DIK - Deutsche Islam Konferenz - 2. Lenkungsausschuss - Religionssensible soziale Dienstleistungen in Kommunen und BAGFW

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Religionssensible soziale Dienstleistungen in Kommunen und BAGFW

Datum 10.11.2015
Typ Studie

Die DIK hat auf ihrem ersten Lenkungsausschuss im Januar fünf Handlungsfelder zur Bearbeitung des Themas Wohlfahrtspflege festgelegt, zu denen unter anderem Würdigung und Abbau von Vorurteilen sowie Information und Beratung gehören. Ein Beitrag dazu ist die vorliegende exemplarische Sammlung von Beispielen guter Praxis in sechs Kommunen sowie der Überblick über die Berücksichtigung von Musliminnen und Muslimen in den Angeboten und Strukturen der Spitzenverbände der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW). Der Fokus ist, analog zur Schwerpunktsetzung im DIK Arbeitsprogramm, auf die Bereiche Kinder- und Jugendhilfe sowie Altenhilfe gelegt.

Gute Praxis in Kommunen

Kommunen treten sowohl als öffentliche Träger sozialer Dientsleistungen als auch als Zuständige für der Anerkennung freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe auf. Die hier gesammelten Impulse, sollen einen Eindruck vermitteln, wie Kommunen bessere Teilhabe von Muslimen und ihren Organisationen bei der Gestaltung und Erbringung sozialer Dienstleistungen ermöglichen können. Die Vielfalt kommunaler Ansätze und Aktivitäten auf diesem Gebiet wird exemplarisch durch die Städte Essen, München, Stuttgart und Heilbronn sowie die Landkreise Osnabrück und Böblingen präsentiert.

Überblick über Angebote in der BAGFW

Die Schwerpunkte Kinder- und Jugendhilfe sowie Altenhilfe sind die größten Arbeitsbereiche innerhalb der Mitgliedsorganisationen der BAGFW. Dieser Überblick zeigt einerseits, wie die Wohlfahrtsverbände die Bedarfe von Muslimen in ihren Angebote berücksichtigen und andererseits, welche Möglichkeiten zur Beschäftigung muslimischen Personals und zur Einbindung muslimischer Organisationen in ihren Strukutren bestehen.