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Medien und Politik

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  • Meinen Sie, dass die täglichen Nachrichten in Deutschland ein ausgewogenes und realistisches Bild der Muslime und des Islams präsentieren?
  • Welche Themen in Bezug auf den Islam sollten Ihrer Meinung nach in den Medien stärker oder anders behandelt werden?
  • Sollte die Repräsentanz von Muslimen in der Politik verstärkt werden?

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Sie können uns Ihre Beiträge rund um die Uhr schicken. Diese veröffentlichen wir Montag bis Freitag.

07.04.2009 noora

Khan,

Sie haben recht, in den Nuancen unterscheidet sich das eine oder andere: die Farbe der Kopftücher, die regionale Küche oder der Moscheebaustil.

Was sich aber in den von Ihnen genannten Ländern nicht unterscheidet, sind die Kernpunkte der Sozialethik: Wenn Sie die Diskurse und sozialen Praktiken in muslimischen Gesellschaften beobachten (Google reicht dafür möglicherweise nicht aus) und sich dazu ein wenig mit den Normen des Scharia-Rechts auseinandersetzen, werden Sie überrascht sein, wie sehr dieses System die Gesellschaften im Griff hat. Auch die von Ihnen genannten islamischen Untergruppen helfen darüber nicht hinweg (wenn Sie wenigstens die Aleviten genannt hätten, hätte ich Ihnen insofern Recht geben können, als die tatsächlich in einer anderen Liga spielen; weil sie nämlich auf die Scharia pfeifen).


A-Gnostiker,

als Kulturwissenschaftlerin weiß ich sehr gut, wovon Sie sprechen! Die postmoderne Geisteswissenschaft besteht aus Differenzieren und Dekonstruieren. Übergeordnete Strukturen und Kontinuitäten fallen daher aus dem Blickfeld, obwohl die Realität in Europa schon tagtäglich zurückschlägt - aber es ist eben nicht jedermanns Sache, sich den Schlaf rauben zu lassen.

Außerdem käme damit das Lieblingskonstrukt der zeitgenössischen intellektuellen Elite ins Wanken, nach dem an allen Misständen auf dieser Erde "der Westen" und/oder Israel schuld sind...

06.04.2009 Khan

Herr A-Gnostiker
Sie schreiben:
"Diese Leuten wissen nicht, wie der Islam tickt. "

Ich bezweifel, dass Sie wissen wie der Islam tickt.

Denn um genau zu sein,
gibt es nicht nur viele Untergruppen des Islams
(Sunniten, Schiiten, Charidschiten, Ahmadiyya , ...)
sondern es gibt zudem noch so viele Facetten im Ausleben und Praktizieren des Islam wie es wahrscheinlich auch Gläubige gibt.

Seien Sie mutig und bekämpfen Sie ihr Vorurteil
und googeln Sie doch einfach mal ,
wie der Islam in Malaysia, in der Türkei, in Saudia Arabien, in Pakistan etc. tatsächlich von Ottonormalverbrauer gelebt wird.
Sie werden feststellen, dass jeder unterschiedliche Nuanzen aufweist und hier wiederum auch unterschiedlich ob auf dem Land oder in der Stadt lebend.

Also wie der Islam tatsächlich tickt,
wird sich wohl kein Mensch durchblicken können,
es sei denn er kennt jeden einzelen Gläubigen.


01.03.2009 A-Gnostiker

Mit der derzeitigen Mehrheit der Politiker- und "Geistes"Wissenschaftler-Generation hat Europa keine Mittel gegen die Islamisierung zu erwarten. Diese Leuten wissen nicht, wie der Islam tickt.
Hier einige Stichworte:
Migration als Methode Eroberung
Nutzung der ökonomischen Potenz der zu islamisierenden Gemeinwesen
Beeinflussung sog. kritischer "Intellektueller"
Mohammad ist das Siegel der Propheten
Nutzung "Linker" als nützliche Idioten (geht inzwischen bis in die Mitter der Gesellschaft)
Diffamierung von Religionskritik als Beleidigung

13.02.2009 Lutz Bucklitsch

In den letzten beiden Tagen habe ich insbesondere die Berichterstattung über den Mord Morsal O. verfolgt. Heute, am 13.02.2009 wurde der Mörder - ihr Bruder - verurteilt. Das Urteil lautet auf Lebenslange Freiheitsstrafe.

