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Projekte nach Themen

Kategorie B - Dialog Staat - Muslime

"Forum Muslime in Erfurt"

Forum Muslime in Erfurt (FoME)

Projektbeschreibung: Durch das Forum werden Muslime verschiedener Strömungen und Nicht-Muslime zum gemeinsamen Engagement zusammengeführt. Damit wird für die Stadt, für Vereine und für andere Religionen ein Ansprechpartner geschaffen, mit dem vor allem auf die zivilgesellschaftliche Integration von Muslimen hingearbeitet werden kann. Seit der Gründung wurden sehr unterschiedliche Veranstaltungen organisiert, u.a. eine Kulturveranstaltung zur Architektur in islamischen Ländern, öffentliches Fastenbrechen im Ramadan, der Tag der offenen Moschee oder eine Informationsveranstaltung für KindergärtnerInnen zum Umgang mit muslimischen Kindern. Allerdings müssen sich bei diesem Projekt die ersten Strukturen einer interkulturellen und interreligiösen Zusammenarbeit noch ausbilden. Die Sprecher des Forums Muslime in Erfurt sehen in dem Forum ein Projekt mit Modellcharakter für die neuen Bundesländer, da Muslime in diesen deutlich weniger organisiert und in die Kommunen integriert seien.

Link: Forum Muslime in Erfurt

"mosaik – interkulturelle Anlaufstelle (nicht nur) für muslimische Familien"

Verein für Sozialpädagogische Jugendbetreuung e.V.

Projektbeschreibung: Das Projekt "mosaik" fördert kulturellen Austausch zwischen Fachkräften sozialer Einrichtungen, Lehrern und muslimischen Eltern, speziell aus dem arabischen Raum. Es werden unterschiedliche Veranstaltungen, Familien-Seminare, Vorträge und Beratungen in Konfliktsituationen angeboten. Schwerpunkt bilden dabei Erziehungsthemen für muslimische Eltern. Typische Themen sind, z.B. "Islamische Erziehung in einer westlichen Gesellschaft – ein Widerspruch?" oder auch "Die Frau im Islam – die Struktur der Familie im Orient". Ziel ist es, Ängste und Hemmungen bei gläubigen Muslimen zu thematisieren, zu reflektieren und abzubauen. Weiterhin steht auch die Vernetzungsarbeit im Vordergrund. So werden z.B. soziale Dienste in Kooperation mit den islamischen Gemeinden in die Moscheen eingeladen und gemeinsame Veranstaltungen organisiert. Desweiteren werden Pädagogen interkulturell fortgebildet. Damit wird ein professioneller Umgang mit kulturell, religiös und sprachlich nicht einheitlichen Gruppen von Kindern und Jugendlichen ermöglicht.

Link: Verein für Sozialpädagogische Jugendbetreuung e.V.

"Forum muslimischer Frauen Kreis Reutlingen"

Landratsamt Reutlingen

Projektbeschreibung: Das in 2009 aufgebaute Forum ist ein Netzwerk mit muslimischen Frauen aus unterschiedlichen Gruppierungen und Vereinen. Die Frauen verstehen sich als Mentorinnen und Vermittlerinnen für Frauen in ihren Vereinen und in ihrem Umfeld. Das Forum soll einen Raum für Dialog für die besonderen Bedürfnisse und Anliegen muslimischer Frauen schaffen. Es werden relevante Themen wie Gesundheit, Familie, Traditionen und kulturelle Unterschiede sowie Chancen und Herausforderungen für muslimische Frauen angesprochen. Weiterhin waren sie Mitwirkende bei der Interkulturellen Woche in Reutlingen und beim Begegnungsfest "Hand in Hand" in Bad Urach.

Link: Landratsamt Reutlingen

"Sinsheimer Frauenforum"

Stadt Sinsheim

Projektbeschreibung: Die türkische Frauengruppe, mit 10 bis 20 Teilnehmerinnen, trifft sich regelmäßig mit der Projektleiterin z. B. zu Vorträgen zu Themen wie Islam, Erziehung oder Berufsorientierung und arbeitet gemeinsam an der Entwicklung und Umsetzung von integrationsunterstützenden Maßnahmen. Dadurch sind bereits Hausaufgabengruppen, Sprachgruppen und Patenschaftsprojekte entstanden, die über die Zielgruppe hinaus genutzt werden (Jugendliche, Kinder, Ehegatten). Die Frauen sind Expertinnen und Akteurinnen in eigener Sache und arbeiten mit städtischen Fachkräften auf Augenhöhe. Folgende Einrichtungen beteiligen sich: Türk. Elternvereine, Arbeitskreis türk. Akademiker, Gemeinschaft d. Islam Sinsheim e.V., eine Moschee, Kirchengemeinden, Ordnungsämter, Volkshochschulen, Schulen u.a..

