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Medien und Politik

Deutsche Zeitschriften an einem Zeitungsständer

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Resultate 1 bis 10 von insgesamt 49 (5 Seiten)

Die täglichen Nachrichten in Deutschland präsentieren ein absolut unausgewogenes Bild der Muslime und die Medien schüren Vorurteile bezüglich des Islams.

Wenn ein 16-jähriger Schüler im Ramadan vor einer Klassenarbeit betet wird darüber berichtet als ob er den Umsturz der Republik geplant hätte.

Auch bei politischen Themen werden allzu oft Adjektive verwendet die voreingenommen machen.

Auch Formulierungen wie "das Kopftuch ist ein Zeichen der Unterdrückung" sind Behauptungen die jede kopftuchtragende Frau leicht wiederlegen kann. Nur, die fragt ja niemande....

Islamische Themen wie Treue, familiärer Zusammenhalt, die Verpflichtung für Bedürftige zu spenden usw. kommen in der öffentlichen Diskussion viel zu kurz.

Djibrila14.03.2010 | 02:25

früher hieß der Einwanderer "Gastarbeiter". Sie kamen aus der Türkei,Italien,Jugoslawien,Griechenland und Portugal. Mittlerweile hat sich das Bild der Einwanderer gewandelt. Sie kommen nicht mehr aus diesen Ländern. Warum auch, diese Länder bieten Ihren Mitmenschen bereits so viele und gute Perspektiven, daß ein Auswandern wegen Arbeitssuche nicht mehr Thema ist. Die Pioniere von damals haben ein Erbe hinterlassen. Dieses Erbe heißt 2., 3., 4. Generation usw. Je öfter es zu einem Generationswechsel kommt, destoweniger bleibt von den Werten und der Kultur der urspünglichen Generation übrig. Besonders schwierig erweist sich in diesem Blickpunkt die Situation der Türken. Die Konsequenz wäre, die Nachkommen der Türken wären zwar vom Namen her Muslime, wüßten aber nichts oder nur sehr wenig über Ihre Religion. Viele wissen heute schon mehr über die christliche Welt als über ihre eigene islamische Religion. Integration darf nicht Assimilierung zum Ziel haben. Die zu intergrierenden Menschen haben ein Recht auf eine eigene Identität und ein würdiges Erscheinungsbild in der Gesellschaft. Nur so gibt es eine Basis für gegenseitigen Respekt und Harmonie.

Gastarbeiter13.01.2010 | 20:12

Was ist mit Gülsüm. Auch das ist muslimisches Leben in Deutschland, leider gibt es eben nicht nur friedliche Muslime. Aber meine Frage ist, warum regt sich darüber kein Politiker auf, bezieht klar gegen den Täter Stellung. Wenn aber (was ich genauso verurteile), eine Muslima im Gericht erstochen wird, fordert man von Angela Merkel etc. eine Entschuldigung. Das ist extrem ungerecht und unverhältnismäßig. Ich finde mit der Sonderstellung von Muslimen in Deutschland muss Schluss sein. Einfach gleiches Recht für ALLE und zwar wirklich alle: Muslime, Christen, Atheisten, Bhuddisten etc. Aber im Moment sehe ich wie gesagt eine Sonderbehandlung, die ich nicht verstehe.

MM07.09.2009 | 14:01

In Islanbul wurde ein Deutscher auf offener Straße von einem muslimischen Türken ermordet, der nach eigenen Angaben "einen Christen töten" wollte, und die meisten Medien berichten nichts.

Hier wird mit zweilerei Maß gemessen!

http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/panorama/2009/7/24/news-126882822/detail.html

Marti25.07.2009 | 16:56

http://www.mdr.de/sachsen/6487168.html

So viel zur Islamophobie!
Ich bin mir sicher, wäre es genau umgekehrt gewesen, sprich ein (Russisch)-Deutscher wird auf diese Art und Weise, an diesem Ort von einem Moslem getötet....... Die Medien würden sich an diesem Fall zum Nachteil der Muslime regelrecht ergötzen!
Man wäre sicher wieder als Terrorist abgestempelt worden, Generalverdacht auf die Moslems, ja verschärfte Überwachung der Moscheen, Schulen, Bundeswehrsoldaten vor/ in allen Gerichtsgebäuden.... Gesetze verabschieden, die eine sofortige Abschiebung am besten aller in Deutschland lebenden Muslime vorschreiben....
Ich übertreibe keineswegs... Zu seltsam, dass die Medien nichts darüber berichten..........
So viel zur Gerechtigkeit und Gleichbehandlung.

