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Islam und Schule

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23.12.2008 Meryem, deutsche Muslima

@Migrant,
nun, da müssen Sie sich aber gut auskennen im Koran, wenn Sie wissen, was an naturwissenschaftlichen Dingen drin steht und dass die schon bekannt waren. Das sehen allerdings viele Naturwissenschaftler anders.
Dass jemand den Koran als "menschengemacht" entlarvt hätte, wäre mir auch neu. Natürlich ist er von einem Menschen vorgetragen worden, aber unter Umständen, die eben nicht erklärbar sind mit normalen Mitteln. Alles was ich dazu bisher an Versuchen der Erklärung gelesen habe war ziemlich hanebüchen.
Es gibt Punkte in Diskussionen, da soll man die Meinungen nebeneinander stehen lassen finde ich. Wie es im Koran heißt:"Euch Euer Glaube und mir mein Glaube"
In der Tat ist es aber so, dass die Mehrheit der Menschen ein Bedürfnis nach Religion und Glauben hat (ich sage dazu, nach der Wahrheit) und dass solches einen Platz in der Bildungslandschaft braucht-wir reden ja hier über die Schule. Nichts weiter als das der Islam darin einen angemessenen Platz erhält, wie es einer solchen großen Weltreligion gebührt, ist doch das was ich vertrete.
Und dass man uns unseren Glauben leben lässt, mit dem wir ja nicht per se anderen auf den Schlips treten.
Niemand muss sich meinetwegen ein Kopftuch aufsetzen, aber ich will meines unter keinen Umständen ausziehen. Und ich möchte auch nicht das Gefühl vermittelt bekommen, dass ich ausgebürgert werde, weil ich Muslima binIch wünsche friedliche Festtage! Meryem

23.12.2008 Migrant

@ Meryem, deutsche Muslima, 22.12.2008 | 19:56

„Übrigens widerspricht der Islam nicht den Naturwissenschaften, im Koran finden sich auch viele naturwissenschaftliche Erkenntnisse, die damals noch gar nicht bekannt waren.“

Die Aussage, der Islam widerspricht den Naturwissenschaften nicht, ist falsch.
Nehmen wir als Beispiel die Schöpfungsgeschichte, die auch im Koran zu finden ist. Diese widerspricht ganz eindeutig jeder naturwissenschaftlichen Theorie, insbesondere der Evolutionslehre. Allgemein kann man sagen, dass der Islam jeder Wissenschaft widerspricht, die den Koran als Menschengemacht entlarvt oder auch davon ausgeht, dass kein Gott notwendigerweise existiert. Und das trifft für alle Naturwissenschaften zu. Insbesondere die Biologie und die Physik.
Was die Anhänger des Islam und auch anderer Religionen machen, ist dass sie die wissenschaftlichen Theorien, welche nicht zur Religion im Widerspruch stehen, natürlich anerkennen. Diese Leute picken sich quasi die Rosinen vom Naturwissenschaftlichen Kuchen, und schmeißen den Rest weg.

Jeder der behauptet, Religionen und Naturwissenschaften stehen nicht im Widerspruch, hat entweder die Wissenschaften nicht verstanden, oder eben die Religionen.

Grundsätzlich widersprechen neben den 3 monotheistischen auch die meisten anderen Religionen der Naturwissenschaft, und das schon der Definition nach. In der Wissenschaft muss jede Theorie zumindest falsifizierbar, also widerlegbar, sein. Die Religionen machen genau das Gegenteil, sie beanspruchen die „Wahrheit“ für sich. Das ist schon allein deswegen paradox, wenn man bedenkt, dass es eigentlich relativ viele Religionen gibt, die das für sich beanspruchen. Logischerweise kann aber höchstens eine davon die Wahre sein, sonst gäbe es keinen Unterschied zwischen den Religionen.

Die Behauptung, dass im Koran viele naturwissenschaftliche Erkenntnisse auftauchen, die damals noch nicht bekannt waren, ist so auch nicht richtig. Was durchaus zutrifft ist, dass die meisten Menschen zu der damaligen Zeit im damaligen Umfeld nichts über diese oft sehr trivialen (einfachen) „Erkenntnisse“ wussten. Dieses Wissen war den damaligen Wissenschaftlern vorbehalten (wie bei meisten heutigen wissenschaftlichen  Erkenntnissen auch), und ein Großteil davon war schon Jahrhunderte vor Mohammed bekannt. Das meiste stammt schon aus der Antike, also von den Ägyptern, Griechen und Römern.

