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Imame und Theologie

Imam in Berliner Moschee

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"Imame und Theologie" ist das Thema dieses Diskussionsforums. Schreiben Sie Ihre Sicht der Dinge und diskutieren Sie mit!

  • Was sollte die Betreuung einer Moscheegemeinde in Deutschland durch einen Imam alles umfassen?
  • Sollten Angebote für die Imamausbildung in Deutschland an öffentlichen (Hoch-) Schulen eingerichtet oder privat von islamischen Gemeinschaften organisiert werden?
  • Wie wichtig finden Sie interreligiösen Dialog in Deutschland? Wie könnte dieser gestaltet werden?


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Resultate 1 bis 20 von insgesamt 27 (2 Seiten)

....Jegliche Diskussion ist überflüssig durch diese richtige  Übersetzung:
ISRAEL = Die Nachfahren aus dem Haus ISAIA.
ISLAM   = Die Religion aus dem Haus ISAIA.
Der Islam kommt, genealogisch beweisbar, ebenfalls aus Israel.
Warum also diese Streitereien ?

Babu17.05.2010 | 12:57

Zum dritten Teil der Frage: Wie wichtig finden Sie interreligiösen Dialog in Deutschland? - Ein Dialog (gemeint ist ja offensichtlich nur der Dialog mit dem Muslimen, nicht mit den Juden) ist zunächst einmal völlig überflüssig, da ja kein Ziel und Zweck des Dialoges definiert ist. Wichtig ist zunächst einmal, dass sich jeder über den anderen möglichst auf sachlicher Grundlage informiert. Ich lese zum Beispiel bevorzugt Beiträge von Islamwissenschaftlern, die islamischen Glaubens sind. Und zweitens muss man über seinen eigenen Glauben (so man einen hat) auch umfassend informiert sein.

ehrlich02.05.2010 | 19:35

Pierre Vogel als Teilnehmer der Islam-Konferenz; ich weiß nicht, ob ich über diesen Vorschlag lachen oder weinen soll. Ich dachte, hier wird ernsthaft diskutiert!
Pierre Vogel als Bindeglied zwischen Christen und Muslimen - wie kommt man auf einen derartigen Gedanken?

maria magdalena17.03.2010 | 14:39

Warum nimmt eigentlich Pierre Vogel (Abu Hamza) nicht an der Deutschen Islamkonferenz teil?
Er ist ein Imam und ich halte ihn für ein wertvolles Bindeglied zwischen Muslimen und Christen, zumal er Deutscher ist.

Djibrila14.03.2010 | 02:27

In Deutschland ist die Landessprache immerhin deutsch, also sollte hier auch der Islamunterricht auf deutsch erfolgen.

Es gibt ca 1 Million zum Islam konvertierte Deutsche. Sollen sie ihre Kinder etwa erst mal türkisch lernen lassen bevor sie  zum islamischen Religionsunterricht gehen dürfen? Nein, die Unterrichtssprache muß deutsch sein, und zwar für alle!

Angebote für die Imamausbildung müssen in Deutschland an öffentlichen (Hoch-) Schulen eingerichtet werden. Das ist bei der Ausbildung der anderen Religionslehrer schließlich auch so.
Oder werden die etwa alle im Vatikan geschult?

Djibrila14.03.2010 | 00:47

Wenn an deutschen Hochschulen das Studium der katholischen und evangelischen Theologie sowie Judaismus möglich ist, so ist es doch nur logisch auch einen Lehrstuhl für islamische Theologie einzurichten.

Djibrila14.03.2010 | 00:36

Es gibt andere Glaubensrichtungen in Islam, die keine Moschees oder Imame zum Beten brauchen.

