DIK - Deutsche Islam Konferenz - 3 Jahre DIK

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3 Jahre DIK

Herzlich Willkommen im Diskussionsforum!

Die Zwischenergebnisse der Deutschen Islam Konferenz liegen vor. Was wurde bisher erreicht und welche Themen müssen noch bearbeitet werden? Schreiben Sie uns Ihre Sicht der Dinge und diskutieren Sie mit!

  • Mit welchen Erwartungen haben Sie den Dialogprozess zwischen deutschem Staat und Muslimen verfolgt?
  • Wie beurteilen Sie die bisherigen Ergebnisse? Was konnte bisher erreicht werden? Was ist Ihrer Meinung noch zu tun?
  • Wie sollte eine Deutsche Islam Konferenz 2010 aussehen?

Bitte beachten Sie, dass nur Beiträge mit klarem Bezug zum Thema berücksichtigt werden können!

Sie können uns Ihre Beiträge rund um die Uhr schicken. Diese veröffentlichen wir Montag bis Freitag

20.02.2010 Elif

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst bedanke ich mich für die Gründung einer deutschen Islam Konferenz!

Die Förderung folgender Ziele halte ich für besonders wichtig: Zum einen, die Einführung des Islamunterrichtes in deutscher Sprache.
Und besonders die Förderung einer differenzierten, vorurteilsfreien medialen Berichterstattung über den Islam.

Zu der Frage, wie die DIK 2010 aussehen sollte:
In der DIK sind Frauen (vier von zehn) deutlich unterrepräsentiert. Als Muslimin wünsche mir mehr- (egal, ob in bedeckter Kleidung ("Kopftuch") oder nicht- praktizierende liberale weibliche muslimische Vertreterinnen. Dies ist wichtig für die Abdeckung aller Ansichten (neben islamkritischen Vertreterinnen), für die Neutralität und vor allem für die Gleichberechtigung.

Mit freundlichen Grüßen

25.10.2009 Christian S.

Ich möchte in einer Gesellschaft leben, in der die Zeugenaussage einer Frau genausoviel zählt, wie die eines Mannes, in der eine Partnerwahl über religiöse Grenzen möglich ist, in der Homosexuelle nicht diskriminiert und verfolgt werden, Es war schon einmal so in Deutschland, dass Partnerschaften zwischen bestimmten Religionen verboten waren und dass Homosexuelle eingesperrt wurden. Nie wieder!

09.10.2009 Derick

Man muß differezieren was das einzelne Individum für seine Lebensweise oder seinen Glauben tut und was für eine Rolle wir alle in einer Gesellschaft haben. Ab einer gewissen Dimension ist alles Politik insbesondere wenn es um Ressourcen geht, hierbei werden dann nicht selten ethnische oder Religiöse Konflikte ausgetragen und die Medien spielen ihre eigene Rolle in der Manipulation von Informationen - in diesem Zusammenhang ist es manchmal schwer die Agenden der verschiedenen politischen Machthaber zu durchschauen. Daher ist eine Religion wie der Islam welche politische Anstöße gibt um bspw. das Banken und Zinswesen zu ändern eher zu begrüßen, oder soll die heutige kapitalistische Wirtschaftsform noch mehr Ungerechtigkeit, Schulden, Arbeitslosigkeit, Armut und Krieg verursachen? Ich bin kein Feund von platten politischen oder religiösen Dogmen. Man muß die Zusammenhänge genau betrachten und das ist manchmal schwierig und verwirrend und man sollte nicht all zu naiv sein und sich von Hetze oder Propaganda blenden lassen. Ich hatte oft genung die Möglichkeit in sog. islamische Länder zu reisen darunter auch Kriegs und Krisengebiete, daher weiß ich aus persönlicher Erfahrung, dass egal welche Hautfarbe oder Religion oder gar politische Gesinnung, die Mehrheit der Menschen in Frieden leben möchten, eine geregelte Beschäftigung nachgehen möchten, Kinder erziehen möchten und für sich ein Stück persönliches Glück suchen. In Deutschland können wir uns glücklich schätzen ( Gott sei Dank!), dass es ein soziales System gibt, hier muss niemand verhungern, es gibt eine medizinsche Grundversorgung, man kann sich engagieren, politisch und sozial. Wenn man es schafft über den eigenen Tellerrand zu schauen ergeben sich andere Zusammenhänge und im günstgten Fall wird der eigene Horizont erweitert.

07.10.2009 MM

@Derick
Ärger gibt es auf dieser Welt genug - damit haben Sie Recht. Ich erwähne Somalia, Sudan, Kosovo um nur drei von unzähligen durch den Islam verursachten Kriegen zu sprechen. Leider ist der Islam nicht nur eine Religion, als Moslem sollten sie das auch wissen. Denn NUR im Islam werden Dinge wie Bankwesen, Zinsen, Staatenrecht etc. geregelt... damit ist der Islam automatisch auch Politik.

07.10.2009 Maxx

Sehr geehrte Damen und Herren,

was haben eigentlich Vertreter der DITIB bei der Deutschen Islam Konferenz zu suchen?
Die DITIB untersteht der dauerhaften Leitung, Kontrolle und Aufsicht des staatlichen Präsidiums für Religiöse Angelegenheiten der Türkei in Ankara und damit indirekt dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan.

