DIK - Deutsche Islam Konferenz - Moscheebau ohne Konflikte?

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Moscheebau ohne Konflikte?

Herzlich Willkommen im Diskussionsforum!

Im Mai beschäftigt sich die Internetseite der Deutschen Islam Konferenz mit dem Thema "Moscheebau". Schreiben auch Sie Ihre Sicht der Dinge und diskutieren Sie mit!

  • Haben Sie schon einmal eine Moschee besucht? Was waren Ihre Eindrücke?
  • Wie sollten muslimische Bauherren Ihrer Meinung nach die Nachbarschaft, in der eine neue Moschee entsteht, in den Neubau einbinden?
  • Welche Art von Moschee ist für welchen Bauplatz in Deutschland passend? Unauffällig in einem größeren Mietshaus versteckt? Repräsentativ-klassisch mit goldener Kuppel und Minarett? Modern mit Glasfassade?
  • Wie wichtig ist für Sie als Muslim eine Moschee in der Nähe und welche Aufgaben sollte sie erfüllen?

Bitte beachten Sie, dass nur Beiträge mit klarem Bezug zum Thema berücksichtigt werden können!

Sie können uns Ihre Beiträge rund um die Uhr schicken. Diese veröffentlichen wir Montag bis Freitag.

08.10.2009 MM

@ Derick.
Sie schreiben, dass ein Moslem kritsch mit sich selbst umgehen muss. Das habe ich weder hier in diesem Forum, noch gestern in "Hart aber Fair" auch nur ein einziges Mal erlebt. Für Moslems sind es immer die anderen die an allem Schuld sind: schlecht integriert - Deutschland ist schuld um nur ein Beispiel zu nennen. Warum ist das in dieser islamischen Kultur so, denken sie etwa sie seien etwas besseres? Niemand bekommt soviel Integrationsangebote wie Muslime und trotzdem ist keine Migrantengruppe so schlecht integriert wie Muslime. Da stimmt doch etwas nicht!

05.10.2009 Derick

Diskussionen beflügeln immer wieder Emotionen die dann vom eigentlichen Thema Moscheebau abweichen. Schlagwörter wie Integration, gar Rassismus und jedwedige Vorurteile und Scheinargumente weden hier zum besten gegeben auf Kosten der Sachlichkeit. Jeder Deutscher Staatsbürger und alle die es werden möchten sollten froh und glücklich darüber sein, dass in Deutschland Gebetshäuser jedwediger Religion gebaut werden, damit jeder sich in unserer mittlerweile pluralistischen Gesellschaft frei entfalten kann. Allgemein muss ich feststellen, dass in vielen Dialogreihen, Veranstaltungen und Kongressen immer wieder die Andersartigkeit oder Grundsatz und Glaubensfragen gestellt werden, die dann immer den gleichen Trugschluß von einem Nebeneinander anstatt ein Miteinander mit sich bringen. Aufklärungsarbeit ist ein Aspekt der von den Muslimen in Form von Verbänden und auch der Arbeit des DIK noch dringend von Nöten ist, Medienpräsenz und auch islamischer Schulunterricht werden inshallah dazu beitragen den mündigen Deutschen Bürger darüber aufzuklären, dass hinter den mittlerweile bezeichneten Migranten Lebensgeschichten stehen die all zu menschlich sind. Ein Muslim sollte kritisch, selbstbewusst, verantwortlich mit sich selber, seinen Mitmenschen und seiner Umgebung umgehen - dies ist ein Ideal das auf alle Menschen zutrifft und leider noch in vielen Hinsichten auf der Strecke bleibt.

30.09.2009 M.H.

Es ist erschreckend mit welchen Maßstäben hier in Deutschland gemessen wird.
In der Türkei werden Christen noch immer verflog, Christliche Klöster werden versucht von Amtswegen zu schliesen.
Und hier in Deutschland werden Moscheen wie wild mit Staatlicher unterstützen und wohlwollend gebaut. Und diese dann noch nach Muslimischen Kriegsherrn die für die Verfolgung Ermordung und Überfälle auf Christen verantwortlich waren.

Was denken sie wenn eine Christliche Kathedrale in der Türkei gebaut werden sollt die nach einem Kreuzritter benannt wird was den los wäre.

