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Hamed Abdel-Samad

Herr Abdel-Samad ist Politologe und Schriftsteller aus München.

Statement zur DIK:

Was ich von der Deutschen Islam Konferenz erwarte ist faires, ergebnisorientiertes Verhandeln und kein ideologisches Taktieren. Ich gehe davon aus, dass den Worten auf dem politischen Parkett auch Taten folgen. Keine Absichtserklärung sollte am Ende das Ergebnis sein, sondern ein für alle Seiten verbindlicher, konkreter Fahrplan. Nicht nur die Ergebnisse der Konferenz, sondern auch der Prozess der Annäherung und die damit verbundenen Schwierigkeiten sollten der Bevölkerung transparent vermittelt werden. Besonders für Themen wie Imamausbildung, Gleichberechtigung von Mann und Frau und Bekämpfung von Radikalisierung unter jungen Muslimen möchte ich in den Sitzungen eintreten.

Lebenslauf:

  • geb. 1972 in Giseh/Ägypten, deutscher Staatsangehöriger
  • Studium: Englisch und Französisch in Kairo, Japanologie in Japan, Politikwissenschaft in Augsburg
  • Tätigkeit für die UNESCO in Genf
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Islamwissenschaft an der Universität Erfurt sowie an der Abteilung für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität München.

Veröffentlichungen:

  • Radikalisierung in der Fremde? Junge Muslime in Deutschland, Waldmann, Peter: Determinanten des Terrorismus, Velbrück Verlag 2005.
  • Alienation and Radicalisation, In: Jonker & Amireaux: Politics of visibility, Young Muslims in European public spaces, Transcript Verlag 2006.
  • Identitätssuche und Radikalisierungsgefahren, Wadmann: Ambivalenz des Religiösen, Rombach Verlag 2007.
  • Autobiographie "Mein Abschied vom Himmel. Aus dem Leben eines Muslims in Deutschland", im Kölner Fackelträger Verlag, 2009.
  • Zeitungsartikel zum Thema Islamkritik und Weg des Islams in die Moderne.
  • Geplant: Buch über die "Reformresistenz" in der islamischen Welt mit dem Titel "Der Untergrang der islamischen Welt" (Erscheinungsdatum: Oktober 2010)

DIK-Redaktion, 14.05.2010

Zusatzinformationen

Inhalte

Mann und Frau am Tisch

Ziel des langfristig angelegten Dialogs zwischen staatlichen und muslimischen Vertretern ist, das Miteinander und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.

Teilnehmer des Plenums der DIK in der zweiten Phase

leere Stuhlreihen

Am 17. Mai 2010 nahm das neu zusammengesetzte Plenum der DIK erstmals seine Plätze ein. Wer mitredete, lesen Sie hier.

Publikationen

Cover - Publikationen

Hier finden Sie das Zwischenresümee der DIK sowie den Flyer der Deutschen Islam Konferenz und andere aktuelle Publikationen als pdf-Dateien zum Herunterladen.


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