DIK - Deutsche Islam Konferenz - Medien und Politik

Navigation und Service

Medien und Politik

Herzlich Willkommen im Diskussionsforum!

Ihre Meinung zählt. Hier finden Sie alle Diskussionsbeiträge zu dem Thema "Medien und Politik". Schreiben Sie uns auch Ihre Meinung.

  • Meinen Sie, dass die täglichen Nachrichten in Deutschland ein ausgewogenes und realistisches Bild der Muslime und des Islams präsentieren?
  • Welche Themen in Bezug auf den Islam sollten Ihrer Meinung nach in den Medien stärker oder anders behandelt werden?
  • Sollte die Repräsentanz von Muslimen in der Politik verstärkt werden?

Bitte beachten Sie, dass nur Beiträge mit klarem Bezug zum Thema berücksichtigt werden können!

Sie können uns Ihre Beiträge rund um die Uhr schicken. Diese veröffentlichen wir Montag bis Freitag.

19.01.2009 katharinav

19.01.2009
Frage 2:
Wie wünsche ich mir die Berichterstattung
Aus meiner Sicht wäre es sehr wichtig, das Thema der angestrebten Integration ständig und in der Tiefe zu behandeln.
Ich meine das, weil bis jetzt das Ziel der Integration und dem vorgelagerte Teilziele (auf beiden Seiten aus -reichend vertiefte Kenntnis und Verständnis der anderen Seite) zu wenig handlungsorientiert benannt werden. Insbesondere bedrückt es mich, daß eine Parallelgesellschaft entstanden ist, in der Menschen wie Sklaven gehalten und dadurch der Möglichkeit eines selbstbestimmten Lebens beraubt werden. So werden diese Menschen zu Verlierern und wir als umgebende Gesellschaft ebenso!
Wenn Integration meinen soll, daß alle Menschen sich bei allen Unterschieden in Kultur und Herkunft frei entfalten können, dann bedeutet die Behandlung des Themas Integration, daß Fehler und Hindernisse auf diesem Weg, welche auch immer das sein mögen, klar benannt werden. Und zwar auf beiden Seiten!
Eine differenzierte, fundierte Gegenüberstellung von Vorstellungen und deren Begründungen ist damit angesagt - pauschale Aussagen wie "In Deutschland gilt nicht die Scharia, sondern das Grundgesetz!" helfen da nicht weiter.
Dabei denke ich eher nicht an eine große, ins Allgemeine gehende Diskussion, sondern an eingehende Betrachtungen, die den Einzelfall in den großen Zusammenhang stellen. Da wird für alle verständlich, wo es hapert und klemmt.
Beispiel dazu:
Nach Zeitungsberichten gehen in Bayern Bestrebungen in Richtung auf Islamunterricht an Schulen; bisher, so heißt es, sein man über das Experimentierstadium noch nicht hinausgelangt.
Welchen Islam will man unterrichten auf der Grundlage der Forderungen des Grundgesetzes und der Menschenrechte?
Das wäre eine interessante Berichterstattung, wenn sie detailliert und fundiert erfolgte!

Ich hoffe sehr, daß hier bei uns viel mehr über solche Fragen geschrieben und diskutiert wird.

19.01.2009 katharinav

                                                19.01.2009                          
Zur Frage 1:
Darstellung des Islam und der Muslime in der täglichen Berichterstattung
Ich meine, daß die Medien kein realistisches, ausgewogenes Bild des Islam und der Muslime geben. Es fehlen Details,  Zusammenhänge und kritische Bewertung nach Maßgabe von Grundgesetz und Menschrechten.
Meine Empfindung ist, daß dies geschieht, weil der Islam und seine Anhänger durch ihr Verhalten Befürchtungen nähren, daß eine unvoreingenommene Berichterstattung und Bewertung zu inakzeptablen Reaktionen der Muslime führen könnten.
Mit inakzeptabel meine ich: Bedrohung, Anwendung von Gewalt.
Beispiel: Jüngst wurde berichtet, eine Glaubensautorität in einem arabischen Land habe darauf bestanden, daß Kinderheirat doch zulässig bleiben müsse.
Meine Kenntnis dieser Praxis läßt mich jedoch meinen,. daß solche Heirat nicht diskutabel ist. Hier wären nun in der Berichterstattung mehr Details und eine Betrachtung darüber gut und notwendig, ob dies mit der Freiheit des Menschen vereinbar ist.