23.12.2008 DeusLoVult

@Athene (M.H.)  :
Zitat: "Nun bin ich auch für Islamunterricht aber für alle Schüler an Deutschen Schulen!"
Stimme Ihnen vollkommen zu.

Zitat:"Der Islam ist für Freie Demokratische Menschen etwas was ihnen Angst macht."
Bezweifele sehr, dass weder Sie (noch ich) für die Mehrheit der "Freien Demokratischen Menschen" sprechen können, aber fast alle die ich kenne sind nämlich solche, und ich kenne niemanden der Angst vor Islam hat. Halte daher Ihre Aussage für absurd es sei denn für Sie ist Islam=Terrorismus (das würde einiges erklären).
Sie sprechen von Islam, führen aber Beispiele von Saudi-Arabien, Türkei usw. an! (Ausserdem fehlen die Quellen für Ihre o.g. Behauptungen, bitte nur nicht Bild-Zeitung oder ähnl. ;) )
Ich kann kaum ein Zusammenhang erkennen, ausser, dass dort vorwiegend Muslime leben. Es ist aber ebenso absurd, denn es wäre gleichzusetzen mit einer Kritik an Judentum die man mit Israelischer Aussenpolitik begründet!
Auch der Rest Ihres Beitrags sprudelt nur so von den Vorurteilen, Unwissenheit und (aufgrund der Forumsregeln) unterdrücktem Islamhass. Leider sind sie mit Ihrem Hass nicht ganz allein in Deutschland, denn solche Meinungen finden, wie es aussieht, immer mehr Resonanz hier. Besonders in unteren und ungebildeteren Schichten der Bevölkerung, die leider auch wachsen...
Der Islam ist keineswegs eine "Politik-Religion" sondern eine monotheistische Religion wie es auch Christentum und Judentum ist. Und wenn Sie noch dafür sind, so ein Unsinn gerne an deutschen Schulen zu vermitteln dann sollten wir es lieber mit dem Islam-Religionsuntericht sein lassen, denn es würde mehr schlechtes als gutes bringen.
Wenn wir aber doch eine ernsthafte Diskussion anstreben wollen, dann sollten wir vielleicht über die Form des Unterichts sprechen, über Bedarf diesen einzuführen, über Hürden die sich möglicherweise in den Weg stellen könnten und über Vorteile die so ein Untericht mit sich bringen würde.
Herr "(Mit)Bürger" hat ein konstruktives Beispiel geleistet dem ich mich voll und ganz anschliessen kann. Ein Unterricht in einem wissenschaftlichen, theologischen Sinne aber wäre doch möglich. Es würde natürlich nicht die Koranschule ersetzen noch zu dieser in Konkurenz stehen, sondern eher als Ergänzung und eine Art Aufklärung im geschichtlichen Sinne dienen. Es könnte die Schüler über die Ursprünge und verschiedene islamische Lehren aufklären, das Erlernen der arabischen Schrift und Sprachen unterstützen usw.
Ich glaube nicht, dass so eine Art Untericht auf Ablehnung der Eltern stossen würde.

Mit friedlichen Gruß,
DeusLoVult

22.12.2008 Meryem, deutsche Muslima

Ich werd mir gelegentlich mal die "Kairoer Erklärung" angucken - kann man ja kaum glauben, dass so viele schlaue Gelehrte da großen Blödsinn verfasst haben, aber es ist in der Tat so, dass die Geschlechter im Islam nicht ungerecht behandelt werden.

Übrigens widerspricht der Islam nicht den Naturwissenschaften, im Koran finden sich auch viele naturwissenschaftliche Erkenntnisse, die damals noch gar nicht bekannt waren. Und Muslime sollen immer forschen und Wissen erwerben. Das schließt ja auch den Glauben an einen Schöpfer nicht aus und erst recht nicht, dass wir mit unsereer Umwelt pfleglich umgehen sollen.