Die drei Christlichen Missionare, die im Jahr 2007 in der Türkei brutal ermordet wurden, standen unter polizeilicher Überwachung. Auch andere aktive Christen wurden offenbar bespitzelt. Dies wirft ein Schlaglicht auf die schwierige Position der Kirchen in der Türkei und die Vorurteile in der Bevölkerung.

Zitat Welt-Online:

"Erniedrigung des Islam“ ist strafbar

Als Rechtspersonen existieren die Kirchen nicht, Eigentum dürfen sie daher nicht selbst besitzen. Missionieren ist zwar streng genommen nicht verboten, aber das Verkaufen und Verteilen von Bibeln ist rechtlich eingeschränkt (nur einige Läden in Istanbul und Ankara dürfen das), und auch die „Erniedrigung des Islam“ ist strafbar. Einer der in Malatya ermordeten Missionare war einige Zeit davor in einer anderen Stadt unter diesem Vorwurf festgenommen worden.
Die Frage, wie man die Frohe Botschaft nach außen verdeutlichen kann, ohne gleich als Agent feindlicher Mächte zu gelten, diese Frage beschäftigt nicht nur evangelikale Missionare, sondern auch die Geistlichen der evangelischen und katholischen Kirche. Seit Jahren versuchen sie, auf die Behörden einzuwirken; oft mit dem Hinweis, dass die staatliche Religionsbehörde Diyanet im Ausland genau diese Freiheiten auch für sich einfordert, nämlich durch das Wort und die Vernunft zu überzeugen. Dafür muss man aber erst einmal sprechen können, ohne um die eigene Sicherheit fürchten zu müssen.

Ganz brisant wird es, wenn es um Bekehrungen geht. Viele Priester haben den einen oder anderen Konvertiten in ihrer Gemeinde, aber die Geistlichen bitten Journalisten stets, darüber nicht konkret zu schreiben – denn wer weiß, was dann passieren könnte."
http://www.welt.de/politik/ausland/article4675965/Missionare-wurden-vor-Ermordung-bespitzelt.html

Man sollte denn Menschen der Islamverbände klarmachen das sie in ihren Heimatländern andern Religion die selben rechte einräumen die sie hier in Deutschland verlangen oder gar einklagen!
Ansonsten wäre ich für einen sofortigen Baustop aller Moscheen in Deutschland.

14.09.2009 max

Dies war, ist und bleibt ein christlich geprägtes Land?

Mein lieber, unsere Alten Germanen haben an alles Mögliche nur nicht an Jesus geglaubt. Es war eben nicht immer ein christliches Land. Es gab mal eine Phase im Mittelalter und bin ich ganz froh, da nicht gelebt zu haben. Die Dinge ändern sich eben und das ist auch ganz gut so.

Für die Aufklärung und auch für die Säkularisierung bin ich jedenfalls dankbar. Erst sie macht es möglich, in einem Liberalen Land leben zu können, und nicht mehr in der Fünfziger-Jahre-Piefgkeit leben zu müssen.

Ich bin gerne Christ und ich sehe überhaupt keine Grund, warum wir uns in Gottes Namen unseren Umgang mit nicht-Christen von irgendwelchen totalitären Regimen abgucken sollen. Das wäre doch wohl so ziemlich das letzte.

Aber die Frage, wie es sich denn als Christ in einem muslimischen Land (oder sonst wo) so integrieren lässt, ist so dumm auch wieder nicht. Sie führt uns auf den richtigen Weg. Wir sollten unsere Integrationspolitik so gestalten, wie wir sie gerne vorfinden würden, wenn WIR mal woanders unterwegs sind.

11.08.2009 Kaya

also ich habe mir einige kommentare durchgelesen....
bei einem ist mir aufgefallen,

Das was sich hier "unsere" Moslems erlauben sollte sich ein Christ in der Türkei oder Saudi - Arabien erlauben. ...

sagmal geht es ihnen noch recht gut???
wir haben genügende kirchen auch in der türkei ... noch nicht mal ein moslem hat sich darüber beschwert gehabt ....
was erlauben sie sich so darüber zu reden ...????

ja mag wohl sein das wir moslems nicht bei den deutschen ankommen ... das liegt aber leider nicht an uns .... ich finde das ist eine frechheit... wo ist hir religionsfreiheit ... ??woo =??? kann mir das jemand bitte mal erklären??? ihr möchtet keine moscheee in deutschland ja bitte dann verhindert es bitte schön von mir habt ihr die erlaubnis, ich brauch keine moschee um ein moslem zu werden,.... ich bin des vom herzen aus ... ich lade euch zu etwas respekt ein.....
weil wir respektieren euch auch alle...