Ganz allgemein  sehe ich die Gemeinschaft der Gläubigen (Umma)  und die Gelehrten (Ulemma) in der Pflicht, ihre Überzeugungen und deren Umsetzung kritisch zu betrachten und dafür zu sorgen, daß andere, kritische Stimmen uneingeschränkt gehört werden können.
Anm.: Gleiches gilt für die christlichen Kirchen, die da auch noch Defizite haben - ich erinnere nur an die Diskussion der Frage, ob es einen Gott gibt.

So hoffe ich denn auf mehr Diskussion dieser Fragen.
 

18.01.2009 Sebastian

Trotz Dialogtätigkeit und intensiver Lektüre kann ich immer noch nicht feststellen, wie objektiv ein Bild von der muslimischen Bevölkerung in Deutschland ist. M.E. gibt es bislang keine so vollständige und differenzierte Information. Meine Einschätzung bleibt deshalb sehr subjektiv, auf eigene Erfahrungen und Informationen aus eben den gedruckten und elektronischen Medien beschränkt. Es werden ja da und dort muslimische Gruppierungen, ihre Mitgliederzahl und ihre Integrationsbereitschaft etc. beschrieben. Was m.E. fehlt und dies fehlt auch hinsichtlich der Mitglieder christlicher Kirchen (hier kann man die Mitgliederzahl beziffern), ist eine Beschreibung der inneren Differenzierung: z.B. ältere (40 und älter) mit starker Traditionsbindung, starker Bindung an das Herkunftsland, in religiösen Dingen orientiert am Heimatland (oder gar formal gebunden an das Heimatland), keine Diskussion ohne den Imam oder Experten, männer-dominiert, bestrebt ihre Jugend vor westlichen dekadenten Einflüssen zu schützen, oft nicht Dialoginteressiert oder nur aus Höflichkeit zustimmend. Diese Gruppe differenziert sich wiederum: eher Säkularisierte, den Verhaltenskodex beachtende (geschlechtspez. Rollen , Familientradition, Feste), stark am materiellen Fortschritt interessiert. Darunter wiederum die "Bodentruppe" derer, die mit dem täglichen Existenzkampf befasst ist und denen, die den sozialen Aufstieg schaffen, usw. usw. bis hin zur "religiösen Intelligenz", bis zu Beschreibung der Gruppe von Imamen in den Moscheen, den muslimischen Akademikern, Theologen, Sufis etc.
Jede Darstellung in den Medien (Filmen, Dokus etc.) gerät immer in die Verdachtsfrage, ob das ein objektives Bild d e r muslimischen Bevölkerung ist: Kann es nie sein! Es kann nur etwas Konkretes als attraktiv, vorbildlich oder problematisch darstellen.

17.01.2009 Lokan

Um direkt auf die Fragen einzugehen:

1) Meinen Sie, dass die täglichen Nachrichten in Deutschland ein ausgewogenes und realistisches Bild der Muslime und des Islams präsentieren?

Nein - ich habe das Gefühl das der Islam in den deutschen Medien überproportional positiv dargestellt wird. Nicht die Medien werfen ein schlechtes Licht auf den Islam, sondern der Islam selbst.

2) Welche Themen in Bezug auf den Islam sollten Ihrer Meinung nach in den Medien stärker oder anders behandelt werden?

Ich bin der Meinung, daß die deutschen Medien dem Islam keine Sonderstellung geben sollten. Weshalb werden beispielsweise Verbrechen mit rechtem Hintergrund verwerflicher dargestellt, als jene mit Migrantenhintergrund? Sind nicht alle Verbrechen gleichermaßen verurteilungswürdig - egal von wem sie begangen werden?

