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Struktur der Deutschen Islam Konferenz in der zweiten Phase

Die Deutsche Islam Konferenz ist in ihrer zweiten Phase stärker praktisch ausgerichtet. Das spiegelt sich auch in der Struktur wider.

Wie in der ersten Phase gibt es ein Plenum, das paritätisch aus staatlichen und muslimischen Mitgliedern besteht. Es sind staatliche und muslimische Vertreter sowie der Bundesminister des Innern als Gastgeber Mitglied im Plenum. Es wird weiterhin eine Plenarsitzung pro Jahr geben.

Der Vorbereitungsausschuss

Eine Neuerung ist der Vorbereitungsauschuss, der die Plenarsitzungen vorbereitet. Dieser Ausschuss ersetzt die vier Arbeitsgruppen der ersten Phase der DIK. Der Vorbereitungsausschuss beruft Projektgruppen ein und beauftragt sie mit bestimmten Fragestellungen. Er tagt alle zwei bis drei Monate.

Projektgruppen zu einem bestimmten Thema

Um den stärkeren Praxisbezug herzustellen, werden zeitlich befristete flexible Projektgruppen einberufen, die sich jeweils mit einem speziellen Thema befassen. Und um die Ergebnisse der DIK effektiver in die Praxis umsetzen zu können, ist die DIK in der zweiten Phase noch enger mit den Ländern und Kommunen verzahnt.

Themen der DIK in der zweiten Phase

Zentrales Anliegen der Deutschen Islam Konferenz bleibt die Verbesserung der Integration der Muslime in Deutschland. Das umfasst Fragen der strukturellen Integration wie die Förderung der Kooperation zwischen deutschem Staat und Muslimen auf der Grundlage des deutschen Religionsverfassungsrechts, also z.B. die schrittweise Etablierung von islamischem Religionsunterricht an Schulen und von islamisch-theologischen Lehrangeboten an Universitäten oder die öffentliche Aus- und Fortbildung von Imamen.

Das umfasst aber auch die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland, die weiterhin Hauptthema der DIK ist. Hier geht es insbesondere um das Thema der Geschlechtergerechtigkeit sowie um die Prävention von Extremismus und gesellschaftlicher Polarisierung.

Mehr zu diesem Thema:

Ergebnisse des Vorbereitungsausschusses

DIK-Redaktion, 28.12.2010


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