Warum dreht die Welt hier nur um die orthodox Muslimen?
Wenn in Deutschland Imame ausgebildet werden, dann müssen für andere Glaubensrichtungen auch geistige Lehrer ausgebildet werden, sonst wird die Sache nicht gerecht!


fuzuli12.03.2010 | 10:21

Da die Moslems sehr ihrem Glauben zugehörig sind ist folglich ein Imam auch sehr wichtig.
Aus der Sicht der Moslems ist die Hauptsache, dass er vom Koran rezitiert und was im Koran geschrieben ist, erzählt. Wichtig ist auch in religiösen Fragen sich an den Imam  wenden zu können.
Wollen wir aber aus der Sicht der Integration es beleuchten, dann brauchen wir einen Imam der Deutsch sprechen kann, zum Dialog beiträgt, über den Islam aufklärt und zu  Fragen und Antworten der Einheimischen stehen kann. Leider sind die Moslems schon seit 50 Jahren in Deutschland. nie war es aber  bis jetzt möglich über den Islam aufzuklären. Das Alles beginnt und endet mit der Sprache. Nicht nur in Bereich Islam auch in anderen Bereichen finden wir diese Sprachlosigkeit. Es wäre schön Imame in Deutschland auszubilden, die hier in Deutschland aufwachsen , die Problematik die Situationen Vorort kennen, wissen und leben. Ein Imam aus dem Ausland mag vielleicht mehr an Wissen mitbringen, jedoch wird er die Migrationsgeschichte nicht in seine Arbeit mit einsetzen können wie ein Imam der hier die Migration miterlebt hat.
 Das ist ein sehr wichtiger Punkt den man bei diesen Überlegungen berücksichtigen sollte. Wenn wir es nicht schaffen die Imame in Deutschland auszubilden dann sollten wir wenigstens die deutsche Sprache  bei den Imamen fordern und fördern.
Es ist leider auch zunehmender der Fall, dass Kinder von Migranten auch kein türkisch mehr können d.h. das diese Kinder manchmal sogar in Moscheen Probleme haben die Imame zu verstehen. Es gibt auch noch Kinder die nicht türkischer Abstammung sind, auch diese Kinder müssen das Recht haben im Islam unterrichtet zu werden. Islam hat keine Nationalität oder Staatsbürgerschaft.
Auch hier sind wir wieder bei der Sprache ...deutsche Sprache ist zwingend. Es ist die Sprache,  dass ein Miteinander möglich macht und die Integration unterstützt. 
Um die Frage zu klären wer und wie und wo wir ausbilden sollen, ich denke, dass eine von den Anforderungen des Theologiestudium gleichgestellte Hochschule diesen Part übernehmen sollte.
Wir sollten die Entscheidung nicht  einzelnen  Personen, privaten Organisationen oder Persönlichkeiten überlassen. 
Um die Akzeptanz aller verschienen Gemeinden zu erreichen sollte man ein Gremium berufen in dem alle moslemischen verschiedenen Gemeinden vertreten sind. Nur wenn alle mitmachen, kann man ein Konsens finden und die Verantwortung übernehmen und die Durchführung -Ausführung Umsetzung  beschließen.

  




Fatma K.17.02.2010 | 20:26

Aus der Süddeutschen Zeitung vom 30.01.2010:
Alboga sagte dagegen, er sehe für den Verband Ditib "keinen Bedarf an Imamen von deutschen Unis". Ditib ist der größte Zusammenschluss deutscher Moscheegemeinden und erhält seine Imame vom türkischen Staat. Bekir Alboga ist der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime. Die DITIB ist ein Verein nach deutschem Vereinsrecht. Aus einem Interview von Herrn Sadi Arslan in der Hürriyet: Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion ist ein seit 5. Juli 1984 beim Amtsgericht Köln eingetragener Verein. Sie untersteht der dauerhaften Leitung, Kontrolle und Aufsicht des staatlichen Präsidiums für Religiöse Angelegenheiten der Türkei. Die DITIB arbeitet als bundesweiter Dachverband für die Koordinierung der religiösen, sozialen und kulturellen Tätigkeiten der angeschlossenen türkisch-islamischen Moscheegemeinden. Der Sitz des Verbandes ist in Köln-Ehrenfeld und soll nach Fertigstellung der Zentralmoschee ihre Arbeit in den angeschlossenen sozialen Räumen fortführen.
Ich hoffe, dass eine Ausbildung von Imamen in Deutschland möglich wird und das vor allem nicht die konservativen, um nicht zu sagen aggressiven, Islamverbände nicht die Lehrinhalte bestimmen.

Gerhard Niemeyer17.02.2010 | 19:09

* Was sollte die Betreuung einer Moscheegemeinde in Deutschland durch einen Imam alles umfassen?

Wem wird die Frage hier gestellt, wer soll denn hier kompetent und vor allem für wen antworten bzw. mitdiskutieren?

