DIK - Deutsche Islam Konferenz - Deutsche Islam Konferenz - Integrationspreis - Projekte - Kategorie C - Medien, Kunst und Kultur

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Kategorie C - Medien, Kunst und Kultur

"Charta des Zusammenlebens von Muslimen und Nichtmuslimen in Nürnberg"

Arbeitskreis zur Förderung des Zusammenlebens von Muslimen und Nichtmuslimen in Nürnberg

Projektbeschreibung: Die Charta wurde von Personen aus Moscheevereinen, Kirchengemeinden, freien Trägern und politischen Parteien ausgearbeitet. In den Arbeitsgruppen Recht/ Religion, Bildung/ Erziehung sowie Seelsorge/ Soziales erarbeiteten sie Empfehlungen und Appelle, die das Miteinander von Muslimen und Nichtmuslimen in der Stadt fördern sollen. Es wird zum Beispiel angeregt, muslimische Gemeinschaften in die Trägerschaften von Kindertagesstätten mit einzubeziehen oder auch eine gemeinsame Trägerschaft eines christlichen und eines islamischen Trägers zu ermöglichen. Weiterhin wird vorgeschlagen, einen für alle Religionen zugänglichen Gebetsraum im Hauptbahnhof einzurichten. Die Inhalte der Charta sollen in der jetzigen Umsetzungsphase in den betreffenden Kontexten gezielt besprochen und umgesetzt werden.

Link: Arbeitskreis zur Förderung des Zusammenlebens von Muslimen und Nichtmuslimen in Nürnberg

"Türkisch-Jüdische Kalligraphie – Kunst verbindet Menschen"

DITIB - Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.

Projektbeschreibung: Ziel des Projekts ist es, türkische bzw. muslimische Kinder und Jugendliche für jüdische Themen und jüdische Geschichte zu sensibilisieren. Zur Umsetzung des Projekts wurden als Mittel künstlerisch-kalligraphische Angebote gewählt. Die Kinder bekommen die Möglichkeit, arabische und hebräische Schrift durch Kalligraphie zu entdecken. Damit nicht nur muslimische, sondern auch christliche und jüdische Jugendliche erreicht werden können, wurden ein muslimischer und ein jüdischer Künstler eingeladen, die den Teilnehmer die Kalligraphie vermittelten. Durch die gemeinsame kalligraphische Kunst sollen Schüler zusammen ins Gespräch kommen und sich über Gemeinsamkeiten zwischen Judentum, Christentum und Islam austauschen.

Link: DITIB – Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.

"Die 1002. Nacht"

Theater Willy Praml

Projektbeschreibung: Die Theateraufführung "Die 1002. Nacht" unterteilt sich in das zeitgenössische Stück "Schwarze Jungfrauen" von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel, in dem Interviews mit jungen muslimischen Frauen in Deutschland zu 10 Monologen aufbereitet und verdichtet wurden, und Friedrich Hebbels Tragödie "Gyges und sein Ring" aus dem 19. Jahrhundert. Thema des Projektes ist somit das Aufeinanderprallen von Tradition und Moderne. Es geht um gesellschaftliche Spannungen, Toleranz gegenüber Andersdenkenden, Identitätsfindung zwischen traditionellen Werten und modernen Einflüssen und um Verhüllung und Enthüllung. Im Mittelpunkt der Monologe stehen die Beweggründe und Gefühle verschleierter Frauen in der heutigen Zeit (die Darstellerinnen hatten auch selbst einen muslimischen Hintergrund), während der zweite Teil demselben Thema anhand des Bildes aus mythischer Zeit nachgeht. Das Projekt sollte so zu Diskussionen und zum Nachdenken anregen, durchaus auch durch Provokation. Eine filmische Dokumentation über die Theaterproduktion zeigt, dass engagierte Diskussionen zustande kamen.

Link: Theater Willy Praml

"Die Merhabaphobie"

Privatperson (Name ist der Redaktion bekannt)

Projektbeschreibung: Der geplante Kurzfilm hat die Intention, die Themen Integration und Ausländerfeindlichkeit sowohl aus der Sicht der Zuwanderer als auch aus deutscher Sicht zu behandeln. Hierbei geht es vor allem um Muslime und Türken, welche insoweit kritisiert werden, dass sie "bei dem Problem der Integration bei sich selbst anfangen müssen". Durch Erkenntnisse, Eingeständnisse und neue Sichtweisen sollen Menschen dazu angeregt werden, tiefgreifender über ihre eigene Person nachzudenken, ihre Meinung kritisch zu hinterfragen sowie ein neuen Bewusstsein für den Islam zu entwickeln. Protagonistin in dem Kurzfilm ist ein türkisches Mädchen, welches unter dem schlechten Image der in Deutschland lebenden Türken leidet und in Dialoge mit ihren deutschen Freunden tritt. Der Film soll bei Jugendveranstaltungen aufgeführt werden. Außerdem ist für die Zukunft eine weitere Dokumentation geplant. Das Projekt wurde angeleitet durch das EU-Programm JUGEND IN AKTION. An dem Projekt sind interessierte und engagierte Jugendliche beteiligt.

