Sept. 2010 - Projektbeginn: "Imame für Integration"

Imame sind in ihren Gemeinden ein wichtiger Ansprechpartner über theologische Fragen hinaus. Es ist ein Gewinn für die Mitglieder der islamischen Gemeinde und die Kommune, wenn Imame kompetent auf Fragen und Probleme in den Bereichen Familie, Beruf und Gesundheit eingehen können.

Deshalb entwickelte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Kooperation mit dem Goethe-Institut und der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) das Projekt "Imame für Integration": Über drei Projektjahre hinweg hatten die Imame die Möglichkeit, einen Deutschkurs zu besuchen und sich zusätzlich an zwölf Seminartagen mit Vertretern städtischer und kirchlicher Einrichtungen auszutauschen.

Insgesamt wurden 100 Imame fortgebildet. Das Projekt soll Imame in die Lage versetzen, die spezifischen Bedürfnisse und Probleme von Muslimen in Deutschland zu erkennen, Lösungen anzubieten und bei Bedarf Hilfsangebote zu vermitteln.

Das Bundesamt und die DITIB fördern und begleiten das Projekt.