Nochmal zu den geltenden Gesetzen: wie gesagt, wir haben sie zu respektieren und es ist kaum anzunehmen, dass Deutschland in nächster Zeit zu einer islamischen Republik wird. Trotzdem wollen wir mitgestalten und dabei nicht immer nur über Kleidungsstücke diskutieren.
Über Todesstrafe beim Austritt aus dem Islam brauchen wir nicht diskutieren, die gibt es nämlich nicht. Auch so ein Gerücht, das gerne mal verbreitet wird. Nicht mal mehr Asylbewerber aus dem Iran kommen hier damit durch. Wogegen man sich wehren darf ist, wenn die Muslime angegriffen werden. Aber das hatten wir ja schon.
Gegen Unwissen kommt man nur mit Bildung an und leider,leider ist die Unwissenheit groß, unter Muslimen und Nichtmuslimen. Und so werden Menschen leicht zu Werkzeugen gemacht. Das ist nicht, was die Religion will.

22.12.2008 Migrant

@ annaradeck, 22.12.2008 | 17:09

Ich denke auch, dass die Schule ein Ort, absolut frei von jeglichen religiösen Zwängen sein muss. Wer sonst, wenn nicht die Religionen, behindern die Wissenschaft an der Erforschung der Welt.
Ist ja auch klar, dass es einfacher ist zu glauben, Gott hätte gemacht, dass der Vogel fliegen kann, anstatt die aerodynamischen Gesetzte aufzuschreiben, mit denen später vielleicht ein Flugzeug gebaut werden könnte.

@ Meryem, deutsche Muslima, 22.12.2008 | 14:12

„Im Übrigen müssen Muslime die Gesetze des Landes respektieren, in dem sie leben. Das heißt aber nicht, dass wir nicht für unsere Rechte streiten dürfen, bzw. Einfluss nehmen, soweit es in unserer Macht steht. Als deutsche Staatsbürger haben wir dazu das gleiche Recht wie alle anderen.“

Das sehe ich auch so. Als Atheist habe ich genauso das Recht, dafür zu streiten, dass die Gesetze des Landes nicht zugunsten der islamischen oder anderen religiösen Regeln verändert werden.

„Und weil ich nach wie vor der Überzeugung bin, dass das Grundrecht der freien Religionsausübung jederzeit zu gelten hat, kann ich mich (theoretisch, ich bin ja keine Lehrerin) nicht bei der Berufstätigkeit entkleiden.“

Wenn das Recht auf freie Religionsausübung so zu deuten wäre, wie sie es meinen, dann  müsste logischerweise auch folgendes gelten: Wenn Ihre Religion fordert, dass jeder der die Religion verlässt, mit dem Tode bestraft wird, hätten Sie nach Ihrer Deutung der freien Religionsausübung jederzeit das Recht Ihre Religion, durch das Töten des Ausgetretenen, auszuüben.
Das Recht auf freie Religionsausübung gilt nur soweit, wie es nicht anderen Gesetzen widerspricht.

„Diese Kairoer Erklärung kenne ich nicht, wenn sie aber eine Ungleichstellung von Mann und Frau attestiert, kann sie schon mal nicht islamisch korrekt sein.“

Schade, dass Sie von der Kairoer Erklärung der „Menschenrechte“ noch nicht gehört haben. Diese sogenannten Kairoer „Menschenrechte“ wurden auf der Grundlage des Koran und der Scharia entwickelt, damit diese, im Gegensatz zu den allgemeinen Menschenrechten, eben nicht dem Islam widersprechen. Natürlich haben 1990 die 57 Mitglieder der Organisation der Islamischen Konferenz  (OIC) diese sogleich unterzeichnet. Wenn Sie also sagen, dass diese „Menschenrechte“ nicht islamisch korrekt sind, weil Frauen und Männer nicht gleichberechtigt sind, dann wage ich das zu bezweifeln.

22.12.2008 annaradeck

Diese Welt  wird durch Naturgesetze bewegt. Jedes heutige Nichtwissen ist ein noch nicht durchgeführtes Experiment. Die Welt ist komplex, aber in ihrer Logik einfach: alles ist Physik, Chemie, Biologie, Genetik, Evolution.
DAS sollte man unsere Kinder in der Schule lehren und ihnen Lust machen, sich mit Freude und Fleiß an der Erkundung unserer Welt und unseres Kosmos zu beteiligen. Nur auf diese Weise bekommt man Einsicht in die Dinge, die unsere Welt im Innersten zusammenhalten. Dort hat Religion keinen Platz, wohl aber die tiefe Ehrfurcht vor dem, was Mutter Natur in Jahrmilliarden geschaffen hat. Wir selbst sind nicht die Krone der "Schöpfung", wir sind gegenwärtig lediglich der primus inter pares. In 100000 Jahren wird unsere Gastrolle auf Erden beendet sein. Andere Arten werden uns ablösen. Wenn man diese Einsicht in der Schule lehren würde, wären Ich-Erkennung und Demut gegenüber der Natur die Folge und nicht religiöse Geducktheit und Hoffnung auf die große Erlösung am Ende der Tage.