30.07.2009 Maximilian

Kurzum: Der Islam gehört nicht nach Deutschland. Dies war, bleibt und ist ein christlich geprägtes Land.
Das was sich hier "unsere" Moslems erlauben sollte sich ein Christ in der Türkei oder Saudi - Arabien erlauben.
Warum wird die deutsche Bevölkerung nicht gefragt? Volksabstimmung zu diesem Thema (Bau von Moscheen, ungehemmte Zuwanderung von Moslems etc.).
Kurzum: Armes Deutschland

27.07.2009 Klaus

Ich habe mir das hier durchgelesen und muss zu dem traurigen Schluss kommen, dass leider immernoch zuviele Zerrbilder über den Islam und seine Gläubigen kursieren.. und gleichzeitig wird auch seitens der Muslime am Bild der Bundesrepublik gezerrt.

Ich verstehe nicht, wie man so sehr konfliktsuchend argumentieren kann und gleichzeitig der Illusion nachhängt dadurch Konflikte lösen zu können. Natürlich - im Gegenüber die Fehlerquelle zu sehen ist einfach, bequem und hat den schönen Nebeneffekt, dass man sich eines reflektierten Umgangs mit der eigenen Kultur und diejenige der Fremden entziehen kann, mit anderen Worten ist das schlichtweg Fluchverhalten.

Wenn jeder, der hier schrieb, auch nur einen Zehbreit nachgäbe, wir würden uns wundern wozu wir fähig wären.

Vielleicht ist das alles aber auch die Aufregung nicht wert. Der Islam - ein junger Glaube, Deutschland - die junge Republik, da ist doch gegenseitiges Lernen angebrachter als dieses unaufhörliche Rechtfertigen von Standpunkten, die mir manches Mal so vorkommen als seien sie vom Hörensagen ihren jeweiligen Autoren bekannt geworden.
Wir laufen allesamt Gefahr zu bequem zu werden.



22.07.2009 hatice

@Gerhard Niemeyer

"Sie mögen in Deutschland geboren sein, Sie mögen einen Deutschen Pass haben, aber auch wenn Sie in Deutschland wohnen, in der deutschen Gesellschaft sind Sie nie angekommen und werden auch nie ankommen."

Und jetzt schauen Sie sich mal hier im Forum um und überlegen mal, warum ich wohl nicht ankomme. Auf keine Beiträge wurde von so vielen Personen gleichzeitig reagiert wie auf meine, denn ich bin eine Muslimin und die meisten haben sich in diesem Forum auf mich gestürzt mit all Ihren möglichen Meinungen, Überlegungen, Befürchtungen, Vorurteilen etc. und was sie noch alles über den Islam gehört haben. Und das passiert tagtäglich auf Deutschlands Straßen.
Es wird von mir erwartet, dass ich wie eine Islamexpertin auf alle Fragen antworte. Als wäre ich dazu verpflichtet! Und in niemandes Privatsphäre wird so schnell und leicht eingedrungen wie in die der Muslime.

Es geht hier lediglich um den Moscheebau in Deutschland und an diesem Thema wird wieder die gesamte Schublade "Islam/Muslime" mit all Ihren Assoziation aufgemacht. Und das nervt!

Um anzukommen bedarf es eines sicheren Hafens. In Deutschland ist dieser leider meistens nicht zu finden. Aber die wenigen positiven Erfahrungen, die man hin und wieder erlebt, lassen auf bessere Zeiten hoffen!

