architektur & Stadtplanung

"Bayernweite FrauenVernetzungstreffen"

Brücke - Köprü Nürnberg und Interreligiöse Fraueninitiative und Kimus Würzburg

Projektbeschreibung: Das Projekt schafft ein Netzwerk zwischen verschiedenen kleinen interreligiösen Fraueninitiativen in Bayern. Durch zwei Mal jährlich stattfindende Vernetzungstreffen werden Kompetenzen für die haupt- und ehrenamtliche Arbeit vermittelt und "best-practice-Beispiele" bekannt. So werden gelungene Konzepte (z.B. Reisen oder deutsch-türkische Eltern-Kind-Gruppen) an verschiedenen Orten umgesetzt.

Link: Brücke - KÖPRÜ Nürnberg ; KIMUS

"Vielfalt der Erinnerungen – Chancen für die Zukunft"

Miphgasch/Begegnung e.V.

Projektbeschreibung: Das Projekt richtet sich an muslimische und jüdische junge Erwachsene. Laut den Projektverantwortlichen ist Ziel des Projektes in gemeinsamen Begegnungen relevante Aspekte der Migrationsgeschichte Deutschlands, der jüdischen Geschichte, der Geschichte des Nahostkonflikts, der Geschichte des Nationalsozialismus und von diesbezüglich relevanten Aspekten der Geschichte der Türkei zu erarbeiten. Dies erfolgt unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Perspektiven der TeilnehmerInnen. Sie treten dabei in einen Austausch über ihre sich teils ähnelnden, teils unterschiedlichen Gewalt- und Ausgrenzungserfahrungen, die sie im Herkunftsland und/oder in Deutschland gemacht haben, aber auch über solche, die sie untereinander machen. Der gesamte Projektverlauf wird von einem pädagogischen Team begleitet und moderiert. Als Abschluss des Projektes präsentieren die TeilnehmerInnen ihre Erfahrungen der Öffentlichkeit.

Link: Miphgasch/ Begegnung e.V.

„Die Wurzeln unserer Religionen“

Haus Abraham e.V.

Projektbeschreibung: Haus Abraham e.V. sieht sich als von religiösen Institutionen unabhängiger Verein von und für Muslime(n), Juden und Christen, der den Dialog und die aktive Begegnung untereinander fördern will. Es werden verschiedene Veranstaltungen und Reisen organisiert, um das Wissen voneinander und die Kommunikation untereinander zu fördern. Ein friedliches Miteinander der monotheistischen Religionen, sowie gegenseitige Toleranz sind die Grundlagen des Umgangs untereinander. Das vorgestellte Projekt ist eine Veranstaltungsreihe mit drei Vortrags-/ Diskussionsabenden (zu je einer Religion) und drei Studien-/ Begegnungsabenden (Textarbeit mit Koran, Bibel, Tora). Über diese Anknüpfungspunkte sollen die Teilnehmer ins Gespräch kommen, sich Wissen über andere Religionen aneignen, sensibler für andere Lebens- und Verhaltensweisen werden und ihre Selbstwahrnehmung stärken.

Link: Haus Abraham e.V.

Zusatzinformationen

Minister zum Integrationspreis 2010

Videobotschaft: Start des Wettbewerbs um den Integrationspreis 2010

Bundesinnenminister Dr. de Maizière fordert zur Bewerbung für den Integrationspreis 2010 auf. Bewerben Sie sich bis zum 31. August 2010!

Mehr: Videobotschaft: Start des Wettbewerbs um den Integrationspreis 2010 …

Wer gewinnt den DIK-Integrationspreis?

Flyer - Integrationspreis 2010

Flyer zum Wettbewerb der Deutschen Islam Konferenz.

Mehr: Flyer - Integrationspreis 2010 …

Zwei lachende Mädchen

Bundesinnenminister lobt "Integrationspreis 2010" aus - Praxisbezug der DIK soll weiter gestärkt werden

Der Wettbewerb bietet eine Plattform für innovative Projekte und Ideen von und mit Muslimen. Projektträger können sich bis zum 31. August 2010 bewerben.

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Minister zum Integrationspreis 2010

Videobotschaft: Start des Wettbewerbs um den Integrationspreis 2010

Bundesinnenminister Dr. de Maizière fordert zur Bewerbung für den Integrationspreis 2010 auf. Bewerben Sie sich bis zum 31. August 2010!

Mehr: Videobotschaft: Start des Wettbewerbs um den Integrationspreis 2010 …

Wer gewinnt den DIK-Integrationspreis?

Flyer - Integrationspreis 2010

Flyer zum Wettbewerb der Deutschen Islam Konferenz.

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Zwei lachende Mädchen

Bundesinnenminister lobt "Integrationspreis 2010" aus - Praxisbezug der DIK soll weiter gestärkt werden

Der Wettbewerb bietet eine Plattform für innovative Projekte und Ideen von und mit Muslimen. Projektträger können sich bis zum 31. August 2010 bewerben.

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