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Islam und Schule

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12.01.2009 Meryem, deutsche Muslima

@ Maria-Magdalena:
in Sure 3-71 werden die Schriftbesitzer kritisiert, nicht die gesamte Wahrheit anzuerkennen (so meine laienhafte Auslegung). Selbstverständlich sind Muslime überzeugt, die abschließende Offenbarung zu kennen, was Juden und Christen nicht kennen, oder nicht anerkennen wollen.

Damit sind aber keine Diskriminierungen und Beschimpfungen gerechtfertigt. ( es heißt ja auch:"Euch Euer Glaube, mir mein Glaube", Sura al Kafiruun)
Es hat ja auch sehr lange gedauert, bis die christlichen Kirchen den Islam als Religion anerkannt haben.
Und die Christen kritisieren ja ebenfalls, dass wir nicht an die Kreuzigung Jesu, Friede sei mit ihm, glauben und an seinen Status als "Sohn" Gottes.

Der andere Vers wird ja gerne zitiert, aber in der Regel um zu beweisen, dass wir nicht mit Andersgläubigen befreundet sein dürfen. Etwas sonderbar, da es ja Muslimen erlaubt ist, Christinnen und Jüdinnen zu heiraten, was wohl kaum ohne freundschaftliche und darüber hinausgehende Gefühle möglich wäre.

Das "Wali" bedeutet in diesem Fall (kann an anderer Stelle andere Bedeutungen haben, wie so oft im Arabischen) "Beschützer". oder "Verbündeter".
Soll heißen, dass man sich nicht darauf verlassen kann, dass Andersgläubige einem im Fall einer Bedrohung die Treue halten und man sich deshalb lieber mit Muslimen zusammenschließt.
Das hat mit Alltagsbegegnungen und normalem Zusammenleben nichts zu tun und gewiß nichts mit einer menschlichen Bewertung.

Die frühen Muslime haben übrigens auch mit Christen gute Erfahrungen gemacht, als eine Gruppe von ihnen vor der Verfolgung nach Abessinien flüchtete und dort unter dem christlichen König Asyl erhielt. Aber das war wohl eine Ausnahmeerscheinung.

Grüße von Meryem

12.01.2009 Herbert Klupp

Der real existierende Islam ist sehr problematisch für uns. Schlimm, daß man fast nirgends selbstkritische (=islamkritische) muslimische Stimmen findet. Im Namen des Islam ist in den letzten Jahren ein derart massiver Terror aufgekommen, daß er fast anschließt an den Terror, der früher im Namen des Kommunismus und anderer totalitärer Ideologien verübt wurde. Daher kann es in der Frage des Schulunterrichtes nur die Entscheidung GEGEN Islamunterricht geben. Die Selbstkritik der (gläubigen) Muslime ist derart unterbelichtet, daß hier erst noch ein sehr langer "Reifungsprozeß" nötig ist, bevor man in der Schule und anderswo "Tür und Tor" für Lehren öffnet, die ihre friedliche Grundhaltung noch gar nicht bewiesen haben.

12.01.2009 maria magdalena

Meryem: bitte geben Sie eine Interpretation von Sure 3, 71 und 5, 51, aus der sich ergibt, dass Christen im Islam die gleiche Wertschätzung wie Muslime genießen.

Ansonsten stimme ich mit Ihnen überein, soweit Sie Religionsunterricht ebenfalls als Wissenvermittlung sehen wollen, bei der alle Religionen inhaltlich vorgestellt werden, und zwar ohne ein Bekenntnis abzufragen oder zu erwarten.

12.01.2009 Meryem, deutsche Muslima

Herr Krischan P.,
wie kommen sie darauf, dass im Koran Christen und Juden entwertet werden? Würden ihre Schüler ihre Religion gelernt haben, wüßten sie, dass der Islam eine tolerante Religion ist, dass Christen und Juden eine verwandte ("Buch-")religion haben und im Übrigen alle Menschen mit Respekt behandelt gehören.
Das Problem ist nicht, dass sie zuviel wissen, sondern dass sie nichts gelernt haben.

Ich kann mir lebhaft vorstellen wie es an der Schule zugeht, schließlich begegnen mir diese Jungs ja auch im Alltag und ich weiß wie schwierig es ist, mit ihnen zu diskutieren. Musste mir gerade am Samstag ein paar Frechheiten anhören.

Hätten sie eine wirklich religiöse Erziehung erhalten, wäre solches Benehmen weitaus seltener.

Ansonsten hab ich mich ja schon geäußert, dass ich finde, dass an die Schule selber eher ein übergreifender, informativer Religionsunterricht gehört und das spezielle Wissen, die ja auch in den islamischen "Konfessionen" unterschiedlich sind, sollten die Gemeinden vermitteln.