22.07.2009 hatice

@Migrant

"Ein Immigrant kann nicht "integriert werden", dass würde auch gar nicht funktionieren. Er muss sich aus eigenen Stücken selbst integrieren."
Das ist die arroganteste Äußerung, die ich seit langem gehört habe. Aus Prinzip würde ich eigentlich jemandem, der so einen Stuss schreibt überhaupt nicht antworten, aber ich sehe, dass Sie sich viel Zeit genommen haben, um sich Ihren Beitrag auszudenken, sodass ich mich überwinde, Ihnen zu antworten.
INTEGRATION IST UND BLEIBT EIN BEIDSEITIGER PROZESS.

Sie hängen Ihren gesamten Beitrag hauptsächlich an den zwei Punkten "Schwimmunterricht" und "Klassenfahrten" auf. Das ist richtig langweilig, zumal wir uns hier in einem Forum aufhalten, wo es um den Moscheebau geht. Und zudem finde ich es sehr ethnozentrisch und peinlich bürokratisch, sich ständig an der "Schulpflicht für alle etc." aufzuhalten. Klassenfahrten tragen nicht viel zur schulischen Bildung bei, dies ist auch nicht deren Funktion. Und generell sollte man von den Gesetzen eines EInwanderungslandes erwarten, dass es flexibel ist. Ich verstehe auch garnicht, warum das immer in den Medien so heiß hergeredet wird. Schauen Sie sich doch mal den Alltag an! Die Schüler, die an Klassenfahrt und Schwimmunterricht nicht teilnehmen sind doch keine Außenseiter. Wenn die Teilnahme allerdings so zwingend eingefordert wird, dann kann man erstens nicht mehr von Freiwilligkeit sprechen und zweitens machen Sie die Schüler zum Außenseiter, wenn Sie die Teilnahme als eine Voraussetzung zum "dazugehören" machen!
Dann nehmen eben einige Schüler nicht daran teil, seien Sie doch mal flexibel in Ihrem Kopf!

22.07.2009 hatice

@Gerhard Niemeyer

"Es ist auch müßig, die nur nach innen gerichtete Sichtweise von Frau Hatice weiter zu kommentieren. Mit diesen Ansichten wird eine Integration nicht nur erschwert, sie wird verhindert."

Eine Integration wird tatsächlich nicht stattfinden, wenn Sie bei jeder Meinungsaußerung Ihres Gegenübers so flüchten wie Sie es jetzt tun. Akzeptieren Sie doch einmal, dass andere Menschen andere Meinungen haben und kommen Sie endlich weg von Ihrem Ethnozentrismus.
Nach innen gerichtet sind Ihre Beiträge. Sie sprechen immer noch über die gleichen Dinge.

"Sie mögen in Deutschland geboren sein, Sie mögen einen Deutschen Pass haben, aber auch wenn Sie in Deutschland wohnen, in der deutschen Gesellschaft sind Sie nie angekommen und werden auch nie ankommen."
Wohlmöglich haben Sie Recht, vielleicht werde ich nie ankommen, weil ich nie das Gefühl haben werde, dass ich hier mit meiner Andersheit akzeptiert werde. Man wird doch nur akzeptiert, wenn man seine eigene Meinung unterdrückt und zu allem immer ja sagt, was einem vorgegaukelt wird. Wenn das Ihr Verständnis von Integration ist, dann werde ich mich nie integieren, da gebe ich Ihnen einmal ausnahmsweise Recht!

"Bemerkenswert ist jedoch, daß in dieser Diskussion nur eine Stimme sich zu Wort gemeldet hat. Ein weiteres Indiz dafür, daß die Vertreter der Muslime in Deutschland sich einer Diskussion verweigern und arrogant jeder Äußerung enthalten."
Es melden sich hier so wenige, wenn viele sie wahrscheinlich diese Diskussionen hier für unnütz halten. Wie Sie ja jetzt wieder bestätigen, ist Ihre Toleranz nicht erweiterbar, sondern beschränkt. Wir haben viel diskutiert, letztlich ohne Ergebnis.
Ein Vertreter der Muslime wird sicherlich nicht auf solch einem Forum sich zu Wort melden! Wo sind wir denn hier? Und warum wird das eigentlich immer verlangt? Wenn Sie ein Informationsbedürfnis haben, trauen Sie sich, auf die Personen zuzugehen! Sie werden Sie schon nicht beleidigen und dann im Gericht ermorden!