22.12.2008 Meryem, deutsche Muslima

@Migrant
Oh ich habe sehr wohl verstanden was Sie meinen bin aber nun mal anderer Überzeugung. Im Übrigen müssen Muslime die Gesetze des Landes respektieren, in dem sie leben. Das heißt aber nicht, dass wir nicht für unsere Rechte streiten dürfen, bzw. Einfluss nehmen, soweit es in unserer Macht steht. Als deutsche Staatsbürger haben wir dazu das gleiche Recht wie alle anderen.
Diese Kairoer Erklärung kenne ich nicht, wenn sie aber eine Ungleichstellung von Mann und Frau attestiert, kann sie schon mal nicht islamisch korrekt sein. Der Islam behandelt die Geschlechter nicht ungerecht, wer sich näher mit den Gesetzen beschäftigt wird feststellen, dass z.B. im oft angeprangerten Erbrecht die Angelegenheit ganz anders aussieht, als oft verbreitet wird. Usf.
Und weil ich nach wie vor der Überzeugung bin, dass das Grundrecht der freien Religionsausübung jederzeit zu gelten hat, kann ich mich (theoretisch, ich bin ja keine Lehrerin) nicht bei der Berufstätigkeit entkleiden.
Und nochmal, wo soll das hinführen: Dürfen muslimische Lehrer keinen Bart mehr tragen? Was ist mit den Bärten von Nichtmuslimen? Wie weit müssen sich die Lehrerinnen ausziehen, um zugelassen zu werden.
So kriegen wir keine Einigkeit zustande und es wird dazu führen, dass die Kinder an islamische Schulen gehen und die Lehrerinnen auswandern.

@ Jan Sobieski: woher nehmen Sie Ihre Ansicht, dass der Islam auf Durchsetzung und Herrschaft begründet aus ist? Ich rede vom Islam, wie unser Prophet ihn gelehrt hat, nicht von dem, was später daraus gemacht wurde (wie immer könnte  man dann auch dem Christen- und Judentum vorwerfen, was Menschen geschichtlich und aktuell daraus machen)?
Muhammed,Friede und Segen sei mit ihm, hat keine Eroberungskriege geführt, sondern diplomatische Beziehungen zu anderen Staaten unterhalten. Und der Zulauf zu dieser Religion kam daher, dass sie Frauen und Unterdrückten endlich Rechte gegeben hat, die sie vorher nicht hatten. Das hat die Menschen angezogen, dass Gerechtigkeit herrschte und keine Unterdrückung.
Zu diesem Islam sollten wir zurückkehren, da wären wir außerdem mit den ehrlich Gläubigen anderer Religionen ganz einig. Da haben wir gar keinen Wertekonflikt, der wird künstlich herbeigeredet.

Also: diese Grundlagen sollten gelehrt werden an den Schulen - aller Religionen. Und natürlich kann man schauen, was für Mißbrauch getrieben wurde und wird. Aber dann bitte auch bei allen Religionen und nicht mit einem Bild von Bin Laden im Kapitel über den Islam.

22.12.2008 Migrant

@ Meryem, deutsche Muslima, 19.12.2008 | 20:43

Wieso wird denn muslimischen Lehrerinnen bitteschön nicht zugetraut, Deutsch, Mathematik, Biologie u.a. nach dem heutigen Stand der Wissenschaft zu unterrichten, wenn sie ein Tuch auf dem Kopf tragen? Was bitteschön hat das damit zu tun, dass man im Umgang mit Kindern und Jugendlichen natürlich nicht versucht diese ideologisch zu beeinflussen?

Ich sehe, Sie haben es immer noch nicht verstanden. Es geht hier nicht um eine direkte Beeinflussung, sondern um eine indirekte. Nämlich dadurch, dass diese Lehrerin als Muslimin für alle Schüler erkennbar ist. Das verstößt aber gegen das Gesetz. Ein Gesetz, dass schon da war bevor die Muslime in größerer Anzahl nach Deutschland gekommen sind und Lehrer werden wollten. Deshalb hat das auch nichts damit zutun, was der muslimischen Lehrerin zugetraut wird oder nicht. Es macht dann auch keinen Unterschied welche Kopfbedeckung diese Frau aus religiösen (islamischen) Grüden trägt, zumal Lehrer für gewöhnlich gar keine Mützen im Unterricht tragen.