Ich kenne jedenfalls ehrenamtliche Initiativen in denen dieses Wissen vermittelt wird und es zeigt sich, dass sich auch die Einsicht und das Benehmen der Jugendlichen verbessert. Leider ist da viele Jahre reichlich versäumt worden und es hängt natürlich auch an der Bereitschaft der Eltern, ihre Kinder in solchen Unterricht zu schicken.

12.01.2009 katharinav

Islam im Schulalltag 12.01.2009
Hier: Werte- und Weltanschauungsunterricht in der Schule

Da Glaubensgemeinschaften leider - so lehrt die Erfahrung - sich nur schwer bereit finden, in Bezug auf ihre Glaubensüberzeugungen und -€“praxis selbst den Weg der Bestandsaufnahme auf der Grundlage des Erfahrungsschatzes und des heutigen Wissens der Menschheit konsequent und allein dem Wohlergehen der Menschen verpflichtet zu beschreiten - ich denke da insbesondere an die bisher wenig erfolgreichen Versuche der Annäherung der christlichen Kirchen in Deutschland - hat die Schule eine auߟerordentlich wichtige Aufgabe. Sie soll nach allgemeinem Verständnis den jungen Menschen so weit bilden, dass er sich in der Gesellschaft, in der er lebt, in gegenseitiger Achtung entfalten kann.
Schülerinnen und Schüler kommen aus den unterschiedlichsten Lebenssituationen und -€“traditionen in die Schule, was einen entsprechend behutsamen Umgang miteinander erfordert. Hier hat die Schule dafür zu sorgen, dass diese Unterschiede geachtet werden und kein Kind ausgesondert wird. Damit bewegt sie sich in einer Konfliktzone, denn genau hier hat unsere Gesellschaft massive Defizite.
Konfessionsunterricht an Schulen steht im Widerspruch zum GG und den Menschenrechten und ist daher nicht zulässig.
Anm.:
Konfession = Glaubenslehre, die inhaltlich und / oder in ihrer Praxis nicht vollständig und umfassend im Einklang steht mit GG und Menschenrechten

Ethikunterricht dagegen, der auf der Grundlage der Vorgaben des Grundgesetzes und der Menschenrechte gestaltet wird und der auf dieser Basis auch die Verschiedenheit von Glaubensüberzeugungen, deren Umsetzung und erkennbare Defizite in Bezug auf die genannten Vorgaben zum Thema hat, ist eine gute Voraussetzungen für die Vermittlung einer auf gedeihliches Zusammenleben gerichteten Auffassung unserer Welt.
Ein solcher Unterricht schärft den Blick, und daran, so meine ich, lässt sich messen, ob eine Lebensgesellschaft wie Deutschland willens und in der Lage ist, jungen Menschen einen lebensfreundlichen, guten Weg ins Leben zu weisen.

11.01.2009 Krischan Piepengr.

Herr Prof.Dr. Peter Graf schreibt: "Bitte, bedenken Sie, alle diese Schüler kommen nicht von draußen. Sie sind ein bedeutender Teil unserer jungen Generation, sie werden die Zukunft dieses Lande mit gestalten..."

Ja, das tun sie bereits.
Leider.

An der Schule (mit sehr hohem Moslemanteil), an der ich unterrichte, ist "Jude!" bereits das beliebteste Schimpfwort.

Dann macht ein Islam-Unterricht auch besonders Sinn, denn dann können die Moslems auch noch im Koran nachschlagen, daß Juden und Christen nichts wert sind.
Und höchstens als "Opfer" (zweitbeliebtestes Schimpfwort) taugen.

Lieber Herr Professor - eine Frage:
Haben Sie jemals an einer Schule in Brennpunkten unterrichtet? Haben Sie dort jemals vor einer Klasse gestanden?

Wenn ja, wann? wo? und wie lange?

Meine Meinung ist:
Wir sollten Deutschland für Moslems nicht attraktiv machen. Für die Schule heiߟt das: Keine Sonderregelungen, keine Privilegien für Moslems ...

11.01.2009 katharinav

Islam im Schulalltag                                                       11.01.2009
Hier: Glaubenszeichen
Glaubenszeichen – Kleidung, Farbe, Symbole –, die im gesellschaftlichen Umgang eindeutig religiös /  kon- fessionell verwendet werden, dürfen m.E. wegen der vom Grundgesetz geforderten Neutralität von der Schule selbst dort nicht verwendet werden (z.B. Kreuz im Klassenzimmer).
Anm.:
Religion = Glaubensüberzeugung und – praxis, die vollständig und umfassend den Vorgaben des Grundgesetzes und der Menschenrechte entsprecht.
Konfession = Wie oben, jedoch entsprechen Glaubensüberzeugung und/oder  -praxis nicht vollständig und umfassend den Vorgaben des GG und der Menschenrechte.

