DIK - Deutsche Islam Konferenz - Muslimisches Leben in Deutschland

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Muslimisches Leben in Deutschland

Herzlich Willkommen im Diskussionsforum!

Im August und September beschäftigt sich die Internetseite der Deutschen Islam Konferenz mit dem Thema "Muslimisches Leben in Deutschland". Schreiben auch Sie Ihre Sicht der Dinge und diskutieren Sie mit!

  • Familie, Ferien, Feste, Freizeit - gibt es einen spezifisch muslimischen Alltag?
  • Häufig wird kritisiert, dass Muslime weitgehend auf ihre religiöse Identität reduziert werden. Welche Rolle spielt die Religion tatsächlich im Alltag?
  • Wie können islamische Besonderheiten, sei es in der Altenpflege oder psychologischen Beratungen, berücksichtigt werden?
  • Wird zu selten über das alltägliche Leben von Muslimen in den Medien berichtet?

Bitte beachten Sie, dass nur Beiträge mit klarem Bezug zum Thema berücksichtigt werden können!

Sie können uns Ihre Beiträge rund um die Uhr schicken. Diese veröffentlichen wir Montag bis Freitag.

31.12.2009 khan

Ich habe auch den Artikel in der Zeitshruft "Chrismon" 08/2009 von Frau Necla Kelek gelesen.
Ihre Einstellung über Islam erlaubt nicht, etwas positiv zu sehen. Was Attaturk und Lenin nicht geschaft haben, wünscht sie sich jetzt. Wenn man die islamische Lehre kennt und nach ihr lebt, dann hat man auch in Deutschland ein glückliches Leben - wie ich seit mehr als dreißig Jahren. Leider ist die Antireligion auch eine Art Religion der Fundamentalisten geworden.

27.11.2009 Noora

Ich wünsche allen Muslimen frohe und harmonische Festtage!

Mir gefällt am Opferfest, dass es eng mit dem schönen Gedanken verbunden ist, Arme und Notleidende zu unterstützen und Solidarität mit diesen Menschen auszudrücken.

Ich wünsche mir und hoffe, dass die Muslime in Deutschland dabei auch an die koptischen Christen in Ägypten denken: Viele Kopten leben in großer Armut und sozialer Bedrängnis. Ausgerechnet den Ärmsten unter ihnen wurde im Herbst durch die Massentötung ihrer Schweine die Lebensgrundlage entzogen. Zudem kam es in den letzten Monaten immer wieder zu gewaltsamen Ausschreitungen gegenüber der koptischen Minderheit und ihren Kultstätten.

19.11.2009 stefanie

Die Diskussionen, die hier im Forum geführt werden erscheinen mir alle sehr wichtig. An dieser Stelle möchte ich aber auch mal sagen, dass es bei der Integration von Muslimen in Deutschland oder dem gemeinsamem Leben aller nicht nur um Gerechtigkeit geht, was ich richtig finde, sondern dass es sich auch um ein gigantisches Nachhilfeprojekt für muslimische Migranten handelt und das nerft auch sehr. Da kann von Augenhöhe und positiver Bereicherung keine Rede sein.

23.10.2009 Noora

Am 26. läuft im WDR eine Sendung zu diesem Thema aus der Frauenperspektive:

http://www.wdr.de/tv/frautv/sendungsbeitraege/2009/1022/thema_01.jsp

21.10.2009 Ulrich Krüger

Und Sarazin hat doch Recht, auch in einer anderen Stadt, hier H. erlebt man immer wieder hautnah das türk.
Migranten oder arab. Asylsuchende unser soz. Netz richtig plündern und an Arbeit oder der deutsch. Sprache nicht interessiert sind.
Gehe in eine Arztpraxis oder Aldiladen und höre zu, da kommt einem Deutschen das kalte Grausen.
Erst wenn wir die Sozialhife und das Kindergeld richtig
kürzen, dann wir auch plötzlich deutsch gelernt und dann sind diese jungen Türken auch bereit zu arbeiten und Deutschland nach vorn zu bringen.

18.10.2009 gullweig

Ich wollte mal nachfragen (ohne das böse zu meinen) wie Ihr das seht das immer mehr deutsche sich als Ausländer in Ihrem eigenen Land fühlen. Was können wir GEMEINSAM dafür tun, das alle egal welcher Religion sich wohl u. sicher fühlen Ich selber (deutsche) wohne in einer Großstadt und spiele mit dem Gedanken umzuziehen, wenn nicht sogar auszuwandern, um meine Kinder sicher erziehen zu können.

17.10.2009 Stefan Hohmann

Ich bin auf diese Internetseite gekommen durch diesen Artikel in der taz: http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/wer-kopftuch-traegt-ist-islamistin/.
Dort wird Torsten Jäger vom Interkulturellen Rat zitiert: “Die Absage ist ein exemplarisches Zeichen dafür, dass wir ein Klima in Deutschland haben, in dem es als avantgardistisch gilt, das zu sagen, was andere heimlich denken.”
Und das ist gut so! Thilo Sarrazin und der Chef dieses Architekturbüros sind für mich Helden und Muster an Zivilcourage, die ja zur Zeit so avantgardistisch sein soll.

10.10.2009 Nunu

An Anne: die Heime für Migranten sind gewiss nicht nach unseren europäischen Vorstellungen so komfortabel, aber ausreichend . Auch ich lebte mal so vorübergehend unter sehr schlechten Bedingungen mit meiner Familie.
Später habe ich gesehen, wie Afrikaner in ihren Elendsbehausungen mit Plastikmüll in ihren Heimatländern leben müssen, das war wirklich kein Vergleich mit den Zuständen in deutschen Heimen! Vielleicht spricht es sich doch herum, dass unsere Zustände auch nicht grade verlockend sind, so dass es weniger Asylbewerber in Zukunft gibt.

08.10.2009 Hoffmann Horst

Ständiges Hervorheben und die hohe polit. Wertschätzung des sogn. "Muslimischen Lebens" sind entbehrlich Political Correctnes wird von allen Migranten samt ihren Geistlichen als Einladung zur Verbreitung ihrer Kultur und Gesetzesreligion verstanden.

01.10.2009 Anne

Zum Thema: Wird zu selten über das alltägliche Leben von Muslimen in den Medien berichtet? Ja es wird zu selten darüber berichtet. Wenn Muslime in den Medien sind, sind es meist die die sich nicht an die Gesetze halten. Es gibt aber auch Muslime, die sich hier integriert haben und guten Willen zeigen. Die Medien sollten darüber und auch mal über die Muslime und andere Nationalitäten berichten die hier seit Jahren auf Aufenthalt warten. Die meisten von ihnen leben in heruntergekommenen Heimen und niemand interessiert sich für sie. Sie werden meist mit ihren problemen alleingelassen. Mein freund lebt auch in einem solchen Asylbewerberheim. Wenn man die zustände nicht mit eigenen Augen sieht und am eigenen leib erfährt kann man die ganze sache schön reden. Es gibt einige, denen anscheinend das leben dort gefällt aber es gibt viele die vor dem Krieg geflohen sind und sich hier ein neues leben aufbauen wollen. Zu dem Neuanfang gehört natürlich auch das Arbeiten jedoch darf man nicht arbeiten ohne arbeitserlaubnis diese jedoch hat man nicht, wenn man nur eine Duldung hat.