"Styleislam"

Melih Kesmen

Projektbeschreibung: Den Projektverantwortlichen zu Folge zielt das Projekt Styleislam darauf ab, über friedliche Botschaften zum Thema Islam auf Kleidungsstücken und Accessoires den Dialog mit Menschen aller Kulturen und Religionszugehörigkeiten zu suchen. Die religiös geprägten Botschaften finden sich in Form von Sprüchen, wie "Make Cay – Not War", "Jesus & Muhammad – Brothers in Faith" oder "I love my Prophet" auf bsw. T-Shirts wieder. Der Großteil der Slogans sind in englischer Sprache, da der Projektverantwortliche zeigen will, dass Muslime Teil der europäischen Gesellschaft sind. Die Zielgruppe des Projektes sind junge Erwachsene, insbesondere junge Muslime. Weiterhin beschäftigt der Gründer von Styleislam ausschließlich muslimische Frauen und bildet zudem muslimische Mädchen aus, um auch einen Beitrag zur gesellschaftlichen Partizipation muslimischer Frauen zu leisten.

Link: Styleislam

"www.Muslimische-Stimmen.de"

Muslimische Stimmen e.V.

Projektbeschreibung: Das von 10 Ehrenamtlichen betriebene Internetprojekt Muslimische-Stimmen.de versteht sich als politisch und religiös unabhängige Informations- und Austauschplattform, auf der deutschsprachige Musliminnen und Muslime ihre Pluralität und Meinungsverschiedenheiten frei offenbaren können. Ebenso ist die Plattform frei für die Interessen von Nichtmuslimen. Dabei kommt eine Vielzahl von Themen in unterschiedlichen Rubriken wie Politik, Gesellschaft, Religion etc. zur Sprache. Da sonst vor allem über Muslime geredet wird, sei es wichtig, sie selbst zu Wort kommen zu lassen und dabei ihre Pluralität nicht außer Acht zu lassen. Das Projekt möchte durch konstruktive Konfrontation gemeinsame Lösungen von gesellschaftlichen Problemen erreichen.

"Orientalisches Kunsthandwerk"

Orientalische Musikakademie Mannheim e.V.

Projektbeschreibung: Muslimische Frauen und Mädchen bekommen im Rahmen des Projektes die Möglichkeit, traditionelle orientalische Kunsthandwerkstechniken in Kursen zu erlernen. Die neuen Fähigkeiten sollen den Frauen und Mädchen auch in ihrem beruflichen Leben weiterhelfen. Es werden auch weitere Kurse zu Themen wie Schneiderei angeboten. Die erlernten Fähigkeiten sind Teil der Aus- und Fortbildung der Frauen und Mädchen und könnten zu beruflichen Perspektiven führen.

Link: Orientalische Musikakademie Mannheim e.V.

"Was steckt unter dem Kopftuch?"

Mütterzentrum e.V. Braunschweig

Projektbeschreibung: Eine Aufklärungskampagne zu kopftuchtragenden Braunschweigerinnen soll die soziale Integration fördern und diese Thematik entpolitisieren. Insbesondere soll die Kampagne Vielfalt, Toleranz und Demokratie unter den jugendlichen Einwohnerinnen und Einwohnern stärken. Zehn kopftuchtragende Frauen, die aus unterschiedlichen Milieus, Professionen und Konfessionen stammen, sollen interviewt werden. Eine Audio- bzw. Print-Ausstellung im Sozialreferat, Büro für Migrationsfragen der Stadt Braunschweig könnte Bildungsinstitutionen wie Schulen als Leihmedium für die interkulturelle Arbeit zur Verfügung gestellt werden.

Link: Mütterzentrum e.V. Braunschweig

"Marburger Ramadanzelt"

Orientbrücke e.V. und Islamische Gemeinde Marburg e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt

Projektbeschreibung: Das Ramadanzelt bietet, laut den Projektverantwortlichen, eine Plattform zum gegenseitigen Kennenlernen und zum gegenseitigen Verständnis der Religionen. Die Besucher haben die Möglichkeit an drei hintereinander folgenden Tagen gemeinsam Fastenbrechen zu begehen. Dabei haben sie die Gelegenheit sich über den Islam zu informieren. Neben betreuten Bücherständen und einer Kinderbetreuung kann auch ein gemeinschaftliches Abendgebet angesehen oder an ihm teilgenommen werden. Die öffentliche Veranstaltung findet bereits zum zweiten Mal statt.

Link: Orientbrücke e.V. und Islamísche Gemeinde Marburg e.V. in Zusammenarbeit mit der  Stadt

 

Zusatzinformationen

Minister zum Integrationspreis 2010

Videobotschaft: Start des Wettbewerbs um den Integrationspreis 2010

Bundesinnenminister Dr. de Maizière fordert zur Bewerbung für den Integrationspreis 2010 auf. Bewerben Sie sich bis zum 31. August 2010!

Mehr: Videobotschaft: Start des Wettbewerbs um den Integrationspreis 2010 …

Wer gewinnt den DIK-Integrationspreis?

Flyer - Integrationspreis 2010

Flyer zum Wettbewerb der Deutschen Islam Konferenz.

Mehr: Flyer - Integrationspreis 2010 …

Zwei lachende Mädchen

Bundesinnenminister lobt "Integrationspreis 2010" aus - Praxisbezug der DIK soll weiter gestärkt werden

Der Wettbewerb bietet eine Plattform für innovative Projekte und Ideen von und mit Muslimen. Projektträger können sich bis zum 31. August 2010 bewerben.

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Flyer - Integrationspreis 2010

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