Diskussion: Religionsunterricht und Bildung

Herzlich Willkommen im Diskussionsforum!
Ihre Meinung zählt, diskutieren Sie mit und schreiben Sie uns Ihre Meinung zum Thema "Islamischer Religionsunterricht und Bildung in Deutschland", zum Beispiel zu folgenden Fragestellungen:
- Sollte es Ihrer Meinung nach islamischen Religionsunterricht an deutschen öffentlichen Schulen geben?
- Haben Sie vielleicht schon Erfahrungen mit einem Schulversuch zum islamischen Religionsunterricht gemacht? Wie wirkt sich der Unterricht auf den Schulalltag aus? Gerne würden wir über Ihre Eindrücke lesen.
- Welche Inhalte sollten im islamischen Religionsunterricht behandelt werden? Könnte man sich an den Lehrplänen für den christlichen Religionsunterricht orientieren?
Bitte beachten Sie, dass nur Beiträge mit klarem Bezug zum Thema berücksichtigt werden können!
Sie können uns Ihre Beiträge rund um die Uhr schicken. Diese veröffentlichen wir Montag bis Freitag.
RSS-Feed für Kommentare in dieser Diskussion
Resultate 1 bis 20 von insgesamt 48 (3 Seiten)
ich bin der meinung,
dass jederbildung ein recht auf bildung hat zur bildung allein gehört nicht nur mathe deutsch & co . Jeder sollte auch über seine relligion bescheid wissen wie könnte es man besser als mit seinesgleichen & gleichaltriegen`? so wie die katholischen & evangelischen recht auf religionsuntericht haben & vieles ueber ihre relligion lernen Genau das gleiche recht haben wir auch. & diese kommentare von wegen wenn man seine religion kennenlernen Möchte Soll man zürük gehen von da wo man hergekommen ist.Das ist mal totaler schwachsinn Gaanz ehrlich. die meisten schüler mit migrationshintergrund Sind hier geboren wo sollen sie dan bitte zurück gehen?? kann mir das mal jemand erklären.`oke es benimmt sich nicht jeder wie man sich benehmen sollte aber mein gott es gibt egal in welcher nationalität gibt es welche die aus der reihe tanzen ?
& dafür werden dann ALLE schlecht machen.
ELi, 13.04.2010 | 21:28
Ich finde es einfach nur peinlich, daß man so eine Frage überhaupt diskutieren muß!
Es ist doch wohl eine Selbstverständlichkeit, daß neben unserem althergebrachten Religionsunterricht auch die Weltreligion Islam unterrichtet wird!
Die Inhalte der Lehre müssen von der jeweiligen Glaubensgemeinschaft selbst festgelegt werden, und ab dem 14. Lebensjahr können Schüler frei entscheiden ob sie daran teilnehmen wollen oder nicht.
Wo ist das Problem?
Djibrila, 14.03.2010 | 00:26
Es ist sehr wichtig Islamischen Religionsunterricht in den Schulen zu haben. Damit unsere Kinder im zukunft keine Probleme mit der Gesellschaft bekommen,weil heutzutage
hört man nur falsches und schlechtes über den Islam.
marzia, 08.03.2010 | 22:07
Auch ich halte islamischen Religionsunterricht für sehr wichtig. Nur dadurch kann man verhindern, dass Radikale ihre Sichtweise des Islam (die teilweise sehr verdreht ist und nicht dem tatsächlichen Islam entspricht) weiter verbreiten.
Denn nur ,wer einen modernen Islam kennenlernt kann diesen etwas entgegensetzen !
Außerdem gibt man so jungen Muslimen das Gefühl, von der Gesellschaft akzeptiert zu werden, was auch zu Integration führt.
Durch islamischen Religionsunterricht kann man in Deutschland so viel verändern! Und deshalb finde ich, dass das ganze auf jeden Fall einen Versuch wert ist.Und ich bin mir auch sicher, dass es positive Auswirkungen auf Muslime wie auf die Gesellschaft haben wird. Zur Sache mit der alevitischen Lehrerin : das Problem daran ist , dass Aleviten eine sehr spezielle Sicht des Islam vertreten und eine Minderheit unter den Muslimen sind. Deshalb würde es keinen Sinn machen, dass eine Alevitin muslimische Kinder unterrichtet, obwohl sie selbst nicht an die Lehrinhalte glaubt....
LG
Sammy, 05.03.2010 | 19:59
Religionsunterricht ist wichtig für die jungen Menschen.
Die Religion des Islams ist so weit fassend, das man die Lehre nicht irgendwen überlassen darf.
Es sollten Theologen im Islam ausgebildet werden, die dann Religionsunterricht geben.
Damit verbindet man vielerlei, die jungen Menschen spüren, das sie hier anerkannt werden, mit ihrer Religion.