Der Islam bzw. die Moscheen sind Gemeinschaften, d.h. diese sollten selbst entscheiden was sie in Ihrer Betreuung alles aufgenommen haben möchten. Oder entscheidet der Staat bzw. irgendeine Organisation oder Umfrage über Inhalte einer christlichen Messe bzw. Predigt oder Inhalte irgendeiner anderen religiösen oder auch nicht-religiösen Gemeinschaft bzw. eines Vereins oder gar einer Karnevalssitzung?  
Dazu das deutsche Grundgesetz:
Artikel 4 (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

Aber bis dahin brauchen wir gar nicht schauen, denn diese Frage ist schon geregelt, man sollte sich hier nur näher mit dem Islam beschäftigen, dann bemerkt man auch, dass diese Fragestellung an dieser Stelle sich erübrigt. Imame sind in erster Linie Vorbeter, keine Seelsorge wie man das aus christlichen Gemeinden kennt oder gar Integrationsbeauftragte, dafür sind immer noch gewählte Parteien zuständig, ob sie die Aufgabe abschieben wollen oder nicht.
Es lässt sich aber sicher nicht vermeiden, dass Imame nach Ratschlägen gefragt werden, daher denke ich sollten diese durchaus eine gewisse soziale und theologische Kompetenz mit sich bringen. Aber wer bestimmt hier die Kompetenz in Deutschland? Hier sollten hochrangige islamische Gelehrte (ist nicht gleich Imam) herangezogen werden, um solch eine Aus -Bildung zu gewährleisten - aber nicht unberechtigte Mitbürger, die bei dem Begriff Imam subjektive, fragwürdige Assoziationen im Kopf haben.
Bevor man die Frage nach einer Imam-Ausbildung an deutschen Hochschulen stellt, sollte man sich mit dem Thema beschäftigen, ob die Kompetenz gegeben ist, um solch eine Ausbildung ernsthaft darzustellen. Und ob das Interesse an einer solchen Kompetenz ernsthaft ist. Es sollte darum gehen, die Inhalte der islamischen Leere näher zu bringen, um Muslime in Ihren Alltagssituationen kompetent zu beraten und nicht darum irgendwelche einseitigen Ansichtsweisen durch zu setzten. Also wenn eine Ausbildung, dann bitte auch von kompetenten Gelehrten des Islams.
Vielmehr sollte es aber auch Islam-Unterricht an Schulen oder sogar in der Erwachsenenbildung geben, damit wir auch alle wissen wovon wir versuchen miteiander zu reden. Ach ja noch was an diese Diskussionsgruppe, es gibt bereits etliche Moscheen über ganz Deutschland verteilt an denen die Predigten und alle möglichen Veranstaltungen in deutscher Sprache gehalten werden, und es gibt etliche Veranstaltungen über den Islam von Muslimen (auch außerhalb von Moscheen), alles in deutscher Sprache, und die lassen auch echt jeden rein ohne nach Herkunft, Partei oder Religionszugehörigkeit etc. zu fragen.

Marion15.02.2010 | 03:00

Ganz klar
In Deutschland sollten Imame Ausgebildet werden,schliesslich werden ja auch Pfarrer ausgebildet. Gleichberechtigung !!!! Ich höre immer nur die Muslimische Frau wird unterdrückt erhlich gesagt ich bin eine und werde keines Wegs unterdrückt. Jedenfalls nicht wegen meinen Brüdern,Consengs oder sonstigen klisches. Ich werde unterdrückt weil man ohne mich zu kennen erwartet das ich wegen meinem Kopftuch kein Deutsch spreche oder denkt man müsste ganz langsam mit mir sprechen ohne komplitzierte Wörter. Ich sage nur Pro Köln als Beispiel ;)

PoudMuslima12.02.2010 | 15:52

WAS SIND EIGENLICH IMANE?

ISHALM WARNER05.02.2010 | 13:06

Es ist unglaublich wichtig, das die Imame hier in Deutschland ausgebildet werden.

Diese Menschen sind eine über aus wichtige Schaltstelle für die Integration und dem Zusammenleben der Menschen.

