Video: Ehemaliger Bundesinnenminister grüßt muslimische Mitbürger zum Ramadanfest
Der ehemalige Bundesinnenminister, Dr. Thomas de Maizière, grüßt in dieser Videobotschaft vom 2. September 2010 alle muslimischen Mitbürger zum Ramadanfest.
"Es ist eine wunderbare Tradition, dass Muslime sich selbst - aber auch Nicht-Muslime - einladen, um zusammen zu feiern und zu sprechen," sagt der damalige Bundesinnenminster, der wenige Tage zuvor an einem Fastenbrechen teilgenommen hat.
"Ich habe bei der Islamkonferenz einmal gesagt, ich möchte dass der Dialog in unserer Gesellschaft zwischen den Religionen und insbesondere mit den Muslimen an den 'Küchentischen' der Gesellschaft stattfindet. Beim Fastenbrechen sitzt man festlich am Tisch - nicht am Küchentisch, aber es ist das gemeinsame Thema: Man redet beim Essen zusammen über das, was wirklich wichtig ist im Leben."
Falls Sie das Video herunterladen möchten stehen Ihnen ebenfalls verschiedene Versionen zur Verfügung. Den Download starten Sie bitte mit der rechten Maustaste und Ihrer Wahl "Ziel speichern unter".
Videofilm, Sonstige (flv, externer Link)
Videofilm, Sonstige (mp4, externer Link)
Videofilm, Sonstige (wmv, externer Link)
Grußwort des damaligen Bundesinnenministers (Originaltext):
"Ich grüße Sie alle herzlich zum Zuckerfest. Insbesondere die Muslime unter uns. Vor einigen Tagen habe ich am Fastenbrechen teilgenommen. Ich war als Christ Gast beim Fastenbrechen mit Muslimen.
Es ist eine wunderbare Tradition, dass Muslime sich selbst - aber auch Nicht-Muslime - einladen, um zusammen zu feiern und zu sprechen. Ebenso sollten Christen mehr bei ihren Festen Muslime einladen – an Karfreitag, Ostern, Weihnachten.
Ich habe bei der Islamkonferenz einmal gesagt, ich möchte dass der Dialog in unserer Gesellschaft zwischen den Religionen und insbesondere mit den Muslimen an den 'Küchentischen' der Gesellschaft stattfindet. Beim Fastenbrechen sitzt man festlich am Tisch - nicht am Küchentisch, aber es ist das gemeinsame Thema: Man redet beim Essen zusammen über das, was wirklich wichtig ist im Leben.
Manches im Zusammenleben zwischen uns ist nicht einfach. Wir diskutieren viel über Probleme, mangelnde Bildungsbeteiligung, höhere Gewaltbereitschaft, Tendenz zum Extremismus vielleicht, Islamophobie. Das muss diskutiert werden, aber gemeinsam und nicht spalterisch.
So lösen wir Probleme gemeinsam: Gemeinsam Verantwortung für Deutschland zu nehmen, zu tragen und weiterzutragen. Das sollten alle tun, die in Deutschland leben. Und das Zuckerfest ist ein wunderbares Beispiel und ein wunderbarer Anlass damit anzufangen."