Darya06.07.2009 | 17:04

In BRD leben genauso viele Kurden wie Türken. Islam bedeutet nicht nur Türken! Jedesmal wenn ein Islam Konferenz oder ein multikulti Fest gibt, geht es inhaltlich nur um die Türken. Auch werden Objekten von anderen Kulturen als türkische Kultur dargestellt. Das ist falsch! Es gibt viele Kulturen in Deutschland, was man nicht ignorieren darf. zB: kurdische, persische, arabische, afrikanische, balkan kulturen...

Kurdeki26.06.2009 | 00:54

Es gibt in Deutschland einen "Gotteslästerungsparagraphen", nachdem man bestraft werden kann, wenn die Beschimpfung geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören. Nun , es ist für jeden Journalisten oder Karikaturisten nicht einfach, zu erkennen, ob der Leser den veröffentlichten  Beitrag als Beschimpfung oder sogar als Blasphemie sieht. Also hält man sich zurück. Die Empfindlichkeiten sind auf beiden Seiten groß und Objektivität schwer erkennbar.

Nunu30.04.2009 | 12:49

Khan,

Sie haben recht, in den Nuancen unterscheidet sich das eine oder andere: die Farbe der Kopftücher, die regionale Küche oder der Moscheebaustil.

Was sich aber in den von Ihnen genannten Ländern nicht unterscheidet, sind die Kernpunkte der Sozialethik: Wenn Sie die Diskurse und sozialen Praktiken in muslimischen Gesellschaften beobachten (Google reicht dafür möglicherweise nicht aus) und sich dazu ein wenig mit den Normen des Scharia-Rechts auseinandersetzen, werden Sie überrascht sein, wie sehr dieses System die Gesellschaften im Griff hat. Auch die von Ihnen genannten islamischen Untergruppen helfen darüber nicht hinweg (wenn Sie wenigstens die Aleviten genannt hätten, hätte ich Ihnen insofern Recht geben können, als die tatsächlich in einer anderen Liga spielen; weil sie nämlich auf die Scharia pfeifen).


A-Gnostiker,

als Kulturwissenschaftlerin weiß ich sehr gut, wovon Sie sprechen! Die postmoderne Geisteswissenschaft besteht aus Differenzieren und Dekonstruieren. Übergeordnete Strukturen und Kontinuitäten fallen daher aus dem Blickfeld, obwohl die Realität in Europa schon tagtäglich zurückschlägt - aber es ist eben nicht jedermanns Sache, sich den Schlaf rauben zu lassen.

Außerdem käme damit das Lieblingskonstrukt der zeitgenössischen intellektuellen Elite ins Wanken, nach dem an allen Misständen auf dieser Erde "der Westen" und/oder Israel schuld sind...

noora07.04.2009 | 23:26

Herr  A-Gnostiker
Sie schreiben:
"Diese Leuten wissen nicht, wie der Islam tickt. "

Ich bezweifel, dass Sie wissen wie der Islam tickt.

Denn um genau zu sein,
gibt es nicht nur viele Untergruppen des Islams
(Sunniten, Schiiten, Charidschiten, Ahmadiyya , ...)
sondern es gibt zudem noch so viele Facetten im Ausleben und Praktizieren des Islam wie es wahrscheinlich auch Gläubige gibt.

Seien Sie mutig und bekämpfen Sie ihr Vorurteil
und googeln Sie doch einfach mal ,
wie der Islam in Malaysia, in der Türkei, in Saudia Arabien, in Pakistan etc. tatsächlich von Ottonormalverbrauer gelebt wird.
Sie werden feststellen, dass jeder unterschiedliche Nuanzen aufweist und hier wiederum auch unterschiedlich ob auf dem Land oder in der Stadt lebend.

Also wie der Islam tatsächlich tickt,
wird sich wohl kein Mensch durchblicken können,
es sei denn er kennt jeden einzelen Gläubigen.


Khan06.04.2009 | 20:34

Mit der derzeitigen Mehrheit der Politiker- und "Geistes"Wissenschaftler-Generation hat Europa keine Mittel gegen die Islamisierung zu erwarten. Diese Leuten wissen nicht, wie der Islam tickt.
Hier einige Stichworte:
Migration als Methode Eroberung
Nutzung der ökonomischen Potenz der zu islamisierenden Gemeinwesen
Beeinflussung sog. kritischer "Intellektueller"
Mohammad ist das Siegel der Propheten
Nutzung "Linker" als nützliche Idioten (geht inzwischen bis in die Mitter der Gesellschaft)
Diffamierung von Religionskritik als Beleidigung

A-Gnostiker01.03.2009 | 15:13

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