Apr 2013 - Niedersachsen strebt Staatsvertrag mit Muslimen an

Die noch junge rot-grüne Regierung in Niedersachsen beschließt im April 2013, ebenfalls einen Staatsvertrag mit den islamischen Verbänden des Bundeslandes anzustreben. Ministerpräsident Stephan Weil trifft sich im April 2013 zu einem ersten Gespräch zum Thema. Seitens der Landesregierung waren u. a. Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und Sozial-Staatssekretär Jörg Röhmann vertreten.

Es wurde vereinbart, dass die muslimischen Verbände einen Fahrplan für die Verhandlungsaufnahme erarbeiten. Die Verbände waren vertreten durch den Landesverband der Muslime in Niedersachsen (SCHURA), Avni Altiner und Firouz Vladi, sowie durch Emine Oguz und Yilmaz Kilic von der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DiTiB).