Einzelpersonen dagegen dürfen m.E. solche Zeichen tragen, sofern dies in angemessen unauffälliger Weise geschieht. Für Lehrpersonal, dass in besonderer Weise der Neutralität verpflichtet ist, kommt dagegen z.B. das Tragen eines Kopftuches als konfessionelles Zeichen nicht in Frage.Zusätzlich gilt m.E. , dass  - gleichgültig welche Glaubensüberzeugung eine einzelne Lehrperson hat – dieses Zeichen neben seiner markanten Her- vorhebung zusätzlich im gesellschaftlichen Zu- sammenhang betrachtet werden muß. Speziell das Kopftuch wird nach weit verbreiteter Auffassung ihrer Trägerinnen als eine Abgrenzung gegenüber abwertend gesehenen Nicht-Kopftuch-Trägerinnen gesehen (siehe dazu das Buch von Necla Kelek: Die fremde Braut), eine Auffassung, die aus der Sicht des GG und der Menschenrechte nicht akzeptabel ist.
Auch in anderer Richtung will ich der Vollständigkeit halber eine klare Aussagen zu machen:
Lehrpersonal in Ordenskleidung ist m.E. unzulässig.
Betrachtet man die große Verschiedenheit der Lebenssituationen der Schülerinnen und Schüler einer Schule, dann ist m.E. erstrebenswert, dass niemand Glaubenszeichen trägt. So lernen diese jungen Menschen mit anderen auf einer rein menschlichen Ebene zu leben ohne diese Unterschiede zu betonen. Im Kontakt untereinander wird ohnehin deutlich wes Geistes Kind jemand ist.

10.01.2009 Hartmut Krauss

Ich möchte Ihnen aus der Perspektive eines Veranstalters der Kritischen Islamkonferenz kurz folgende Position nahe bringen:
Die deutsche Regierung sowie die Mehrheit aller Bundestagsfraktionen verleugnen den Tatbestand, dass der Islam als eine vormoderne Vorschriftenreligion mit überhistorischem Gültigkeitsanspruch Normen und Prinzipien verkörpert, die mit den Grundwerten einer menschenrechtlich-demokratischen Gesellschaftsordnung nicht nur nicht vereinbar sind, sondern diesen sogar massiv entgegenstehen. So schließen zum Beispiel die maßgeblichen Aussagen des orthodoxen Islam eindeutig die Gleichberechtigung zwischen Muslimen, andersgläubigen Schriftbesitzern (Christen und Juden) und Nichtgläubigen (klassisch: Polytheisten; heute: Konfessionslose, Agnostiker und Atheisten) grundsätzlich aus. Im Koran werden diese Nichtmuslime sogar an zahlreichen Stellen nachhaltig diskriminiert. Generell wird eine feindselige Einstellung gegenüber den Grundprinzipien der kulturellen Moderne (Trennung von Staat, Religion, Recht und Privatsphäre; säkulare Demokratie; Gewaltenteilung; Menschenrechte) tradiert und so eine „Assimilationsphobie“ erzeugt.

Aufgrund dieser Sachverhalte erweist sich eine Erziehung im Geiste des orthodoxen Islam als das zentrale Integrationshindernis. Deshalb führt auch die Einführung eines flächendeckenden Islam-Unterrichts absolut in die falsche Richtung, denn sie fördert nicht etwa die politisch-kulturelle Integration der Muslime, sondern trägt nur zur Verfestigung einer auf Abgrenzung bedachten ethno-religiösen Identität bei und bestärkt damit integrationsabwehrende Einstellungs- und Verhaltensmuster.

Unter den Bedingungen einer sich zunehmend globalisierenden Weltgesellschaft sollte deshalb der konfessionsgebundene Religionsunterricht im Interesse interkulturellen Lernens und der Ausbildung interkultureller Kompetenz generell durch das neu zu schaffende Fach „Religions- und Weltanschauungskunde“ ersetzt werden. Darin sind die Heranwachsenden im Rahmen eines sachlich-neutralen Unterrichts sowohl mit den Grundinhalten aller Weltreligionen als auch mit den Ideen der aufklärungshumanistischen Religionskritik bekannt zu machen. Eine solche neutrale Informations- und Wissensvermittlung würde nicht nur der Integration in eine pluralistisch-demokratische Gesellschaftsordnung besser dienen, sondern wäre auch die beste Prophylaxe gegen einen gewaltgestützten „Kampf der Kulturen“.

Generell wird die opportunistische „Anerkennung“ der islamischen Herrschaftskultur letztendlich nicht zur Integration der Muslime führen, sondern einerseits entscheidend zur tendenziellen Schwächung und Selbstaufgabe der nichtmuslimischen Bevölkerung beitragen und andererseits die emanzipationsorientierten Zuwanderer aus islamisch geprägten Ländern im Stich lassen.