Aber vielleicht sind manche doch gleicher als andere...

16.01.2009 maria magdalena

Athene, Sie haben die Sache auf den Punkt gebracht!

Wie soll ein gutes Islam-Bild über die Medien verbreitet werden?  Es ist zunächst m.E. nicht Aufgabe der Alltags-Medien (und um diese geht es ja wohl), theologische Ausführungen über die richtige oder falsche Interpretation des Islam abzuliefern, sondern es soll möglichst aktuell berichtet werden.

Natürlich muss über einen Prozess wie in Hamburg (Tötung der Morsal) berichtet werden. Natürlich muss über Proteste gegen die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen berichtet werden oder über Strafanzeigen gegen Kabarettisten. Dass diese Berichte kein gutes Bild auf Muslime werfen, ist verständlich, aber wahrscheinlich würden die Medien sehr schnell darüber berichten, wenn sich, wie Athene schreibt, ganz schnell Muslime auf die Straße begäben, um gegen die Beschneidung von Meinungs- und Kunstfreiheit, gegen sog. Ehrenmorde, gegen Mordaufrufe (Salman Rushdie) zu demonstrieren. Leider gibt es da nichts zu berichten.

Lesen können wir statt dessen, dass z.B. ein durchaus renommierter Kabarettist wie Bruno Jonas sich mit den Muslimen in dieser Gesellschaft nicht kabarettistisch auseinandersetzen möchte, weil er keine Lust auf Empörungsoffensiven wie die seinerzeit im Rahmen der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen wegen seines Programms hat - dies nennt man dann "Schere im Kopf". Lesen können wir auch, dass im "vorauseilenden Gehorsam" zur Vermeidung von gewalttätigen Protesten Polizisten in Duisburg das Symbol eines souveränen Staates unter Missachtung der Rechte des Wohnungsinhabers entfernten.
Hier erwarte ich eigentlich auch Statements von Journalisten mit Migrationshintergrund, die sich gegen derartiges Vorgehen verwahren.

16.01.2009 Athene (M.H.)

Hallo alle zusammen,

ich sehe leider so gut wie keine Positiven Nachrichten in der Weltpresse auch nicht in den Internet Blogs in denn ich mich meist informiere.

Nun stelle sich mir so wie ihnen die frage warum immer nur negativ berichtet wird.
Dies Frage ist glaube ich ganz einfach zu beantworten weil die Muslimische Welt sich nicht an Maßnahmen beteiligt oder selbst zu diesen aufruft die ein Positives Bild vom Islam in die Welt tragen.

Zur Zeit gehen hunderttausende von Muslimen in Europa auf die Straßen mit zum teil Antisemitischen Parolen und Plakaten demonstrieren gegen den Krieg in Gaza, was ihr gutes recht ist.
Aber leider zu oft mit Antisemitischen Parolen oder Plakaten auf den zu lesen ist das Israel vernichtet werden muss, Kinder Mörder Israel, Tod den Jugen und so weiter sie kennen die Bilder aus den Medien selbst.
Ich Frage sie wie kann die Deutsche Presse so etwas ignorieren wenn sie es auch am Anfang versucht hat, sie kann es nicht!

Dabei wäre es so einfach für die Muslime in Europa eine gute Presse zu bekommen!

Wo Waren die Demonstrationen der Muslime am 11 September 2001 und wo waren die Demonstrationen bei dem Schrecklichen Terror Anschlag in  Breslan am 1 September 2004  wo es 396 Tote gab davon alleine 331 KINDER wo waren die Lichter ketten?
Solche Demonstrationen vom Tausenden von Muslimen hätte eine gute Presse gebracht!
Auch bei den neusten Terror aufrufen von Osama bin Laden und der Hamas sowie der Hisbohla bleiben die Muslimischen Verbände und Gemeinden stumm!