Sämtliche Medien berichten hierüber, auch über die Urteilsverkündung, explizit über das Verhalten der Familienangehörigen, des Angeklagten und der Familie nahestehender Personen. Über Gewalt gegenüber Journalisten, die aus dem Gerichtsgebäude berichten.

Und immer wieder kommt das Wort "Ehrenmord" vor. Ich bekomme dabei beklemmende Gefühle, dieses Wort in den Medien zu finden, "Ehrenmord" im Zusammenhang mit Mord, Mord an einer jungen Frau, die einfach selbst bestimmen wollte, wie sie leben wollte, sich nicht irgendwelchen islamischen Vorgaben" unterwerfen wollte. Ein Mensch das die Menschenrechte in Anspruch genommen hat - mehr nicht.

Gestern, durfte ich folgende Meldung in den Medien lesen:
Studie: Vier von zehn Türkinnen von Ehemännern misshandelt
Vier von zehn türkischen Frauen werden laut einerStudie von ihren Ehemännern körperlich misshandelt. Demnach wurden 39 Prozent von ihnen "geohrfeigt, herumgestoßen, geschlagen, gewürgt oder mit Waffen bedroht oder angegriffen".
  [Boxeinstellungen bearbeiten]

Wie aus der Befragung von 12.795 Frauen hervorgeht, wurden 39 Prozent von ihnen "geohrfeigt, herumgestoßen, geschlagen, gewürgt oder mit Waffen wie Messern oder Pistolen bedroht oder angegriffen". 15 Prozent der im Sommer 2008 befragten Frauen zwischen 15 und 59 Jahren bezeichneten sich als Opfer sexueller Gewalt.

Laut der Studie, die von der "Direktion zur Lage der Frauen" (KSGM) im Internet veröffentlicht wurde, sprachen 48,5 Prozent der Frauen mit niemandem über das ihnen zugefügte Leid. Nur vier Prozent der misshandelten Frauen gingen demnach zur Polizei und nur ein Prozent suchte Schutz in Notunterkünften."

Ich kann aber in keiner Meldung lesen, das sich hier irgendwelche islamischen Organisationen eindeutig von dieser Art Gewalt lossagen, die ja angeblich in Namen des Islam - des Glaubens - ausgeübt wird.

Wo sind denn all die Vertreter der Migranten in deutschland, wo sagen sie etwas zu diesen feigen Verbrechen im Namen des Glaubens. Keine Zeile in den Medien, nicht weil Medien sie unterdrücken, nein weil hier sämtliche Migrantenorganisationen und Vertreter zu feige sind, hier eindeutig Farbe zu bekennen.

Ich möchte endlich einmal eine laute und klare Absage gegen Gewalt lesen, gegen Gewalt gegen Frauen!

03.02.2009 Lokan, Deutscher mit Migrationshintergrund

Zitat von Meryam
Der Großteil der Muslime ist nämlich durchaus nicht einverstanden damit.

Wenn das so ist, warum schweigen alle Muslim-Verbände und eben jene Muslime zu den vielen Äußerungen bekannter Muslime, nach denen Europa islamisiert werden soll?
Muammar Gaddafi hat oft genug laut und deutlich gesagt, dass Europa islamisiert werden müsse. Mullah Krekar sagt in Norwegen unwidersprochen im Zeitungsinterview, Muslime vermehrten sich in Europa "wie die Moskitos" und Europa werde islamisiert.
Ich finde die Äußerung des Muslim-Führers über die "Moskitos" nun wirklich rassistisch, aber ich habe noch nicht vernommen, dass andere Muslime ihn wegen Volksverhetzung angezeigt hätten. Ist Schweigen Zustimmung?
Auch Muslim-Vordenker Yussuf al-Qaradawi, dessen Bücher in Deutschland Bestseller unter Muslimen sind, spricht offen davon, dass der Islam wieder nach Europa zurückkehren werde. Mohammed Akef, der lange Zeit ein Islamisches Zentrum in München leitete und nun weltweit der oberste Führer der radikalen Muslimbruderschaft ist, spricht von der Invasion des Islam in Europa.
Die Gesandten des Mannes wurden übrigens schon als Gesprächspartner zu einem "Dialog-Forum" im Kanzleramt empfangen. Und ein Islam-Funktionär durfte unter dem Jubel deutscher Muslime in die Menge rufen "Deutschland ist unser Land" und Allah um Beistand dafür anflehen, dass es noch schneller islamisiert werde.
Es sind eben nicht nur die Terror-Unterstützer von Al Qaida, die ganz offen dazu aufrufen, Rom (als christliche Hauptstadt Europas) "zu erobern und die Kreuze zu zerbrechen".
Wie können Sie es kritisieren, wenn wir als Nicht-Muslime behaupten, dass dies das Bild des Islam ist, zugleich aber schweigen, wenn Muslime das selbst behaupten?

29.01.2009 Migrant

@ Meryem

Das Problem mit den Buchreligionen allgemein und dem Islam im Besonderen sind die unzähligen Widersprüche, die man nur durch wiederholtes uminterpretieren des Geschriebenen versucht aufzulösen. Daher ist Ihre Interpretation auch nur eine von vielen, wenn auch eine die weniger im Widerspruch steht zu unseren Werten und Gesetzen.
Viele Muslime haben eine ganz andere Interpretation, darunter auch Theologen und richtige Wissenschaftler. Es gibt liberalere und radikalere Ansichten vom Islam.

Sie sagten bereits, dass man den jugendlichen Muslimen den „richtigen“ Islam (so wie Sie ihn interpretieren) beibringen sollte, damit diese nicht gefallen finden am falschen Islam. Doch viele Formen des radikalen Islam haben auch Interpretationen des Korans anzubieten, die genauso viel (bzw. wenig) Sinn ergeben wie die Ihre. Wie so oft hängt bei der Interpretation von heiligen Schriften vieles von der Grundannahme ab. Zwei verschiedene Grundannahmen könnten etwa sein ob Mohammed ein friedliebender, gutherziger Mensch war oder vielleicht doch ein erbarmungsloser Kriegsführer. Wenn unterschiedliche Theologen eine andere Grundannahme annehmen als Sie, kommen diese auch zu einer ganz anderen Interpretation des geschriebenen. Bei der Frage, was der Prophet mit dem Satz XY gemeint haben kann, wird unter Berücksichtigung der Grundannahme ein anderes Ergebnis zustande kommen als es das bei Ihnen tut.

Dass es im Islam bisher keine Aufklärung gab und viele (lange nicht alle) Muslime den Koran für Gottes unverfälschtes Wort halten erschwert den Konflikt erheblich. Dazu kommt noch, dass der Koran nicht gerade wenige Aufrufe zur Gewalt und Ungleichbehandlung gegenüber anderen beinhaltet, auch wenn es durchaus möglich ist diese wegzuinterpretieren, wie Sie uns gezeigt haben.

Daher sehe ich die beste Lösung dieses Problems in einer stärkeren Trennung von Staat und Religion. Damit die religiösen Gruppen keinen so starken Einfluss mehr auf staatliche Belange haben. Der Vielfalt der Religionen würde es übrigens auch mehr nützen als schaden.

Übrigens wollte ich nebenbei erwähnen, dass Theologie der Definition nach keine Wissenschaft ist im Gegensatz etwa zur Philosophie, deshalb sollte man Theologen und richtige Wissenschaftler nicht auf eine Stufe stellen wenn diese etwas zu wichtigen Themen beizutragen haben. Ich erwähne das nur, weil ich letztens an einer  wissenschaftlichen Debatte beteiligt war, wo das jemand nicht wusste und die Aussagen von einem Theologen höher bewertet hat als die eines Biologen.

29.01.2009 Meryem, deutsche Muslima

@Lokan: tja, was soll man sagen, wenn es schon nicht gestattet sein soll, diese Verse als aus dem Zusammenhang gerissen zu bezeichnen? Wer davor und danach weiterliest, den geschichtlichen Zusammenhang kennt und sich außerdem mit der Qualität der Übersetzung beschäftigt, der wird leicht feststellen, dass es sich um Verse handelt, die sich auf ganz bestimmte Situationen beziehen und keine Allgemeingültigkeit haben.
Aber wer auf "grüne Pest" Niveau diskutieren will, den interessiert das nicht.
Darum werd ich auch gelegentlich auf Dialog-Veranstaltungen , die den Namen nicht immer verdienen, beschimpft und angespuckt.
Auch das können Medien bewirken.

Wenn der Islam und der Koran (natürlich erschaffen, nichts ist unerschaffen außer Gott) so gegen die freiheitlich-rechtliche Grundordnung verstoßen, dann soll doch mal jemand einen Verbotsantrag stellen.
Dann hätten wir bestimmt eine lebhafte mediale Diskussion aller Sichtweisen.
Glücklicherweise gibt es Theologen aller großen Religionen die eine differenzierte Sichtweise haben.

Im Übrigen ist es nicht verboten, sich einen anderen Staat vorzustellen oder zu wünschen, "die Gedanken sind frei" - tun Menschen aller Richtungen, ob Kommunisten, Muslime oder der Großteil der Bevölkerung, der gerne wieder "einen starken Mann" hätte. Das heißt nicht, dass man nicht hiesige Gesetze respektiert oder auch schätzt, dass hier immerhin diese Diskussion noch möglich ist, was in vielen sog. islamischen Ländern nicht stattfinden kann.
Jedermann darf ja seine Ideale haben.
So, für die theologische Diskussion ist hier kein Platz.

Wenn mal solche Verse in den Medien zitiert würden, mit entsprechenden Kommentaren wirklich theologisch gebildeter Menschen-wunderbar.
Genauso wie nichts dagegen spricht, zu veröffentlichen, wenn es wirklich verfassungsfeindliche Aktivitäten gibt.
Der Großteil der Muslime ist nämlich durchaus nicht einverstanden damit.
Allerdings kann man wohl eine respektvolle Diskussion erwarten, ohne Verunglimpfung von Propheten oder religiösen Symbolen. Wir jedenfalls schätzen alle Propheten und beleidigen sie nicht.

Noch einmal: hier lebende Muslime haben die hiesigen Gesetze zu respektieren. Punkt.

28.01.2009 Alex Russ

Teil 2 von 2

@ Meryem, deutsche Muslima

"Auch von islamistischen Organisationen, die in Deutschland nicht terroristisch agieren, geht eine Gefahr für die innere Sicherheit aus. Diese Organisationen streben in ihren Herkunftsländern die konsequente Umgestaltung der bestehenden Staatsund Gesellschaftsordnungen nach ihrem Verständnis der islamischen Rechtsordnung (Scharia) an. Einige erklären sogar offen ihr Ziel einer Weltherrschaft des Islam. Viele dieser Organisationen agieren in ihren Herkunftsländern auch mit terroristischen Mitteln. In Deutschland liegt ihr Schwerpunkt auf propagandis tischen Aktivitäten sowie der Sammlung von Spendengeldern, um die Mutterorganisationen in den Herkunftsländern zu unterstützen.

Andere islamistische Gruppierungen in Deutschland, die sich meist als Interessenvertreter großer Teile der über drei Millionen im Bundesgebiet lebenden Muslime verstehen, verfolgen eine umfassendere, auch politisch motivierte Strategie. Auch sie streben
eine Änderung der Herrschaftsverhältnisse in ihren Herkunftsländern zugunsten eines islamischen Staatswesens an. Sie bemühen sich jedoch im Rahmen einer legalistischen Strategie, ihren Anhängern in Deutschland größere Freiräume für ein schariakonformes Leben zu schaffen. Aus ihrer Sicht ist mit der Scharia ein zu jeder Zeit gültiges, alle Lebensbereiche umfassendes
Gesetzessystem vorgegeben, dessen genaue Umsetzung zur Ausübung des „wahren“ Islam unabdingbar sei."

"Ein Grundgedanke dieser islamistischen Ideologie ist die Behauptung, alle Staatsgewalt könne ausschließlich von Gott (Allah) ausgehen. Daher dürfe Staatsgewalt niemals dem menschlichen Willen entspringen, wie es in einer Demokratie der Fall ist. Das von diesen Organisationen angestrebte Gesellschaftssystem
steht somit in unauflösbarem Widerspruch zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung, die u.a. auf Grundsätzen wie der Volkssouveränität, der Gewaltenteilung und dem Mehrheitsprinzip beruht.
Im Rahmen ihres legalistischen Vorgehens setzen diese Organisationen vor allem auf eine langfristige Strategie der politischen

Einflussnahme und der gezielten Öffentlichkeitsarbeit.
Sie bieten eine umfangreiche islamistisch orientierte Bildung und Betreuung, insbesondere für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund.
Damit tragen sie zur Entstehung und Ausbreitung
islamistischer Milieus bei, die Integrationsbemühungen zuwiderlaufen.
Solche Milieus bergen zudem die Gefahr, den Grundstein für Radikalisierungsprozesse zu legen. „

Quellenangabe:
http://www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/vsbericht_2007.pdf

Ich würde Ihnen empfehlen einmal den Verfassungsschutzbericht 2007 von Seite 182 bis Seite 241 zu lesen.