Der Türkische Ministerpräsident Erdogan sagte in Köln tausenden von Türken:
"Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit"
Welt.de vom 13. Februar 2008

Und hier noch ein interessantes Zitat, das er zitierte:
"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unserer Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."

Wegen dieses Zitats aus einem Gedicht von Ziya Gökalb wurde Erdogan von seinem Amt als Istanbuler Bürgermeister enthoben und zu einer 10 Monatigen Haftstrafte verurteilt.

Wenn die "Türkische Bevölkerung" in Deutschland so wie die viele Deutsch-Türken so manipuliert werden von der Türkischen Regierung kann das nicht gut gehen.
Keine andere Zuwanderer Gruppe ist meiner Meinung nach so nationalistisch wie die Türkische.
Und daran ist meiner Meinung nach die türkische Regierung vertreten doch die DITIB mit Schuld.

Mit freundlichen Grüßen
Maxx

07.10.2009 Derick

Es ist lediglich eine Feststellung, dass der Islam als eine der drei monotheistischen Weltreligionen seinen Stellenwert hat. Es ist mittlerweile fast ein Jahrzehnt her und dennoch sieht man sich als Muslim kritisch wenn nicht sogar paranoid betrachtet wenn man 9/11 erwähnt - schade. Ärger gibt es auf dieser Welt genug und es sollte das gemeinsame Interesse von uns allen sein Krieg und Terror zu verhindern - dies geschieht nur durch Austausch und Verständnis als Grundlage für eine gemeisame Position. Durch die Arbeit des DIK sehe ich die ersten positiven Schritte getan um Disinformation, Propaganda und Hetze entgegenzuwirken und einen gemeinsamen Prozess zu initieren der zu einem gemeinsamen Deutsch-Islamischen Verständnis führt.

06.10.2009 M.H.

@ Derick
"Die islamische Religion ist aus unserer heutigen Welt nicht mehr weg zu denken. Spätestens seit 09 /11 dürfte das jedem klar sein."

Sollte das jetzt eine Drohung sein, nach dem Motto wenn ihr nicht macht was wir Fordern gibt es ärger?

05.10.2009 MM

@ Derick
Was soll das denn heißen??? "Der Islam ist nicht mehr wegzudenken, spätestens seit 09/11 sollte das jedem klar sein." Ich finde seit 09/11 sollte jedem klar sein, dass man sehr vorsichtig mit dem Islam umgehen sollte. Echt ein unmöglicher Beitrag von Ihnen.

05.10.2009 Derick

Die Schritte die von der DIK unternommen werden kann ich nur begrüßen. Die islamische Religion ist aus unserer heutigen Welt nicht mehr weg zu denken. Spätestens seit 09 /11 dürfte das jedem klar sein. Als verantwortliche Zivilbürger in einer globalisierten Welt ist es an der Zeit mehr Weitsicht bzgl. diversen Kulturen, Religionen und sozialen Gruppierungen zu üben.
Der Islam ist nun mal eine Religion die aus vielen Kulturen, Sprachen und Wissensbereichen schöpft und aus diesem Reichtum ist für alle Menschen genung vorhanden.
Islam als globales Phänomen und deren Auswirkungen auf die BRD zu sehen ist ein Aspekt des heutigen Zeitgeistes und davor sollten die Augen nicht verschlossen werden.

28.09.2009 M.H.

Teil 1 von 2

Ich bin selbst Zuwandert und verfolge mit großem Interesse die Deutsche Innenpolitik.
Mit meinem Heimatland fülle ich mich kaum noch verbunden da ich aus einem EU-Land komme und an die Idee der EU glaube, so geht es aber vielen Zuwandern aus der EU und für die wird auch keinen Konferenz abgehalten von Herrn Dr. S. abgehalten!

Denn Eindruck denn ich als zugewanderte Europäerin vom Islamischen leben in Deutschland habe ist folgender:
Keine andere Volksgruppe wird von der Deutschen Politik so mit Sonderbehandelungen bedacht die die Gruppe der Menschen aus dem Islamischen Kulturkreis.
Wenn Menschen sich doch entschieden haben hier zukleben dann soll man doch auch von ihnen verlangen können sich an die Kultur Sitten und Gebräuche anzupassen oder dies zumindest nicht zu kritisieren.

Das was ich von muslimischen leben in Deutschland wahrnehme ist meist nur das sich Muslime wegen irgendwas sehr oft grundlos beleidigt diskriminiert füllen um einen Vorteil für sich einzufordern, oder das sie Massive Forderungen an den Staat oder die Gesellschaft stellen.

Auch ist mir aufgefallen das in den Massen Medien versucht wird vieles unter den Teppich zukehren was mit zum Beispiel Gewalt Kriminalität und sozial betrug mit Zuwanderer, Asylanten aus dem Islamischen Kultureis Zutun hat.

In keiner andern Volksgruppe gibt es Meiner Meinung nach Prozentual mehr Parallelgesellschaften, Gewalt, Ehrenmorde, unterdrücken der Frau und Kriminelle jugendliche wie in der Zuwanderer Gruppe aus der Islamischen Welt. Was ja auch Studien aus Deutschland belegen.