Die jungen Menschen lernen die Vielfalt es Islams kennen und ihn auch richtig leben und fallen nicht auf Rattenfänger herein und nicht auf falsche Auslegungen.
Man gewinnt Freunde und nicht Feinde des Westens.
Elisabeth Mariam Müller, 07.02.2010 | 09:40
Ich wohne in Augsburg. Hier wird an den Schulen auch Islamunterricht angeboten, nur das Problem, was auch in keinem Fall akzeptabel ist, ist, dass dieser Unterricht von einer alevitischen Lehrerin durchgeführt wird. Kann mir jemand weiterhelfen diese Situation zu verstehen?
Vielen Dank
Cagri Ugurlu, 09.12.2009 | 02:55
Also ich muss ja mal Herrn Wilhelm ein bissl in seiner Stammtischargumentation "gibts da nich, muss es hier auch nich geben" etwas entgegensetzen. Sollte nich ein so tolles, weltoffenes Land wie Deutschland, und erst recht nach seiner geschichtlichen Erfahrung, ein Land der Akzeptanz, Tolleranz sein und als Vorbild für andere Länder herhalten?
Ich kann das nich mehr hören, da werden Christen verfolgt hier Moscheen gebaut...dann lasst uns doch einfach unsere Demokratie hier zu Grabe führen, die Religionsfreiheit aus dem GG streichen und Jagt auf Moslems machen....Ist das der richtige Weg Herr Wilhelm?
Rady, 01.12.2009 | 17:06
Lasst uns endlich in Ruhe mit diesem Schwachsinn. Geht zurück in Euer Land wenn Euch Eure Religion so wichtig ist.
Jetzt müsst ihr auch schon in der Schweiz Eure Politik verbreiten, lasst uns in Ruhe.
Frau Necla Kelek soll uns in Ruhe lassen, ihre Meinungen interessiert hier der Schweiz niemand.
Dauernd auf den andern rumzuhacken und Drohungen aussprechen gegen die Schweiz, das geht einfach nicht und sollte verboten werden....
Ich finde hier keine Wörter mehr, solche Institutionen wie diese hier machen mich wütend und ich werde alles unternehmen das solche Konferenzen in der Schweiz keine Macht wie bei Euch in Deutschland bekommen....
Ein sehr besorgter Bürger
Cyrus Gross, 21.11.2009 | 12:22
Was ich alles von Muslimischen leider,MITMENSCHEN,denen Jegliche Tolleranz fehlt gelesen habe,macht mich nachdenklich!Warum gibt es einen ISLAMRAT in DEUTSCHLAND ? Gibt es etwa in der TÜRKEI einen CHRISTENRAT ?Ich habe sogar im deutschen FERSEHEN eine deutsche RICHTERIN sagen gehört,die Klage der islamischen EHEFRAU,wird abgewiesen,weil in der 40 ten Sure im KORAN geschrieben seht,die Frau,hat keine Sele und ist dem Mann untertan! ARMES DEUTSCHLAND!
Horbel Wilhelm, 29.10.2009 | 14:26
Komisch, ich dachte es wären vor allem Muslime gegen Juden. Dass sie sich jetzt mit Juden vergleichen.... fast unverschämt.
MM, 27.10.2009 | 11:33
an "es ist immer die gleiche Leier"
Tja, es ist immer die gleiche Leier, die Muslime seien die Opfer der deutschen Gesellschaft.
Hmm, irgendwie kommt mir dieser Satz bekannt vor, man müsste einfach nur aus "die Muslime" -"die Juden" machen. Genauso fing es an und man braucht nicht zu erwähnen, dass die "bösen" Juden nahezu perfekt in Deutschland integriert waren. Perfektes Deutsch und ein großer Beitrag zur Wirtschaft, und keine Gewalt oder dergleichen.
Man hat immer Angst vor den bösen muslimischen Jugendlichen. Wieso zeigt man diesen Jugendlichen, dass ihr Tun falsch ist, da ihr Glaube es verbietet. Somit wäre das Problem eigentlich beseitigt.
Aber die Politiker wissen es eeeh besser.
Hasan, 22.10.2009 | 01:35
Das Urteil von heute ist ein Skandal. Ich werde dagegen klagen! So langsam aber sicher werden die Leute echt größenwahnsinnig.
[Anmerkung der Redaktion: Urteil der 3. Kammer des Verwaltungsgerichts (VG) Berlin vom 29. September 2009 - VG 3 A 984.07 - "Islamisches Gebet in der Schule"
Die 3. Kammer des VG Berlin hat entschieden, dass ein 16-jähriger muslimischer Schüler des Diesterweg-Gymnasiums in Berlin-Wedding berechtigt ist, außerhalb der Unterrichtszeit einmal täglich in der Schule sein islamisches Gebet zu verrichten.
