DIK - Deutsche Islam Konferenz - Projektgruppe "Fortbildung von religiösem Personal" - Neue Koordinierungsstelle "Fortbildungen von religiösem Personal und Multiplikatoren islamischer Gemeinden"  

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Neue Koordinierungsstelle "Fortbildungen von religiösem Personal und Multiplikatoren islamischer Gemeinden" 

Die Deutsche Islam Konferenz (DIK) hat auf ihrer Plenarsitzung am 29. März 2011 einen Leitfaden zur gesellschaftskundlichen und sprachlichen Fortbildung von religiösem Personal (u.a. Imame) und weiteren Multiplikatoren islamischer Gemeinden auf kommunaler Ebene der Öffentlichkeit vorgestellt. An der Erarbeitung des Leitfadens "Dialog-Öffnung-Vernetzung" waren u.a. an der Deutschen Islam Konferenz mitwirkende Kommunen maßgeblich beteiligt.

Mit dem Leitfaden, einer Koordinierungsstelle im Bundesamt und einer Anschubfinanzierung will die Deutsche Islam Konferenz insbesondere Kommunen für die Durchführung solcher Fortbildungsprojekte gewinnen und sie bei der Planung und Umsetzung unterstützen.

Beratungs- und Finanzierungsmöglichkeiten

Um möglichst vielen Kommunen und islamischen Gemeinden die Chance zur Umsetzung des Leitfadens zu geben, können in der Anschubphase (2011-2013) beim Europäischen Integrationsfonds (EIF) und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Anträge auf Kofinanzierung von Modellprojekten eingereicht werden. Die Ausschreibungsphase des Europäischen Integrationsfonds für das Förderjahr 2011 ist bereits abgeschlossen. Die Ausschreibung für das Jahr 2012 erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2012. Anträge beim Bundesamt können jederzeit gestellt werden.

Interessierte Kommunen können sich vor der Einreichung von Anträgen an die Koordinierungsstelle "Fortbildung von religiösem Personal" im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wenden. Diese unterstützt bei der Antragsstellung, aber auch der Planung und Umsetzung der Fortbildungsprojekte.

Der Leitfaden "Dialog-Öffnung-Vernetzung" beruht auf Erfahrungen bereits durchgeführter gesellschaftskundlicher und sprachlicher Fortbildungen für Imame in verschiedenen Städten und wurde gemeinsam mit Vertretern von Kommunen, islamischen Organisationen sowie Wissenschaftlern erarbeitet. Er enthält Empfehlungen zur Organisation und inhaltlichen Ausgestaltung  der gesellschaftskundlichen und sprachlichen Fortbildung.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass mit der Durchführung solcher Fortbildungsprojekte u.a. Öffnungs- und Vernetzungsprozesse in islamischen Gemeinden und Kommunen angestoßen oder verstärkt werden können. Auch das Miteinander von Muslimen und Nichtmuslimen vor Ort und die Annahme kommunaler Beratungs- oder Integrationsangebote können dadurch verstärkt werden.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Kommunen solche Projekte anstoßen und wir interessierte Kommunen bei der Planung und Umsetzung unterstützen können.

Die Koordinierungsstelle ist mit vielen Partnern, u.a. den Universitäten Erlangen-Nürnberg und Osnabrück, vernetzt und kann bei Bedarf weitere Ansprechpartner vermitteln. Die Mitarbeiter haben selbst an Konzeptionen und Durchführungen von Fortbildungen für Imame bzw. Religionsbeauftragte mitgewirkt und viele bereits durchgeführte Fortbildungen betreut.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns:

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Referat 312 "Religiöse Aspekte der Integration/ Geschäftsstelle DIK"

Tel. 0911/943-6901

E-Mail: info@deutsche-islam-konferenz.de

DIK-Redaktion, 01.06.2012

Zusatzinformationen

Personen im Gespräch in einer Moschee sitzend

Leitfaden "Dialog - Öffnung - Vernetzung"

Eine Projektgruppe der DIK hat einen Leitfaden für die gesellschaftskundliche und sprachliche Fortbildung von religiösem Personal und weiteren Multiplikatoren islamischer Gemeinden auf kommunaler Ebene entwickelt.

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Kinderhand mit Buntstift füllt Arbeitsblatt über die Kaaba aus.

Dokumentation der Tagung "Islamischer Religionsunterricht - Perspektiven und Herausforderungen"

Die Tagung der DIK zum Islamischen Religionsunterricht in Deutschland im Februar 2011 in Nürnberg beschäftigte sich insbesondere mit dem aktuellen Stand hinsichtlich der Einführung islamischen Religionsunterrichts in den Ländern, Formen der Mitwirkung von Muslimen und der Vorstellung von Erfahrungen und Perspektiven.

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