DIK - Deutsche Islam Konferenz - Deutsche Islam Konferenz - Integrationspreis - Projekte - Kategorie F - Jugend und Sport

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Projekte nach Themen

Kategorie F - Jugend und Sport

"schon mal ausgewandert"

Grüner Halbmond, Stadtjugendfeuerwehr Wiesbaden, Stadtjugendring Wiesbaden e.V.

Projektbeschreibung: Wie fühlt es sich an fremd zu sein? Dieser Frage gingen 13 Jugendliche aus Wiesbaden nach und schlüpften dazu in die Rolle von Muslimen. Sie verkleideten sich mit traditionellen Gewändern und Kopftüchern, versetzten sich in die Rolle von Neuzugewanderten und liefen in Kleingruppen durch Frankfurt, wo sie verschiedene Aufgaben erfüllten. Unter anderem sollten sie einen Minijob finden, sich in einer Boutique über landestypische Kleidung beraten lassen, "helal" zu Mittag essen, sowie eine Moschee finden, um ihr Gebet zu verrichten. Sie wurden dabei von muslimischen Lotsen begleitet. Dabei stießen sie auf positive wie negative Resonanz. Einige männliche Jugendliche wurden zum Beispiel als Terroristen beschimpft. So wurden Vorurteile gegenüber Muslimen durch dieses Projekt am eigenen Leib erfahren. Dadurch wurden die Jugendlichen für ihr eigenes Handeln sensibilisiert und sammelten viele neue Erfahrungen. Die Veranstalter sehen diese Veranstaltung als einen Mosaikstein im Gesamtkonzept ihrer interkulturellen Öffnung.

Zukunftswerkstatt "Mitmischen statt Aufmischen"

Deutsch-Arabischer Integrationsverein

Projektbeschreibung: Das Projekt richtet sich an überwiegend arabischstämmige, muslimische Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren aus Duisburg. Die Jugendlichen stammen aus Migrantenfamilien, die geprägt sind von einem traditionellen autoritär-religiösen Erziehungsstil.
Der Projektträger wertet die Zukunftswerkstatt als einen Einstieg in erfolgreiche Jugendarbeit auf der Basis von Empowerment und Partizipation. Die Kreativität der Jugendlichen wurde freigesetzt und über eine wünschenswerte Zukunft diskutiert. Die Projekttage seien für die Jugendlichen ein Schlüsselerlebnis gewesen. Durch Erfahrung der eigenen Kreativität, Ausdrucksfähigkeit und Partizipation haben sie ein neues Selbstbild entwickelt und neue Lösungswege erkannt, auf die in späteren Lebenssituationen zurückgegriffen werden kann. Zentrales Ergebnis der Zukunftswerkstatt sei, dass die Jugendlichen einen Jugendausschuss im Deutsch-Arabischen Integrationsverein gründen wollen und sich so selbst für die von ihnen gewünschte Freizeitgestaltung einsetzen können. So ist auch schon direkt im Anschluss an die Veranstaltung eine Jugendgruppe in Eigenregie gegründet worden.

"Jugend, Religion, Demokratie. Politische Bildung mit Jugendlichen in der Einwanderungsgesellschaft"

Bundeszentrale für politische Bildung

Projektbeschreibung: Ziel des Projektes ist die Erarbeitung eines Verfahrens, um politische Bildung methodisch und inhaltlich angemessen für Jugendliche ab der 7. Klasse aufzubereiten. Ihnen soll die Möglichkeit gegeben werden, ein Bewusstsein für Demokratie und politische Partizipation zu entwickeln und zu einem differenzierten Umgang mit Fragen von Identität, Religion und Gesellschaft zu gelangen. Unter Leitung von Dialogmoderatoren werden regelmäßige Gesprächsprozesse in wöchentlich tagenden "Dialoggruppen" abgehalten. Die Dialogmoderatoren, junge Erwachsene mit Migrationshintergrund und zum Teil auch religiös-muslimisch geprägt, werden für ihre Aufgabe in Seminaren und Workshops ausgebildet und vernetzt. Themen, die immer wieder eine Rolle spielen sind, u.a.: Geschlechterverhältnis, Kenntnis und Verständnis der eigenen Religion oder auch die Herkunft. Das Projekt findet an Haupt-, Real- und Gesamtschulen statt.

Link: Bundeszentrale für politische Bildung

"Präventiv- und Sozialaktion gegen politischen und religiösen Radikalismus"

AWO Familienglobus gGmbH

Projektbeschreibung: Die AWO Düsseldorf verfolgt seit Jahren die politisch-religiösen Aktivitäten von Islamisten im Raum Düsseldorf. Das 'Islam-Projekt' soll dem zunehmenden Einfluss von sog. Hasspredigern auf muslimische Jugendliche und der Ausgrenzung dieser Jungendlichen entgegenwirken. Es wurden Kontakte zu Schulsozialarbeitern, zum Jugendring und Migrationsdienst der Caritas und zu Jugendgruppen von Moscheegemeinden hergestellt. Durch Sportprogramme und andere Freizeitangebote soll die Jugendarbeit des Moscheevorstands sich auch für nicht-muslimische Jugendliche öffnen. Hierzu plant die AWO u. a. eine Sporthalle und Equipment bereitzustellen. In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wurden Schulungen und Integrationskurse für Migranten in einer Moschee angeregt. An einer Kooperation mit weiteren Moscheegemeinden wird gearbeitet. Beratend beteiligt sind das Polizeipräsidium Düsseldorf und die Stadt Düsseldorf (Fachstelle Gewaltprävention, Fachstelle Integration und das Jugendamt).

Link: Awo Familienglobus gGmbH

„JETST: Mach Mit – Bleib Fit – Misch Mit“

DITIB - Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.

Projektbeschreibung: Junge muslimische Frauen sollen zu Übungsleiterinnen und Rettungsschwimmerinnen ausgebildet werden. Damit können im Sport- und Schwimmbereich neue Möglichkeiten für muslimische Mädchen angeboten werden, um ihr Interesse und Engagement zu stärken. Denn muslimische Mädchen nehmen seltener Sport- oder Schwimmaktivitäten in Anspruch. Zudem werden so die interkulturelle Öffnung im Sport und die Vernetzung der Sport- und Migrantenorganisationen vorangetrieben. Zusammen mit deutschen Übungsleiterinnen und Rettungsschwimmerinnen entstehen Sport- und Schwimmkurse bei Sportvereinen und über den Träger. Seit diesem Frühjahr finden Aktivitäten zur Vorbereitung, wie wöchentliches Joggen, Ballspiele und Schwimmen statt. Im Herbst 2010 wird mit den Multiplikatorinnenschulungen, also der Qualifizierung der jungen Musliminnen zu Übungsleiterinnen und Rettungsschwimmerinnen, begonnen. Die so ausgebildeten jungen Frauen sollen dann als Übungsleiterinnen im bestehenden Breitensportprogramm eingesetzt werden.

Link: DITIB – Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.

"Türkisch-Jüdische Freundschaften mit historischen Wurzeln"

DITIB - Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.

Projektbeschreibung: Das Projekt hatte zum Ziel, Kinder und Jugendlichen – mit vornehmlich, aber nicht ausschließlich türkischen Migrationshintergrund – ihre historischen Wurzeln in ihrem lokalen Kontext sichtbar und erlebbar zu machen. Bei diesem Projekt stand die parallele Betrachtung der historischen türkisch-jüdischen Beziehungen und der deutsch-jüdischen Vergangenheit im Vordergrund. Dabei sollten Gemeinsamkeiten in der Geschichte deutlich werden. In den Workshops wurde über die Themen gemeinsam recherchiert, vorgetragen und diskutiert. Durch die aktive Mitarbeit bekamen die Jugendlichen die Möglichkeit, die eigene Meinung vorurteilsfrei zu bilden.

Link: DITIB – Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.

"Charity Walk – Wohltätigkeitslauf"

Khuddam-ul-Ahmadiyya (Ahmadiyya Muslim Jamaat)

Projektbeschreibung: Muslime engagieren sich ehrenamtlich für Bedürftige in der Stadt. Bisher wurden 12 Wohltätigkeitsläufe zugunsten Kinderhilfsorganisationen veranstaltet.Teilnehmer können an einem 10 Km Lauf mit einer symbolischen Spende von 5 Euro teilnehmen oder eine kurze Strecke wandern. Der Lauf schließt mit einer Siegerehrung sowie einem gemeinsamem kostenlosen Abschlussessen ab. Alle Einnahmen werden an Lokale Kinderhilfsorganisationen gespendet. Sponsoren aus Politik und Wirtschaft unterstützen die Veranstaltung. Muslimen engagieren sich selbstlos für Bedürftige und zeigen damit dass Sie eine Bereicherung der Stadt sind. Vorurteile gegenüber Islam werden abgebaut. Gemeinsamen Aktivitäten von Muslimen und Nichtmuslimen führen zu neuen Freundschaften. Gleichzeitig verbessert dies die Gesundheit der Teilnehmer und die Spende wirkt in den Hilfsorganisationen nach dem Lauf positiv weiter.

Link: Charity Walk - Wohltätigkeitslauf

"Gesundheitssport für muslimische Frauen und Mädchen"

Behinderten Sportverein Langenhagen e.V.

Projektbeschreibung: In diesem Projekt werden muslimische Mädchen und Frauen jeden Alters zum Bewegungstraining in Moscheen eingeladen. Durch die gewohnte Umgebung soll die Hemmschwelle zur Teilnahme gesenkt werden. Ziel ist einerseits die Stärkung einer gesundheitsbewussten Lebensweise innerhalb der Familie, andererseits das bewusste Aufeinanderzugehen der Kulturen, um sozialer Isolation vorzubeugen. Langfristig sollen Musliminnen mit den Sportvereinsstrukturen vertraut und zu Übungsleiterinnen ausgebildet werden.

Link: Behinderten Sportverein Langenhagen e.V.

"MC JUGEND"

Unabhängige muslimische Lehrkräfte an staatlichen Schulen+DITIB Merkez Moschee Essen

Projektbeschreibung: Das Projekt "MC JUGEND" hat das Ziel, Jugendliche in den Inhalten der islamischen Religion zu bilden und diesen bei der Umsetzung ihres Glaubens in der deutschen Gesellschaft ratend zur Seite zu stehen. In wöchentlichen Sitzungen werden muslimische Jugendliche auch im Dialog mit nicht-muslimischen Mitmenschen zu Diskussionen angeregt und zum Gedankenaustausch motiviert. Außerdem werden die Teilnehmer in Gruppengesprächen oder Vorträgen motiviert, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und andere Weltanschauungen zu tolerieren.

"Kinder- und Jugendfußball für Bad Godesberg"

Internationaler Sportclub Al Hilal Bonn e.V.

Projektbeschreibung: Der Migrantenverein ISC AlHilal Bonn e.V. hat im Frühjahr 2010 ein lokal angelegtes Fußball-Konzept für Jungen und Mädchen unter dem Motto "Integration ist das Ziel – Fußball unser Weg" ins Leben gerufen. Zunächst erfolgt die vereinseigene Ausbildung von 15 Jugendfußballtrainern aus 11 hauptsächlich muslimischen Herkunftsländern (darunter vier Frauen), wobei auch interkulturelle und –religiöse Kompetenzen eine Rolle spielen. In der zweiten Projektphase werden die neu ausgebildeten Trainer mit unterschiedlichen Übungsgruppen trainieren. Das Projekt wurde bisher durch den Landessportbund NRW und das Innenministerium des Landes NRW im Rahmen der Aktion "1000 mal 1000" gefördert.

Der Verein selbst ist sehr gut in die Vereinslandschaft integriert, ist Mitglied im DFB, dem Stadtsportbund Bonn und dem Landessportbund NRW. Er legt Wert darauf, dass die Trainingssprache Deutsch ist. Die Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn hebt positiv hervor, dass sich bei AlHilal viele junge Leute mit Migrationshintergrund engagieren, die einen klaren Integrationsanspruch haben.

Link: Internationaler Sportclub Al Hilal Bonn e.V.

"IDEA – Förderunterricht an Moscheen: Bildung - Integration - Zukunft"

Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben e.V.

Projektbeschreibung: Konstante Gruppen von maximal 6 Schülern und Schülerinnen treffen sich im Zeitraum von sechs Monaten am Nachmittag täglich in der Moschee. Es wird jeden Tag in den Bereichen mathematische Grundlagen, sinnentnehmendes Lesen und Sprachverständnis sowie Rechtschreibung und Grammatik gelernt. Das Basiskompentenzförderprogramm IDEA basiert auf vier Schritten: Interkulturell, Denken, Entdecken, Anwenden. An drei Moscheen im Berliner Bezirk Spandau wurde IDEA erfolgreich durchgeführt. Es gab auch Elternkurse (zweimal monatlich) und Beratungstermine (wöchentlich). Während des Programms gab es einen enormen Anstieg beim Sprachverständnis der Teilnehmer und Teilnehmerinnen von 49 Prozent auf 71 Prozent. Es besteht Nachfrage nach weiteren Kursen in der Moschee.

Link: Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben e.V.

"Mädchen an den Ball"

LILALU e.V.

Projektbeschreibung: Hier bilden Kinder mit türkischen, nigerianischen oder iranischen Wurzeln ganz selbstverständlich ein Team mit jungen Deutschen: Bei dem Münchner Projekt "Mädchen an den Ball" spielen Mädchen der verschiedensten Religionszugehörigkeiten, Nationen, Kulturen und sozialen Schichten unter der Anleitung qualifizierter Trainerinnen kostenlos miteinander Fußball. Anfang des Jahres 2009 gestartet, nehmen heute mehr als 120 Teilnehmerinnen aus etwa 25 Nationen – junge Musliminnen aus der Türkei oder Afghanistan genauso wie Christinnen oder Angehörige anderer Religionen – an den wöchentlichen Trainings teil; Tendenz stetig steigend. "Mädchen an den Ball" ist ein Projekt von LILALU e.V. in Kooperation mit der Philipp Lahm-Stiftung.

Link: LILALU e.V.

Zusatzinformationen

Minister zum Integrationspreis 2010

Videobotschaft: Start des Wettbewerbs um den Integrationspreis 2010

Bundesinnenminister Dr. de Maizière fordert zur Bewerbung für den Integrationspreis 2010 auf. Bewerben Sie sich bis zum 31. August 2010!

Mehr: Videobotschaft: Start des Wettbewerbs um den Integrationspreis 2010 …

Wer gewinnt den DIK-Integrationspreis?

Flyer - Integrationspreis 2010

Flyer zum Wettbewerb der Deutschen Islam Konferenz.

Mehr: Flyer - Integrationspreis 2010 …

Zwei lachende Mädchen

Bundesinnenminister lobt "Integrationspreis 2010" aus - Praxisbezug der DIK soll weiter gestärkt werden

Der Wettbewerb bietet eine Plattform für innovative Projekte und Ideen von und mit Muslimen. Projektträger können sich bis zum 31. August 2010 bewerben.

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Minister zum Integrationspreis 2010

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Flyer - Integrationspreis 2010

Flyer zum Wettbewerb der Deutschen Islam Konferenz.

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