Wegen der grundsätzlichen Bedeutung hat das VG die Berufung zum Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg zugelassen.]
MM, 29.09.2009 | 20:45
In meinem Studium wurde ich während meines Schulpraktikums sehr stark mit dieser Thematik konfrontiert, weshalb ich die Situation kurz schildern möchte, um sie anschließend zu kommentieren:
Eine 5. Klasse, Hauptschule. Kurzfristig Vertretungsunterricht und ich musste die ganze Klasse unterrichten. Dies wäre nicht weiter schlimm gewesen, wäre es nicht meine erste Unterrichtsstunde die ich halte, und Religion. Das Thema war die Entstehung des Ersten Testaments. Es ging um die jüdischen Wurzeln der Bibel im Tenach. Ein Thema, das eigentlich für alle drei monotheistischen Religionen interessant ist, da sie sich teilweise auf die selben Propheten berufen. Das Problem hierbei waren nun aber Äußerungen von muslimischen (besonders männlichen) Schülern wie z.B. "Bah, ich fass keine Bibel an! Das ist mir verboten!" oder "Ich les nix von Jesus, das darf ich von meiner Religion her nicht." Es machte mich nicht wütend, sondern sehr traurig. Denn die Bibel ist ein Buch, das ganz bestimmt nicht beißt und Jesus steht sogar im Koran (die Geburtsgeschichte im Koran finde ich wirklich faszinierend). Ich versuchte also alle Schüler trotz der schwierigen Situation zu beteiligen und stellte immer wieder Nachfragen wie z.B. "Wer kann mir denn Propheten nennen, die im Koran stehen?" Gehofft hatte ich auf Antworten wie Abraham oder Mose. Denn diese sind ja quasi Urväter der drei Religionen. Nur leider konnten mir die muslimischen Schüler keinerlei Koraninhalte nennen. Nicht einmal im Ansatz.
Und hierin sehe ich die Problematik, weshalb ich Islamunterricht befürworte. Die Kinder wachsen in ihren Familien in einer Glaubenskultur auf (ähnlich wie Christen auch) die nicht unbedingt etwas mit der eigentlichen Religion zu tun hat. Mein Islamprofessor, mit dem ich über diese Erfahrung sprach, hat mir genau das auch bestätigt. Sehr viele Moslems haben nie den Koran wirklich gelesen, kennen ihre wichtigsten Suren auswendig und vertreten sonst die Meinung ihres Mullah (schönes christliches Pendant dazu ist der Satz "Ja aber der Herr Pfarrer hat ... gesagt, und dann ist das so". Religion und Brauchtum sind also zu unterscheiden. Und wo christliche Schüler dies im Religionsunterricht lernen sollte es islamischen Schülern auch möglich sein. (Jüdische Schüler werden u.a. in der Synagoge unterrichtet und die Inhalte stehen unter staatlicher Aufsicht) Denn nur wenn der Staat seiner Verpflichtung der freien Religionswahl und -ausübung nachkommt und den Schülern die Möglichkeit offen steht etwas über ihre Religion zu lernen, ohne immerzu vom Brauchtum beeinflusst zu werden, sehe ich die Chance, dass in der Zukunft ein besseres Miteinander möglich wird. Wichtig ist hierbei auch, nicht nur etwas über die eigene Religion zu lernen, sondern auch über die anderen Religionen. Und ich unterstelle, dass dies in einem privaten Rahmen nicht neutral geschehen würde. Ich sehe den Staat hier in seiner Wächterpflicht.
Mit freundlichen Grüßen
Jacqueline Bier, 04.09.2009 | 15:19
An Stefan CH/Hatice/Nadine Carolin.
Es ist immer die gleiche Leier. Moslems sind das Opfer der deutschen Gesellschaft. Das ist nicht nur lächerlich (schließlich immigrieren sie in Massen) sondern auch langweilig und beweist, dass Menschen wie sie drei der Grund sind, warum die Integration scheitert.
MM, 21.07.2009 | 13:19
Stefan Ch
"Die Kinder sind leider so aggresiv geworden und beschimpfen schnell, weil sie sich immer in der Lage befinden wo sie sich rechtfertigen müssen. "
Gegenüber wem müssen sie sich rechtfertigen? Sicher nicht gegenüber anderen Kindern, z.B. ihren Mitschülern, für die die Religion im Regelfall völlig nebensächlich ist.
"Ausserdem resultiert dass was die Kinder oder Jugendlichen machen aus dem wenigen Wissen, was sie über ihre eigene Religion kennen. Der Islam ist eine Religion voller Tolleranz und Gleichberechtigung."
Das sagen Sie doch bitte auch den Mädchen und Frauen, die vor dieser "Toleranz" fliehen, weil die islamische Theologie die Verbindung einer Muslima mit einem Nicht-Muslim verbietet.
maria magdalena, 15.07.2009 | 16:08
@MM
Die Kinder sind leider so aggresiv geworden und beschimpfen schnell, weil sie sich immer in der Lage befinden wo sie sich rechtfertigen müssen.