Wo ist die Empörung des Islams beim Aufruf zur Gewalt?
Wo sind die Muslime die sich sonst bei allem gleich beleidigt, diskriminiert und angegriffen fühlen?
Man sagt Islam heißt Frieden dann sind diese aufrufe zur Gewalt doch eine Beleidigung für den Islam, wenn sie unter dem Deckmantel der Islam gegen seinen willen ausgeübt wird!

Würden diese oben ausgeführten Vorfälle genauso von den Muslimen verurteilt werden mit Demonstrationen von  hunderttausende von Muslimen in Europa und Deutschland,
so würde der Islam in einem ganz anderen Licht in den Deutschen Medien dargestellt werden.
So meine Gedanken zu diesem Thema.

In Frieden
Martina H.

Griechisch-Orthodoxe Christin

15.01.2009 Christoph Mair

In den deutschen Medien wird mühsam versucht, die Islamproblematik auszublenden, um sich nicht der Religionsdiskussion stellen zu müssen. Daher fehlt auch in diesem Bereich die wichtige Auseinandersetzung mit dieser Religion. Dadurch unterwerfen sich die deutschen Medien einer selbt auferlegten Zensur. Zum westlichen Werteverständnis gehört der Freiheitsbegriff. Dazu gehört auch die Pressefreiheit. Diese sehe ich nunmehr eingeschränkt. Solange die Medien sich nicht trauen, den Islam von allen Seiten zu betrachten oder z. B. Mohammedkarikaturen zu veröffentlichen, fühle ich mich als Bürger final in meinen Rechten eingeschränkt. Meine persönliche Meinung kann ich ohne Befürchtung nicht mehr offen äußern. Meine Meinungsfreiheit ist eingeschränkt. Dies war vor 20 Jahren noch nicht der Fall.

15.01.2009 Meryem, deutsche Muslima

Ich kann die Meinung nicht nachvollziehen, der Islam würde positiv in den Medien dargestellt. In der Tat ist bereits die Bildersprache klischeehaft, bei Fernsehberichten oft ein "bedrohlicher" Unterton im Kommentar und es werden Geschehnisse mit dem Islam in Verbindung gebracht, die damit nichts zu tun haben. Da kann man sich als Muslima tausendmal dazu äußern, dass es erstens keine wirklich islamische Gesellschaft gibt, dass Terror und Zwangsehen im Islam verboten sind und dass die saudische Auslegung des Islam nicht der Mehrheit der Muslime entspricht, sondern ein fragwürdiger Sonderweg ist.
Dass diese Darstellung System hat, ist mir klar geworden, als ich einen Vortrag von Sabine Schiffer vom Institut für Medienverantwortung gehört habe.
Sie zeigt sehr gut die Stereotypen auf - erschreckend ist, wieviel der Nazipropaganda ähnelt. Und das Objekt der Stimmungsmache ist austauschbar: da ist es mal "der Jude" der die Welt aussaugt, dann "die Muslime" und jetzt ändert sich das Feindbild gerade mal etwas in Richtung "der chinesische Drache"

Gerne würde ich mal über die Weltgeschehnisse diskutieren, ohne mich ständig von den Verirrungen mancher Menschen, die sich Muslime nennen abgrenzen zu müssen. Schließlich fordert auch niemand dauernd die Christen auf, sich unentwegt von Herrn Bush zu distanzieren.

Es gibt sehr viel zu verbessern gerade auch in Bezug auf die Probleme mit "Jugendlichen mit Migrationshintergrund" - darüber hatten wir auch in der Schuldiskussion gesprochen.
Nur liegen die Probleme nicht an "zu viel" Islam, sondern im Gegenteil an mangelnder islamischer Bildung.

Mehr Islam im Sinne von Gottesehrfurcht und -gehorsamkeit würde der Gesellschaft nicht schaden.
Da bin ich mir übrigens in der Regel mit Christen und Juden im Dialog total einig. Unsere Grundwerte sind sich sehr ähnlich und die Gespräche mit Menschen, die sich nicht von medialer Hetze beeindrucken lassen, sind sehr meist sehr intensiv und tröstend.

Für die Mehrheit der durch die Medien aufgehetzten Gesellschaft ist aber nur der Muslim ein guter Muslim, der es nur dem Namen nach ist. Wer praktiziert, ist in diesem Land gleich "islamistisch".
Würden nicht die Medien in diese Richtung agitieren, könnten wir sicherlich einen viel freundlicheren und entspannteren Umgang miteinander haben und uns den wirklichen Problemen widmen.

15.01.2009 Werner W.

"Die deutschen Medien zeichnen bisher ein verkürztes und häufig negatives Bild des Islams und der Muslime"

Sehr geehrte Damen und Herren

Das sehe ich nicht so im Gegenteil die Medien in Deutschland versuchen wo es nur geht der Politischen Korrektheit sorge zutragen.
Nur wenn es gar nicht mehr anders geht kommen Negativmeldungen zutage.
Es gibt in Deutschland leider mit keiner andern Gruppe von Migranten solche Probleme wie mit den  Migranten des Islamischen Kulturkreis.
Auch herrscht in den meisten Islamischen Ländern Kriege oder Bürgerkrieg, der Islamisch Terror in der Welt ist täglich gegenwärtig.
Die Medien berichten längst nicht alles hier nur ein harmlose Beispiel aus den Medien:

Scheich Abdul-Aziz Al Scheich ist der oberste Führer und Großmufti des Islam in Saudi-Arabien,
was er sagt findet Weltweit unter den Moslemischen Gläubigen Beachtung.

"Zehnjährige Mädchen sind bereit für die Eher!"

http://www.dailymail.co.uk/news/worldnews/article-1115624/Its-injustice-NOT-marry-girls-aged-10-says-Saudi-cleric.html

http://www.yle.fi/uutiset/news/2009/01/plan_to_forcibly_medicate_paedophiles_in_the_works_479440.html

Solche eine Nachricht z.B. wird es in deutschen Medien niemals geben.

Mit freundlichen Grüßen
Werner

15.01.2009 Frank

Gerade diejenigen Muslime (es geht eigentlich nie um "Migranten" allgemein, sondern immer um Muslime), die in Deutschland geboren sind und eine hohe Bildung erreicht haben sind ein gutes Beispiel für eine funktionierende Integration.
Sie sollten sich aber noch mehr in den kritischen Diskurs über den Islam einbringen.
Nicht die ewige Leier von der Diskriminierung bringt die Gesellschaft weiter, sondern Probleme wie z.B. Zwangsheiraten, Parallelgesellschaften, offen ansprechen und auch mal bei den Verbandsfunktionären nachhaken.

Gerade die Journalisten und Meinungsmacher sollten sich von weit verbreiteten "Krankheiten" unter Muslimen hüten: falsche Solidarisierung, Verharmlosung der Missstände und einseitige Inschutznahme der Glaubensbrüder. Es wurde viel zu lange unter den Teppich gekehrt!
Ein gutes Beispiel wäre etwa Güner Balci.

In den Medien muss dringend Folgendes thematisiert werden:

Islamistische Thesen und Vorstellungen sind bei einem großen und wachsenden Teil der muslimischen Jugend in Deutschland verbreitet. Das sind wohlgemerkt nicht die Hauptschüler mit Bildungsproblemen oder verhaltensauffällige "Aggro-Türken"
sondern Abiturienten, Fachhochschüler, angehende Ärzte, Ingenieure, etc. Die kommende Mittel- und Oberschicht!
Zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden ist schwierig, da die Grenzen fliessend sind. Beim Islamismus handelt es sich viel eher um eine Gruppe an Interpretationen innerhalb des Islam. Diese neuen, explizit politischen Strömungen beginnen mehr und mehr den traditionellen, orthodoxen Islam, der schon problematisch genug ist, zu "schlucken". Zur Recherche empfehle ich das StudiVZ, da schreiben die Leute in ihren Gruppen unverblümt was sie wirklich denken.