Link: Stadt Sinsheim

"Hagener Muslime und ihre Polizei"

Muslimische Vereine in Hagen und Polizeipräsidium Hagen

Projektbeschreibung: Das Projekt zeichnet sich durch die Zusammenarbeit der Polizei Hagen und den dort ansässigen muslimischen Vereinen aus. Es finden regelmäßig Besprechungen zwischen der Polizei und den muslimischen Vereinen statt, um angefallene Probleme und Sachfragen zu erörtern, z.B. zur Drogenprävention. Ziel ist, die Zusammenarbeit und die Vertrauensbildung zu stärken und zu verbessern. Weiterhin werden unterschiedliche Aktivitäten geplant und umgesetzt. Dazu gehörten beispielsweise bisher: die Einbindung der muslimischen Verantwortlichen in das Einsatzkonzept der Fußball-Europameisterschaft 2008, Besuch und Führung des Leitungsstabes der Polizei durch eine Moschee und Vermittlung von Kenntnissen über den Islam, eine Dialogveranstaltung in der Ditib-Zentral-Moschee mit Jugendlichen und der Polizeipräsidentin oder auch eine polizeiliche Einstellungsberatung im Jugendtreff der Ditib-Zentral-Moschee.

Link: Muslimische Vereine in Hagen und Polizeipräsidium Hagen

"Arbeitskreis Polizei und Muslime EN; Kooperationsvereinbarung"

Der Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises als Kreispolizeibehörde

Projektbeschreibung: Zentraler Bestandteil des Konzepts war die Errichtung eines interkulturellen Arbeitskreises der Polizei und muslimischer Institutionen mit regelmäßigen, anlassunabhängigen Besprechungen sowie außerordentlichen Besprechungen bei Bedarf. Der Arbeitskreis verfolgt den Zweck durch einen regelmäßigen Informations- und Meinungsaustausch ein gegenseitiges Verständnis für die gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu entwickeln und daraus resultierende Konfliktfelder zu erkennen. Probleme sollen dadurch frühzeitig thematisiert und gemeinsam gelöst werden. Die Zusammenarbeit zeichnet sich durch unterschiedliche Aktivitäten aus. Im Rahmen von polizeilichen Hilfsangeboten finden, z.B. Veranstaltungen zur Kriminalitätsvorbeugung und –bekämpfung in den Moscheen oder zur Gewaltprävention in den Jugendzentren der Moscheevereine statt. Weiterhin werden polizeifachliche Themen, wie Jugendschutz und Drogenprävention besprochen.

Link: Der Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises als Kreispolizeibehörde

"Regionaler Sicherheitsdialog – Integration, Radikalisierung, Islamismus (IRIS)"

Ministerium des Inneren des Landes Brandenburg, Abteilung Verfassungsschutz

Projektbeschreibung: Von den Mitarbeitern des Innenministeriums werden eintägige Informationsveranstaltungen für leitende Mitarbeiter in den relevanten Behörden aller Landkreise und kreisfreien Städte durchgeführt. Diese sollen dann eine Multiplikatoren-Funktion in ihrem Bereich einnehmen. In der Veranstaltung geht es schwerpunktmäßig um die Trennung von Islam als Religion und islamistischem Extremismus. Dabei stehen sowohl die Bekämpfung von Extremismus sowie die Vermittlung interkultureller Kompetenz im Mittelpunkt. Das Programm beginnt mit einer Einführung zu Integration in Brandenburg. Danach gibt es Informationen zu "Integration und Extremismus", "zum islamistischen Extremismus und zu Bekämpfungsansätzen", zur Gesamtlage in Deutschland und weltweit, sowie zur Erkennung einer Radikalisierung. Am Ende ist Zeit zur Diskussion eingeplant. Bisher wurden zwölf von 18 Veranstaltungen durchgeführt.  

Link: Ministerium des Inneren des Landes Brandenburg, Abteilung Verfassungsschutz

"Öffentlicher Ramadanabend 2010 in der Innenstadt von Düren"

Islamforum Düren

Projektbeschreibung: Das öffentliche Fastenbrechen wird zwei Moscheegemeinden und zwei Bildungsvereinen des Islamforum Düren in der Innenstadt organisiert. Ziel der Projektes ist es, Vorbehalte gegen Muslime abzubauen, über den Sinn des Ramadans zu informieren und insbesondere soziale Aspekte des Ramadans sowie die Gemeinsamkeit mit anderen Religionen hervorzuheben. Positive Effekte seien die durch die Vorbereitung entstandenen Kontakte und Netzwerk, die Auseinandersetzung mit kritischen Fragen etc. Für die Veranstaltung am 4. September ist geplant, ein kleines Festzelt zu errichten, in dem ein Kulturprogramm, verschiedene Infostände und ein Kinderprogramm stattfinden sollen. Nach Sonnenuntergang werden alle Teilnehmer und Gäste zu einem gemeinsamen Fastenbrechen eingeladen.