10.01.2009 Der Unbequeme

Herr Professor Doktor Peter Graf

Als Mitglied der Islamkonferenz sind Sie mit Sicherheit der richtige Ansprechpartner.
Diesen Beitrag schreibe ich wahrscheinlich umsonst, weil er für das Forum wohl zu unbequem ist.
Allerdings möchte ich die Moderation darauf hinweise,dass mit einer Löschung gegen den Artikel 5 im Grundgesetz verstossen wird und man andere Meinungen zwar totschweigen aber auf längere Zeit gesehen nicht unterdrücken kann.

Erklären Sie mir bitte, warum der Islam an deutschen Schulen was zu suchen hat? Sie sprechen an, die islamischen Schüler und ihre Kultur sind hier. Warum wandert man in ein Land ein, dessen Lebensweise, Religion und Kultur einem dermassen gegen den Strich geht, dass man sich nicht anpassen will sondern unbedingt die eigene Lebensweise, Kultur und Religion hier etablieren will? Wenn mir die amerikanische Lebensweise nicht gefällt, wandere ich dort nicht ein. Wenn mir die deutsche Lebensweise nicht gefällt, wandere ich dort nicht ein. Ich wandere in ein Land ein, WEIL mir die dortige Lebensweise gefällt und ich auch so leben möchte, mit allen vor- und nachteilen, die ich vor diesen Schritt gründlich abzuwägen habe.
Nein, ich bin nicht Fremdenfeindlich, auch wenn Sie es nach diesen Zeilen vielleicht nicht glauben, mir ist es völlig egal, ob jemand weisse, schwarze oder auch lila Hautfarbe hat.
Ich sehe nur nicht ein, dass ich mich als "Ureinwohner" irgendwelchen Bedürfnissen oder Animositäten von "Nachzüglern" unterorden und anpassen soll.
Ich sehe nicht ein, dass in Kindergärten, Schulen und Mensen auf das Angebot von Schweinefleisch komplett verzichtet werden muss, um ein versehentliches Verabreichen dieses an Angehörige anderer Kulturen zu unterbinden.
Ich sehe nicht ein, meinen Kindern erklären zu müssen, warum sie von Mitschülern einer nachträglich zugewanderten Kultur als "Ungläubige" beleidigt werden dürfen.
Mit meiner Meinung stehe ich nicht alleine, das können Sie mir glauben und es ist bei weitem nicht die Meinung eines ungebildeten Prekariats, nicht ohne Grund bringen diejenigen, die es sich Aufgrund einer besseren Bildung und sozialen Stellung finanziell leisten können, ihre Kinder auf teuere und exklusive Privatschulen.
Multikulti, so wie es in Deutschland in einem Feldversuch anscheinend unbedingt erprobt werden musste, kann offensichtlich nicht funktionieren.
Der Bürger erwartet von der Politik, dass auf seine Bedenken gegen eine Überfremdung und die offensichtlichen Probleme wie importierter religiöser Fanatismus, Antisemitismus und Migrantengewalt eingegangen wird und nicht, dass die dafür verantwortliche Politik die Augen verschliesst und den Bürger mit diesen Problemen alleinlässt, weil echte Lösungen zu "unpopulär" sind.
Wie gesagt, Sie können unpopuläre Meinungen löschen lassen oder sonstwie unterdrücken und verschweigen aber auf Dauer bringt das gar nichts sondern verstärkt die Probleme nur.

09.01.2009 maria magdalena

Migrant: Sie haben das Problem richtig erkannt: gegen den Willen vieler Betroffener wird einfach gesagt, dass es sich bei Menschen, deren Wurzeln in der Türkei, dem Iran, Marokko, Tunesien usw. liegen, um Muslime handelt, und nur dadurch ergibt sich eine recht hohe Zahl an muslimischen Schülern.

Herr Dr. Graf: Aus dem Grundgesetz ergibt sich jedoch nicht, ab welcher Anzahl von Schülern eines bestimmten Bekenntnisses Religionsunterricht zu erteilen ist. Warum keinen orthodoxen oder buddhistischen Religionsunterricht? Es gibt immer mehr deutsche Eltern, die sich Buddhisten nennen. Die Welt rückt immer näher zusammen, und es finden sich Angehörige unterschiedlichster Religionen in unserem Land wieder. Außerdem: der Religionsunterricht wird nach Art. 7 Abs. 3 GG "in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaft" erteilt - der der Sunniten, der Schiiten, der Aleviten ...?

Angesichts dessen stellt sich die Frage, ob Religionsunterricht als Bekenntnisunterricht noch sinnvoll ist. Vernünftiger wäre es m.E., entweder ein Fach "Religionskunde" einzuführen oder eben Ethikunterricht. Leider sind diesbezüglich die Fronten ja sehr verhärtet (s. Berlin).