Mit freundlichen Grüßen
Alex

28.01.2009 Alex Russ

@ Lokan
So sehe ich das in auch!

Zu den Medien

Ich Denke die Deutschen Medien berichten nicht richtig und konsequent genug über den Islam in Deutschland so das keine offene Diskussion in Deutschland entstehen kann.
Nicht unbedingt wegen der Politischen Korrektheit die die Meiden in Deutschland sich meiner Meinung nach selbst auferlegt haben, sondern wegen der Angst der Konsequenzen und der Bedrohung die von  einigen Islam gläubige ausgeht. Da diese Diskussion von den Muslimen nicht erwünscht ist und somit direkt als Beleidigung des Islams ausgelegt wird wenn Themen angesprochen werden die den Islam kritisieren.

Es gibt zu diesem Thema einige interessante Karikaturen von dem Renommierten Karikaturisten
Götz Wiedenroth.

Teil 1 von 2

28.01.2009 Lokan

Zitat von Meryem, deutsche Muslima:
"Zur Glaubensfreiheit kann man nur sagen, dass niemand zu etwas gezwungen werden darf, aber man auch jeden in Ruhe lässt mit seinen Vorstellungen, der keinen anderen negativ beeinflussen oder unterdrücken will. Und es stimmt ebenfalls nicht, dass Juden und Christen weniger Rechte haben, sie sind sogar vom Kriegsdienst befreit (dafür dann die Sondersteuer)."

Ich würde mir sehr wünschen, das Medien und Politik sich vorbehaltlos mit dem Islam und dem Koran an sich auseinandersetzen. Ich weiß nicht wie ihr Verständnis von Glaubensfreiheit ist, doch muss ich immer wieder feststellen das Koran nicht viel Platz für freiheitliche Werte läßt. Allein ein paar Leseproben des Korans reichen um sich dessen bewusst zu werden:

Sure 2 Vers 191, 193, 216
Sure 4 Vers 74, 76, 84, 89, 92, 104
Sure 5 Vers 33 (Mordfall van Gogh), 38, 52
Sure 8 Vers 12, 39
Sure 9 Vers 5, 41, 44, 45, 90-93, 111
Sure 47 Vers 35

Die meisten dieser Zitate erfüllen nach deutschem Recht den Tatbestand der Anstiftung zu Verbrechen, §30 StGB, oder der öffentlichen Billigung einer Straftat, §140 StGB.

Oft wird an dieser Stelle das Argument gebracht, daß jene Verse "aus dem Zusammenhang gerissen" werden, doch seltsamer Weise wird zugleich betont, der Koran sei das "unerschaffene“, ewig gültige Wort Allahs.

Dass dieses Wort in der heutigen Rechtspraxis relevant ist, zeigt die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte im Islam“ vom 19. Sept. 1981, die in Artikel 12 sämtliche Apostaten-Verfolgung und –Ermordung, wie sie in Pakistan, Saudi-Arabien und vielen anderen islamischen Ländern stattfindet, unter Berufung auf einen Koranvers rechtfertigt.

Das Recht auf Gedanken-, Glaubens- und Redefreiheit

a) Jeder kann denken, glauben und zum Ausdruck bringen, was er denkt und glaubt, ohne dass ein anderer einschreitet oder ihn behindert, solange er innerhalb der allgemeinen Grenzen, die die šarî’a vorschreibt, bleibt. Nicht erlaubt ist die Verbreitung von Unwahrheit und die Veröffentlichung dessen, was der Verbreitung der Schamlosigkeit oder Schwächung der Umma dient: »Wenn die Heuchler und diejenigen, die in der Stadt Unruhe stiften, nicht aufhören, werden wir dich bestimmt veranlassen, gegen sie vorzugehen, und sie werden dann nur (noch) kurze Zeit in ihr deine Nachbarn sein. Ein Fluch wird auf ihnen liegen. Wo immer man sie zu fassen bekommt, wird man sie greifen und rücksichtslos umbringen« (Koran 33, Vers 60-61).

Dies sind Aspekte die in den deutschen Medien, ebenso wie in der Politik nicht behandelt werden. Ich würde mir wünschen das dem nicht so wäre.

Lokan,
Deutscher mit "Migrationshintergrund"