Link: Islamforum Düren

"1. Heidelberger Fastenbrechen"

Ibrahim Etem Ebrem

Projektbeschreibung: Initiiert von dem Vorstand der Heidelberger Moscheegemeinde, Ibrahim Etem Ebrem, laden muslimische Familien aus Heidelberg an einem Abend im Ramadan ihre nichtmuslimischen Mitbürger zum gemeinsamen Fastenbrechen zu sich nach Hause ein. Dadurch wird eine ganz persönliche Begegnungssituation geschaffen und nach Projektbeschreibung der direkteste Weg des Kulturaustausches und Dialogs zwischen Muslimen und Nichtmuslimen gewählt. Dies soll Vorurteile v.a. von Seiten der Mehrheitsgesellschaft abbauen und gegenseitiges Verständnis und Respekt fördern. Langfristig  zielt das Projekt auf ein besseres gesellschaftliches Miteinander. Kooperiert wird in diesem Projekt mit der Stadt Heidelberg, der Evangelischen Kirche, der Katholischen Kirche, der Jüdischen Gemeinde und der DITIB.

Link: Ibrahim Etem Ebrem

"KIMUS: Kontakt- und Informationszentrale für Muslime"

Arbeitsgemeinschaft für christlich-islamische Begegnung und Zusammenarbeit in Würzburg

Projektbeschreibung: KIMUS ist eine Kontakt- und Informationszentrale für Muslime und richtet zahlreiche und vielfältige Angebote an die Zielgruppe. Die Projektträger bewerben sich als Institution, nicht mit einem bestimmten Projekt. Seit der Entstehung von KIMUS fanden jährlich fünf niederschwellige Integrationskurse statt, sowie viele Integrations- und Beratungsgespräche, Besuche in Schulen aber auch begleitete Besuche von Schulklassen in den Moscheegemeinden. Durch Hilfs- und Beratungsangebote sowie Empowerment für Frauen wird laut den Projektverantwortlichen präventiv gegen Fremdbestimmung und Orientierungslosigkeit gearbeitet. Durch die Schaffung von Bildungsmöglichkeiten sollen Themen, wie Zwangsheirat oder Ungleichstellung der Geschlechter aufgegriffen werden. Zudem finden Bildungsreisen, Moschee-Führungen und Begegnungsveranstaltungen wie das "Ramadanzelt" statt. Die Angebote stehen den Muslimen auch zweisprachig zur Verfügung.

Link: Arbeitsgemeinschaft für christlich-islamische Begegnung und Zusammenarbeit in Würzburg

"Die Nächte des Ramadan"

Piranha Kultur mit der Inititativgruppe Consense Gesellschaft zur Förderung von Kultur und SMB-Museum für Islamische Kunst

Projektbeschreibung: Die Nächte des Ramadan bieten Nicht-Muslimen und Muslimen in Berlin ein vielfältiges Festivalprogramm in Zusammenarbeit u.a. mit dem Museum für Islamische Kunst. Während der vierwöchigen Ramadanzeit finden Lesungen, Konzerte, Vorträge, Filmpräsentationen und Round-Table-Gespräche statt. Zudem werden vorbereitete "Zuckerfest-Grußkarten" verteilt, die von den Gästen an ihre muslimischen Freunde, Kollegen oder Verwandte geschickt werden. Das Ramadanfest selbst wird mit einem Kinderfest und einer Konzertnacht gefeiert.

Link: Piranha Kultur mit der Initiativgruppe Consense Gesellschaft zur Förderung von Kultur und SMB-Museum für Islamische Kunst

Zusatzinformationen

Minister zum Integrationspreis 2010

Videobotschaft: Start des Wettbewerbs um den Integrationspreis 2010

Bundesinnenminister Dr. de Maizière fordert zur Bewerbung für den Integrationspreis 2010 auf. Bewerben Sie sich bis zum 31. August 2010!

Mehr: Videobotschaft: Start des Wettbewerbs um den Integrationspreis 2010 …

Wer gewinnt den DIK-Integrationspreis?

Flyer - Integrationspreis 2010

Flyer zum Wettbewerb der Deutschen Islam Konferenz.

Mehr: Flyer - Integrationspreis 2010 …

Zwei lachende Mädchen

Bundesinnenminister lobt "Integrationspreis 2010" aus - Praxisbezug der DIK soll weiter gestärkt werden

Der Wettbewerb bietet eine Plattform für innovative Projekte und Ideen von und mit Muslimen. Projektträger können sich bis zum 31. August 2010 bewerben.

Mehr: Bundesinnenminister lobt "Integrationspreis 2010" aus - Praxisbezug der DIK soll weiter gestärkt werden …

Minister zum Integrationspreis 2010

Videobotschaft: Start des Wettbewerbs um den Integrationspreis 2010

Bundesinnenminister Dr. de Maizière fordert zur Bewerbung für den Integrationspreis 2010 auf. Bewerben Sie sich bis zum 31. August 2010!

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Wer gewinnt den DIK-Integrationspreis?

Flyer - Integrationspreis 2010

Flyer zum Wettbewerb der Deutschen Islam Konferenz.

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Zwei lachende Mädchen

Bundesinnenminister lobt "Integrationspreis 2010" aus - Praxisbezug der DIK soll weiter gestärkt werden

Der Wettbewerb bietet eine Plattform für innovative Projekte und Ideen von und mit Muslimen. Projektträger können sich bis zum 31. August 2010 bewerben.

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