Ausserdem resultiert dass was die Kinder oder Jugendlichen machen aus dem wenigen Wissen, was sie über ihre eigene Religion kennen. Der Islam ist eine Religion voller Tolleranz und Gleichberechtigung.
Stefan Ch, 15.07.2009 | 13:46
Werfen Sie mal einen Blick nach Berlin, ich lebe dort und bekomme täglich von befreundeten Eltern mit, wie ihre nicht-muslimischen Kinder angefeindet werden. Schlampe, Schweinefresser etc. IN EINER GRUNDSCHULE!!! Das ist Wahnsinn, was sollen sich denn daraus für Werte der angehenden Erwachsenen entwickeln? Wir haben mühsam für z.B. die Gleichberechtigung der Frau, oder Homosexueller gekämpft und auch dort noch vieles zu erreichen. Und jetzt wird schon in Grundschulen etwas anderes gelehrt und aufgrund des jungen Alters der Schüler womöglich manifestiert.
Abgesehen davon gibt es in Berlin z.B. eine islamische private Grundschule (staatlich anerkannt) was soll das? Was hat das auch nur annähernd mit Integration zu tun? Und ich finde es beängstigend, dass keine Religion sich so wichtig nimmt (mit und ohne Gewalt) wie der Islam - weltweit!
MM, 06.07.2009 | 17:14
Ich finde den Begriff " Islamischer Unterricht" nicht richtig, weil es nicht nur ein Islamverständnis gibt, sondern wie im Christentum auch unterschiedliche (wie Evangelischer Religionsunterricht, Katholischer Religionsunterricht). Die Aleviten haben Ihren Unterricht Alevitischer Religionsunterricht genannt und damit die Inhalte nach dem Islamverständnis der Aleviten umgesetzt. Das sollten die sunnitischen und schiitischen Gruppen auch tun. Keine der Gruppen sollte für sich den Begriff Islam patentieren.
Diese Bezeichnung führt statistisch zu keiner differenzierten Darstellung der unterschiedlichen Gruppen im Islam. Die Aleviten z.B. stellen ca. 800.000 der 4 Mio. Islamangehörigen in Deutschland.
voezer, 03.07.2009 | 21:21
Islamischer Unterricht hat nur in dem Fall an unseren Schulen etwas zu suchen, wenn es darum geht welche Weltreligionen es gibt. Ansonsten lehne ich so etwas kategorisch ab. Wieviel christlichen Unterricht gibt es in der Türkei? Wie viel Toleranz wird den Christen in Islamischen Ländern entgegen gebracht? So lange es Städte gibt wie Mekka, wo es Nicht Moslems verboten ist diese Stadt zu betreten, so lange man in Saudi Arabien verhaftet wird wenn man ein Kreuz trägt, kann ich mir nicht vorstellen das diese Religion/ Ideologie des Islam so freundlich ist wie man uns das immer erzählen will. Und wenn man in der Schule anfängt von den Glorreichen Taten der Propheten und Eroberer zu berichten, den Koran so auszulegen wie man es gerade braucht, wenn man dann noch von Sharia und nicht von weltlichen Gerichten spricht, ahnen wir nicht was wir zu lassen.
Thomas, 30.06.2009 | 13:09
Für den islamischen Religionsunterricht spricht meiner Meinung vieles zu. Ich selbst habe keinen Religionsunterricht in der Schule besucht. Und Ethik wurde auch nicht angeboten, so musste ich meine Religion in den so genannten “Koranschulen“ lernen. Wie gut diese Koranschulen sind, ist ein anderes Diskussionsthema. Ich habe Koranschulen von verschiedenen Gemeinden besucht, dadurch ist mir der Unterschied der Lehrmethoden dieser Gemeinden im Nachhinein stark aufgefallen. Die Gemeinden haben leider keine einheitlichen Lehrmethoden, deshalb bin ich der Meinung, dass durch den islamischen Religionsunterricht eine einheitliche Lehre für Schüler gegeben werden kann.
Ein wichtiges Problem hierbei ist, dass die Imame in den Moscheen keine pädagogischen Ausbildungen haben und es herrschen meist Sprachdefizite. Die Kinder können durch den islamischen Religionsunterricht ihre Religion auf Deutsch besser lernen, was meiner Ansicht nach die Bildung fördern kann. Ich denke um den Islam richtig den Kindern vermitteln zu können, sollte der Islamische Religionsunterricht eingeführt werden, allein schon für die Gerechtigkeit innerhalb der Schüler.
ArDe, 17.06.2009 | 23:43
Schreiben Sie uns Ihre Meinung: