DIK - Deutsche Islam Konferenz - Imame und Theologie

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Imame und Theologie

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"Imame und Theologie" ist das Thema dieses Diskussionsforums. Schreiben Sie Ihre Sicht der Dinge und diskutieren Sie mit!

  • Was sollte die Betreuung einer Moscheegemeinde in Deutschland durch einen Imam alles umfassen?
  • Sollten Angebote für die Imamausbildung in Deutschland an öffentlichen (Hoch-) Schulen eingerichtet oder privat von islamischen Gemeinschaften organisiert werden?
  • Wie wichtig finden Sie interreligiösen Dialog in Deutschland? Wie könnte dieser gestaltet werden?


Bitte beachten Sie, dass nur Beiträge mit klarem Bezug zum Thema berücksichtigt werden können!

Sie können uns Ihre Beiträge rund um die Uhr schicken. Diese veröffentlichen wir Montag bis Freitag.

29.03.2011 Mohamed

Die besten Moscheegemeinden in D, die ich erlebt habe, waren die, die keinen festen Imam hatten. Jeden Freitag wurde aufs Neue geschaut, wer die Predigt hält. Es war dann meistens einer aus der Mitte der Gemeinde. Der war dann ein guter oder weniger guter Prediger, aber eines war immer gut: Abwechslungsreichtum und Engagement vieler.
Immer, wenn die Gemeinde dann entschied, einen festen Imam einzustellen, sank das Niveau.
Das ist aus der Perspektive der Ritenlehre überhaupt kein Problem, denn der Islam schreibt weder ein Diplom (sorry für's bisschen Polemik) vor noch eine Weihung.
Diese Variante des sporadischen Imams aus der Mitte der Gemeinde fördert auch die Weiterbildung auf Eigeninitiative und die Themendiskussion innerhalb der Gemeinde.
Imamausbildung, Imamlehrstühle, Imamlehrpläne, Finanzierung des Ganzen Betriebs. All das würde einen Wasserkopf an Verwaltung und Korporatismus mit sich bringen, den wir nicht nötig haben. Dann lieber Schulen auf Privatinitiative, die sich bewähren und bleiben, oder auch nicht und wieder verschwinden.

29.03.2011 @babu

Der Konflikt in Palästina ist kein theologischer Konflikt, sondern ein völkerrechtlicher. Deshalb ist Babus Kommentar in (in) der Sache völlig daneben. Und an (an) der Sache geht er auch vorbei, weil das nicht Thema ist.

02.09.2010 B.D.F.

Die Ausbildung zum Imam muss an eine deutschen Institution statt finden, aus verschiedenen Gründen, die schon benannt wurden.

17.05.2010 Babu

....Jegliche Diskussion ist überflüssig durch diese richtige Übersetzung:
ISRAEL = Die Nachfahren aus dem Haus ISAIA.
ISLAM = Die Religion aus dem Haus ISAIA.
Der Islam kommt, genealogisch beweisbar, ebenfalls aus Israel.
Warum also diese Streitereien ?

02.05.2010 ehrlich

Zum dritten Teil der Frage: Wie wichtig finden Sie interreligiösen Dialog in Deutschland? - Ein Dialog (gemeint ist ja offensichtlich nur der Dialog mit dem Muslimen, nicht mit den Juden) ist zunächst einmal völlig überflüssig, da ja kein Ziel und Zweck des Dialoges definiert ist. Wichtig ist zunächst einmal, dass sich jeder über den anderen möglichst auf sachlicher Grundlage informiert. Ich lese zum Beispiel bevorzugt Beiträge von Islamwissenschaftlern, die islamischen Glaubens sind. Und zweitens muss man über seinen eigenen Glauben (so man einen hat) auch umfassend informiert sein.

17.03.2010 maria magdalena

Pierre Vogel als Teilnehmer der Islam-Konferenz; ich weiß nicht, ob ich über diesen Vorschlag lachen oder weinen soll. Ich dachte, hier wird ernsthaft diskutiert!
Pierre Vogel als Bindeglied zwischen Christen und Muslimen - wie kommt man auf einen derartigen Gedanken?

14.03.2010 Djibrila

Warum nimmt eigentlich Pierre Vogel (Abu Hamza) nicht an der Deutschen Islamkonferenz teil?
Er ist ein Imam und ich halte ihn für ein wertvolles Bindeglied zwischen Muslimen und Christen, zumal er Deutscher ist.

14.03.2010 Djibrila

In Deutschland ist die Landessprache immerhin deutsch, also sollte hier auch der Islamunterricht auf deutsch erfolgen.

Es gibt ca 1 Million zum Islam konvertierte Deutsche. Sollen sie ihre Kinder etwa erst mal türkisch lernen lassen bevor sie  zum islamischen Religionsunterricht gehen dürfen? Nein, die Unterrichtssprache muß deutsch sein, und zwar für alle!

Angebote für die Imamausbildung müssen in Deutschland an öffentlichen (Hoch-) Schulen eingerichtet werden. Das ist bei der Ausbildung der anderen Religionslehrer schließlich auch so.
Oder werden die etwa alle im Vatikan geschult?

14.03.2010 Djibrila

Wenn an deutschen Hochschulen das Studium der katholischen und evangelischen Theologie sowie Judaismus möglich ist, so ist es doch nur logisch auch einen Lehrstuhl für islamische Theologie einzurichten.

12.03.2010 fuzuli

Es gibt andere Glaubensrichtungen in Islam, die keine Moschees oder Imame zum Beten brauchen.

Warum dreht die Welt hier nur um die orthodox Muslimen?
Wenn in Deutschland Imame ausgebildet werden, dann müssen für andere Glaubensrichtungen auch geistige Lehrer ausgebildet werden, sonst wird die Sache nicht gerecht!