DIK - Deutsche Islam Konferenz - Religionsfreiheit

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Religionsfreiheit

Herzlich Willkommen im Diskussionsforum!

Im März beleuchten wir das Thema „Religionsfreiheit“ mit Artikeln und Interviews aus rechtlicher, integrationspolitischer und islamwissenschaftlicher Perspektive. Schreiben auch Sie Ihre Sicht der Dinge und diskutieren Sie mit!

  • Welche Rolle spielt das Recht auf Religionsfreiheit im alltäglichen Zusammenleben verschiedener Religionen und Weltanschauungen in Deutschland?
  • Wie wichtig ist für Sie das Recht auf Religionsfreiheit?
  • Wie würden Sie die deutsche Situation im internationalen Vergleich bewerten?

Bitte beachten Sie, dass nur Beiträge mit klarem Bezug zum Thema berücksichtigt werden können!

Sie können uns Ihre Beiträge rund um die Uhr schicken. Diese veröffentlichen wir Montag bis Freitag.

26.10.2009 Tolga

Einer Studie der Firat Universität zufolge werden Muslime und Türken seitens deutscher Studentinnen und Studenten nicht akzeptiert. Zuwanderer anderer Nationalität und Religionszugehörigkeit würden dagegen grundsätzlich anerkannt.

An der Befragung, die unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Mustafa Yagbasan durchgeführt wurde, nahmen 388 Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Sozialwissenschaften der Universitäten Hamburg und Magdeburg teil. Die Erhebung stand unter dem Titel: „Die Wahrnehmung des Anderen unter dem Gesichtspunkt der interkulturellen Beziehungen innerhalb der deutschen Gesellschaft”.

Das Islambild der deutschen Studentengemeinschaft ist sehr besorgniserregend, sagte Yagbasan der türkischen Presse. 82, 8 Prozent der deutschen Studentinnen und Studenten würden den “Anderen” als “negativ” empfinden; als den „Anderen“ definierten sie dabei insbesondere Muslime und Türken.

Die Befragten hätten zwar im Grunde eine positive Einstellung gegenüber Zuwanderung und Zuwanderern, sagte Yagbasan. Dies gelte jedoch nicht in Bezug auf Muslime und Türken. Ein Unterscheid zwischen Ost- und Westdeutschland sei dabei nicht festzustellen, obwohl es in Ostdeutschland keine nennenswerte muslimische Präsens gäbe. „Das auch in Ostdeutschland Muslime und Türken als „die Anderen“ empfunden werden, hat mit dem gesellschaftlich-politischen Diskurs in Deutschland und der medialen Darstellung des Islams zu tun“, glaubt Yagbasan.

Die Ergebnisse der Studie seien ferner als Absage für eine EU-Mitgliedschaft der Türkei zu deuten, so der Wissenschaftler.

29.09.2009 MM

Es geht aber nicht nur um muslimische Lebenswirklichkeiten, sondern um die Lebenswirklichkeiten von ALLEN Menschen, die hier leben: Italiener, Schweden, Deutsche, Chilenen etc. Aber die einzigen, die ständig eine Extrawurst brauchen sind Muslime. Warum ist das so? Ein Beispiel von heute: ein Gericht soll jetzt entscheiden, ob an Berliner Schulen ein Gebetsraum nuz für Muslime eingeführt wird. Das ist unfassbar!!!! Mit welchem Recht wird so etwas gefordert??? In keiner Schule hat Religion etwas zu suchen und zwar gar keine Religion!!

13.09.2009 Malik Shabazz

Man kann die Einträge hier kaum lesen ohne zu verzweifeln. Zu einem großen Teil sprechen Nichtmuslime über Muslimische Lebenswirklichkeiten als wären sie stets dabei, wobei sicher viele von denen gewiss noch nie eine Moschee von innen gesehen, oder einer Khutba zugehört haben. Es gibt innerislamische Diskurse noch und nöcher die von vielen hier überhapt nicht wahrgenommen werden. Schade nur dass die gleichen Personen dann wiederum glauben sie wüssten alles über "die Muslime". Ich könnt heulen, jedes Mal die selbe Leier unter völler Missachtung der Wirklichkeit; nichts als ständig wiederholte Bilder von Irrläufern.