Und als Muslime sind wir Muslime jederzeit. Alles andere ist schlichtweg unmöglich.

Sie sagen es selbst. Für Muslime wie Sie sind ihre islamischen Regeln das wichtigste überhaupt. Das impliziert auch, dass für die Muslime diese Regeln über dem deutschen Gesetz stehen. Das sollte einem zu Denken geben.
Wenn man diese und andere Debatten aufmerksam beobachtet, erkennt man die Einmischung in die Politik seitens der Muslime bezüglich der islamischen Regeln überall dort, wo die islamischen Regeln mit unseren Gesetzen anecken, oder Ihnen gar widersprechen.

Es ist sicher nicht nur meine Meinung wenn ich sage, dass in diesem Land nicht die deutschen Gesetze an den Islam angepasst werden sollen, sonder die islamischen Regeln an die deutschen Gesetze.

Ob das der Verfassung entspricht, dass man Lehrerinnen dazu zwingen will, da hab ich meine Zweifel und es stimmt nicht, dass die religiöse Überzeugung unter dem Gesetz steht. Sie zu leben ist ein Menschenrecht.

Merken Sie den Widerspruch: Sie können in einer Beweisführung keine falschen Annahmen machen, denn das führt immer zu einer falschen Aussage. Ihre falsche Annahme ist, dass der Islam mit seinen Regeln selbst die Menschenrechte einhält. Ich kann Ihnen sagen, dass es keine (aktuelle) Religion auf der Welt gibt, deren Regeln gegen mehr Menschenrechte verstoßen als der Islam das tut. Daher wurde 1990 in Kairo eine parallele Menschenrechtserklärung von islamischen Statten unterzeichnet, die natürlich im Widerspruch steht zu den allgemeinen Menschenrechten.

Ein Auszug zu den Kairoer Menschenrechten aus der Wikipedia:

Die Erklärung unterstützt die Gleichstellung von Mann und Frau nicht, sie stellt vielmehr die Überlegenheit des Mannes fest.

22.12.2008 Athene (M.H.)

Berichtigung zu meinem beitrag von :
Athene (M.H.) ,22.12.2008  /09:25 Uhr

Zitat

„ Türkei:
in der Türkei soll Aktuell ein 1400 Jahre altes Christliches Kloster Abgerissen werden...“

Zitat Ende

Das Kloster Mor Gabriel, geistliches Zentrum der Christen-Gemeinschaft in Tarsus (Türkei), ist 1600 Jahre alt und nicht nur 1400 Jahre wie vom mir Falsch geschrienen.

Entschuldigen sie bitte meine Fehler!

22.12.2008 Meryem, deutsche Muslima

Fortsetzung @M.H.
Die Sache mit dem türkischen Kloster finde ich allerdings sonderbar, aber wer weiß, welcher Beamte sich da profilieren will. Und meines Wissens geht es bei den Kirchenbauten um den Grundbesitz und dessen Erwerb ist für Ausländer in der Türkei beschränkt.

So-um die Relevanz für die Schule wieder herzutstellen:
in ganz aktuellen Ethikbüchern, wie sie jetzt an Schulen verwendet werden, wird der Islam gleichgesetzt mit Terror und Unterdrückung. Keine Rede von den eigentlichen Inhalten der Religion. Ich frage mich, wer solchen Schund zulässt, wenn das nicht gar mit Absicht geschieht um uns noch weiter in Verruf zu bringen?

Es ist sehr interessant, Biographien über Muhammed zu lesen, oder allgemeine Bücher über den Islam und die koranische Offenbarung. Murad Hoffmann kann ich z.B, zum Einstieg sehr empfehlen

Ich grüße ebenfalls freundlich und wünsche noch eine schöne Vorfreudezeit auf die Feiertage zur Geburt des Propheten Isa/Jesus, Friede sei mit ihm (nach seiner Mutter ist die 19.Sure im Koran benannt und die islamische "Weihnachtsgeschichte" ist im Übrigen auch sehr anrührend)
Meryem