Jetzt werden die meisten Imame aus der Türkei importiert, die die deutsche Sprache nicht sprechen, oder unzureichend. Sie, die deutsche Gesellschaft mit all ihren Facetten nicht kennen.
Aber bei den Gemeindemitgliedern angesehen sind, und Einfluss haben, egal welche These sie vertreten.
Das ist unzureichend und in dieser schwierigen Zeit nicht hinnehmbar, wenn ultrakonservative Imame das Sagen haben.
Auch bei den arabischen Imame ist oft Skepsis angebracht, weil viele sehr fundamentalistisch sind und den Islam in das 6.Jahrhundert zurück beamen wollen.
Und erfreulich, dass auch die große Dachorganisation der türkischen Menschen das erkannt haben.
Und nun hoffe ich, dass es bald dann auch Religionsunterricht in den Schulen für die muslimischen Jugendlichen gibt, denn das ist der erste und beste Weg, junge Menschen von Rattenfängern abzuhalten. Denn wer seine Religion richtig kennt, der wird nie Extremist und lässt sich für Terrorakte anheuern.

Elisabeth Mariam Müller01.02.2010 | 10:43

Ich halte das ganze Thema für unrealisierbar aus folgenden Gründen

1.Wer soll die Imame Ausbilden etwa Islamwissenschaftler die keine Ahnung haben und noch nicht mal wissen, wie man das Gebet bei Fehlern korrigiert

Oder
2.welche normale Muslim würde sich von jemanden ausbilden lassen der BSP einer islamischen Gruppierung folgt z.b würde ein schiite nicht von einem sunnienten lernen und umgekehrt.

3 auf welcher Grundlage soll man denn diese Imane ausbilden

Ich finden die ganzen Bemühungen, die angestrebt werden, lächerlich und es zeigt leider das die Verantwortlichen es immer noch nicht geschafft haben die wahren Probleme zu erkennen deshalb wird man
man wohl nie etwas erreichen die wahren Vertreter der Muslime hier in Deutschland fehlen einfach und von den Leuten, die angeblich für die Muslime sprechen sollen, haben wahrscheinlich nur die wenigsten eine Moschee von innen gesehen oder mal ein blick inden Kuran geworfen


Leider kommt man nicht drumrum Islamische groß gelehrte in die diskusion ein zu beziehen denn sie sind die eigentlichen früher der Muslime

Das ist aber nur meine MEINUNG
Und in Deutschland hat ja jeder das Recht was zu sagen selbst wenn es hart ist

“Erwarte das Hereinbrechen des Jüngsten Tages, wenn eine Angelegenheit dem überlassen wird, der dazu nicht fähig ist.” (sahih AL Buchari ungefäre bedeutung)

irgentsoeintyp10.01.2010 | 21:26

Zu frage 1. Der Imam sollte alles was in der Moschee geschied auf Deutsch halten. Das heißt auch den Koran und seine Auslegung einschließlich der Kommentare von Mohammed auf Deutsch lesen.
Zu. 2. Die Imam Ausbildung sollten auf keinen fall von  einer  privaten Gemeinschaft organisiert werden. Auch eine von öffentlichen Geldern geförtete Schule ich fraglich.
Die Gemeinden oder der Imam sollten die kosten der Ausbildung selbst über nehmen.
Wenn jemand behauptet das der Koran nur im "Original" gelesen werden darf so stelle ich zu einem die Frage; gibt es überhaupt noch Originale davon? Und zum anderen stellt sich für mich die Frage können alle Mosleme in Deutschland zu ihrer jeweiligen Landessprache perfekt arabisch um den Koran wörtlich zu vestehen und in dann zu übersetzen?

Lothar Walter07.01.2010 | 14:33

Deutsch sprechende Imame?!! Klingt hervorragend. Ich sehe schon überall, dass die Muslime die Wörter des Imams nicht vollkommen verstehen, weil entweder die Älteren nicht gut gebildet oder die Jüngeren Ihre Muttersprache nicht so gut beherrschen. Andererseits, gibt es in einem Moschee nicht nur Muslime aus einem bestimmten Land. Also verstehen nicht alle die gesprochene Sprache. Deswegen ist es meiner Meinung nach dringend nötig, in den Moscheen die deutsche Sprache einzusetzen.

N.C.06.01.2010 | 04:21

abla, wieso Gewerbeschein?? Sie beziehen für ihre religiösen Dienste doch kein Gehalt! und ein Gewerbe ist es auch nicht.      Im Islam gibt es überhaupt keine Priester im christlichen Sinn und erst recht keinen Klerus. (Mullahs gibt es nur bei den Schiiten und das ist noch mal was anderes).
Die Lehre besteht einzig und allein aus dem Koran, und der ist jdedem zugänglich.   Ein Imam ist ein Vorbeter der aus dem Koran rezitiert und anhand der dazugehörigen Ahadite die Suren erklärt.
In sogenannten Kornschulen lernt man arabisch, weil es wichtig ist das ORIGINAL zu verstehen um übersetzungsbedingten Fehlinterpretationen zuvorzukommen. Also nix da, Gewerbesteuer! Imame bestreiten ihren Lebensunterhalt durch weltliche Berufe und/oder aus Almosen der Gläubigen. Ich halte es für eine Selbstverständlichkeit, daß sie die Lehre des Islam auf deutsch erklären, einige sind ja sogar Deutsche.

Forenleserin31.12.2009 | 05:35

@Noora, 22.10.2009 | 13:48
Ja, das sind gute zwei Fragen
Die Imame sind ja hauptsaechlich nur Vorbeter und Predigten sind optional also nebensaechlich und nicht zwingend vorgeschrieben.
Eine Betreuung moslemischer Gemeinden in Deutschland kann hieraus nicht unbedingt abgeleitet werden.
In der Praxis wird diese Gewichtung wg. der Predigtinhalte wohl  umgekehrt.
Es hat sich eben so etabliert.
Die Imame erhalten ja eine kurze Grundausbildung bevor sie vom Tuerkischen Staat auf Deutschland-Mission entsandt werden.
Jedoch fuerchte ich, dass die Mehrheit dieser Imame fuer die Missionsaufgaben intellektuell ueberfordert ist.
Das Aufzeigen von „theologische Wege aus der Krise“  gehoert genau dazu. Das wird wohl mehr Aufgabe des Religionsrechts (Muftis) sein, hier den Weg zur AUFKLAERUNG zu beschreiten,  
Eine kuenftige Ausbildung an deutschen Institutionen ist natuerlich optimal und wuerde die „Islam-Hoheit“ von der Tuerkei nacht Deutschland verlagern und die permanent ungefragten Einmischungen der Tuerkei in die „inneren Angelegenheiten“ Deutschlands waeren schnell beendet. Hier greift internationales Recht. !!

Ygroeg25.11.2009 | 07:53

Tjaah,.....es handelt sich um muslimische Geistliche,die müssen erst einmal Muslime überzeugen!
Welche Wünsche Nichtmuslime haben,spielt erst einmal keine Rolle.Man kann sie äußern,aber niemand ist gehalten ,sich auch tatsächlich daran zu orientieren.Ich für meinen Teil wäre schon froh,wenn man das Wirken muslimischer Geistlicher und Prediger gewerbescheinpflichtig machen würde und die Erteilung des Gewerbescheins vom Beleg einer halbwegs akzeptablen Deutschsprachigkeit und einer ordentlichen theologischen Ausbildung abhängig machte.

abla04.11.2009 | 13:14

Es ist äußertst erfreulich, daß sich in diesem Forum Christen, Nichtgläubige und selbsternannte Muslime, die am besten den Koran komplett neu schreiben würden sich darin einig sind, die Muslime zu erziehen. Das das aber überhaupt nichts mit westlich demoktratischen Werten gemein hat, oder hierbei die Muslime regelrecht entmündigt werden scheint niemanden zu interessieren. Einer Gesellschaft, welche über Jahrhunderte den Islam als Feind und Barbarei angesehen hat, im Rahmen der Kolonialisierung ausgebeutet hat und erst auf 3 Jahrzehnte erfolglose Erfahrung mit Muslimen im eigenen Land zurückblicken kann, die Aufgabe zuzusprechen, Imame auszubilden ist geradezu sarkastisch, wenn die ganzen Aussagen zuvor nicht als Scherz gedacht waren. Man stelle sich den Imam vor, der (ganz laisistisch) nach dem Abendgebet mit seinen deutschen Kumpels ein Bier stemmt. Zu weit hergeholt? Glaube ich nicht, denn jeder andere Imam wird immer mit dem Vorwurf leben müssen, daß er nicht zur Integration beiträgt.

Z.A.04.11.2009 | 10:45

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