"Man muss ja nur...", "...der und der hat gesagt...", "ich wurde so und so behandelt"... Kann dass einer prismatischen Wirklichkeit gerecht werden?

Schade.

07.09.2009 MM

Das Thema hier ist ja Religionsfreiheit. Dazu folgendes: im Grundgesetz ist zwar auch diese verankert, aber das höchste Gut ist die menschliche Würde. Das schließt auch Frauen mit ein. Und genau hier unterscheidet sich der Islam einfach zu stark von unseren Werten. Eine voll verschleierte Frau will nicht mit "uns", den Ungläubigen in Kontakt kommen, das zeigt sie nonverbal durch ihren Schleier. Wie soll so Integration stattfinden? Und wie ist das mit Menschenwürde in Einklang zu bringen?

05.09.2009 Eula

@Elube

"Haben wir gar nichts seit 1945 hinzugelernt?"
Doch haben wir und dieses ewige zurückholen der Nazizeit Langweilt. Wir sind ein neues Deutschland und habe vieles geändert, doch anscheinend gibt es immer noch Menschen wie sie, die keine anderen Argumente mehr kennen ausser Islamkritische Menschen als Nazis zu Diffarmieren.

"Ein paar Moscheen, für ihre Kids endlich nach 40 Jahren Abstinenz Religionsunterricht und ein wenig Achtung vor ihrer Lebensweise."

Ja ich habe Achtung vor anderen Menschen!!!
Nein ich habe keine Achtung vor:
Zwangsheirat, Unterdrückung von Frauen, Schächtung von Tieren und vor Menschen die vor mir auf den Boden Spucken nur weil ich ein Kreuz trage.


"Wovor haben die Nichtmuslime eigentlich so große Angst? Davor dass es noch Menschen gibt, die ihre rel.Übezeugung auch leben? "

JA
Warum? Lesen sie mal den Koran und hören sie sich die Menschen an die ihn verbreiten und Christen noch heute Verfolgen und Töten.
Warum wohl sind Kreuze in den Schulen verboten worden?
Sorry, aber Menschen die nur fordern und nichts geben... alles weitere erspare ich mir.

Vieleicht sollte sie, bevor sie Menschen als Nazis Diffarmieren es einmal mit Lesen Informieren und Denken versuchen.
Diese Nazileier zieht nicht mehr, da müssen sie schon mit Argumenten kommen.

21.07.2009 MM

Auch hier immer die gleiche Leier: die Sure wurde falsch übersetzt. Da frage ich mich, was predigen denn die Hassprediger auf der ganzen Welt... übersetzen diese Imame auch falsch???

15.07.2009 maria magdalena

Stefan Ch

Würden Sie bitte Ihre Interpretation/Übersetzung der zitierten Sure mitteilen? Ich habe nämlich noch keine Übersetzung gehört, die den Frauen nicht einen minderen Status zuweist (dazu gehört auch die Übersetzung "erzieht sie", die gern verwandt wird).

15.07.2009 Stefan Ch

"... Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! ..."

der Vers wurde schlicht weg falsch übersetzt, denn dass wort dharaba was hier auftritt (im Original) kann schlagen bedeuten, muss es aber nicht denn einen weg einschlagen heisst im arabsichen auch dharaba bzw dharaba a tarik...

gut jetzt kann man sagen, dies kann man so oder so interpretieren ; Nein kann man nicht, dann um den Qur'an zu verstehen muss man das leben Muhammeds mit dem der Friede und segen sein kennen.

ER hat niemals einer seiner Frauen geschlagen, und selbst hat er gesagt: Der beste Muslim unter euch ist der, der seine Frau am besten behandet.

14.07.2009 Abdelsabur

diskutiert Ihr um zu diskutieren oder was versucht ihr zu erreichen?

13.07.2009 Nunu

@Gerhardt Niemayer:
deutlicher kann man es nicht ausdrücken, wie unabhängig unsere Justiz arbeitet. Nur, die ermordete muslimische Zeugin stand vor einem Zivilgericht, jetzt steht der Mörder vor einem Strafgericht!