Deutsche Islam Konferenz (DIK)

Ziele

Grundlegendes Ziel der Deutschen Islam Konferenz (DIK) ist der dauerhafte und regelmäßige gesamtstaatliche Dialog mit Muslimen bzw. ihren Vertretungen in Deutschland. Zudem ging und geht es in der DIK darum, eine Verständigung und Lösungen zu konkreten Themen zu erreichen und über muslimisches Leben in Deutschland zu informieren. Mit der Beförderung eines Islam in, aus und für Deutschland soll der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden.

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Themenschwerpunkte

Auf der Grundlage von Empfehlungen und der Formulierung grundsätzlicher gemeinsamer Ziele in früheren Phasen arbeitet die Deutschen Islam Konferenz (DIK) aktuell in einem integrations-, einem religions- und einem gesellschaftspolitischen Schwerpunkt. Sie tut dies praxisorientiert, indem sie direkte Impulse für ein besseres Miteinander von Muslimen und Nicht-Muslimen, Muslimen untereinander sowie von Moscheegemeinden und ihren lokalen Umfeldern setzt. Sie befördert zudem die Kooperation zwischen Staat und islamischen Gemeinschaften auf der Grundlage des deutschen Religionsverfassungsrechts.

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Organisation

Die Deutsche Islam Konferenz (DIK) arbeitet in themenbezogenen, variablen und flexiblen Formaten, z.B. in Form von Fachtagungen, politischen Dialogveranstaltungen und Werkstattgesprächen. Die DIK hat ein breites, vielfältiges Teilnehmerfeld. Dazu gehören islamische Dach- und Spitzenverbände, junge Initiativen und Vereine außerhalb der traditionellen Moscheestrukturen, muslimische Einzelpersonen sowie Vertreter des Bundes, der Länder und der Kommunen sowie aus Wissenschaft und Praxis.

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Im Dialog

Für Schulen, Moscheegemeinden und Bürgerämter: Plakat informiert über die Deutsche Islam Konferenz (DIK)

Was ist die DIK, wer ist an ihr beteiligt, wie arbeitet sie, welche Themen werden behandelt und was sind ihre Ziele? Ein neues Plakat präsentiert Geschichte, Instrumente und Ergebnisse der DIK in anschaulichen Infografiken.

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Fest des Fastenbrechens 2021

Grußwort von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Mai 2021.

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Studie "Muslimisches Leben in Deutschland 2020" veröffentlicht

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat am 28.04.2021 in Nürnberg die Studie "Muslimisches Lebens in Deutschland 2020 (MLD 2020)" veröffentlicht.

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Ramadan 2021

Grußwort von Herrn Staatssekretär Dr. Markus Kerber zum Beginn des Ramadan.

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"DIK-Tagung Muslimisches Engagement im gesellschaftlichen Diskurs": Projektdokumentation

Jung, engagiert und innovativ: So präsentierten sich im Rahmen einer virtuellen Galerie auf der Online-Tagung vier Projekte, die dazu beitragen, dass Muslime ihre Anliegen besser in die Mehrheitsgesellschaft einbringen können. Mit ihren unterschiedlichen Ansätzen spiegeln sie die große Vielfalt muslimischen Lebens in Deutschland wider.

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DIK-Videokonferenz Imamausbildung

Im Rahmen der DIK fand am 10. November 2020 eine Videokonferenz zur Imamausbildung mit Innenminister Seehofer statt. Corona-bedingt wurde dazu eine begrenzte Zahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern von sechs verschiedenen Standorten aus zusammengeschaltet. Bundesinnenminister Horst Seehofer eröffnete die Veranstaltung von Berlin aus mit einer Rede zum Thema.

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Tag der offenen Moschee - in Vielfalt vereint

Der 3. Oktober ist seit 1997 immer auch der "Tag der offenen Moschee". Dann öffnen viele muslimische Gotteshäuser in ganz Deutschland ihre Türen. Dazu gehört auch die Moschee des Verbands der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) in Herrenberg, die am DIK-Förderansatz "Moscheen für Integration" teilnimmt.

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Workshop: "Ausbildung alevitischen Personals an deutschen Universitäten"

Am 17. September 2020 fand der Online-Workshop "Ausbildung alevitischen Personals an deutschen Universitäten - Bedarfe und Perspektiven" im Rahmen der Deutschen Islam Konferenz (DIK) statt. Im Zentrum des Workshops stand die Entwicklung einer alevitischen Theologie in Deutschland.

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"Man kann inhaltlichen Diskursen nicht aus dem Weg gehen"

Die Alhambra Gesellschaft widmet sich mit frischen Impulsen u.a. dem innermuslimischen Dialog. Das neue Format "MuslimDebate" wird auch im Rahmen der DIK gefördert. Ein Gespräch mit Alhambra-Mitbegründer und Beiratsmitglied Eren Güvercin.

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Fest des Fastenbrechens 2020

Grußwort von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Mai 2020.

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"Eine wichtige und positive Erfahrung" – Interview mit Burhan Kesici

In der Corona-Krise stimmen sich Kirchen und Religionsgemeinschaften eng mit der Bundesregierung ab, darunter für die islamischen Verbände und die Moscheegemeinden der Koordinationsrat der Muslime (KRM).

Die Redaktion der Deutschen Islam Konferenz (DIK) im Interview mit dem KRM-Sprecher und Vorsitzenden des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, Burhan Kesici.

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Sportlich aktiv im Ramadan, auch in Zeiten von Corona

Im Interview berichtet Zain-Alabidin Al-Khatir, ein muslimischer Fußballer, wie anders der Ramadan in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie für ihn wird – und warum Sport für die Integration sehr wichtig ist.

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"Corona" und die Moscheegemeinden - ein Gespräch mit Meho Travljanin

Die Corona-Pandemie hat auch beträchtliche Auswirkungen auf die Religionsausübung und das Leben in deutschen Moscheegemeinden. Die Redaktion der Deutschen Islam Konferenz (DIK) sprach beispielhaft mit Meho Travljanin, seit 2013 Vorsitzender des Islamischen Kulturzentrums der Bosniaken in Berlin.

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Weitere Inhalte

Infothek

Studien & Publikationen

Plakat: Deutsche Islam Konferenz , Datum: 21.05.2021, Format: Publikation

Studie: Muslimisches Leben in Deutschland 2020 , Datum: 28.04.2021, Format: Studie, Bereich: Ergebnisse & Empfehlungen

Reden & Interviews

Bilder, Videos & Audios

Eröffnungsrede von Bundesinnenminister Horst Seehofer , Datum: 10.11.2020, Format: Video, Bereich: Deutsche Islam Konferenz

Internetauftritt Deutsche Islam Konferenz , Datum: 09.10.2020, Format: Video

Informationen zur Barrierefreiheit , Datum: 09.10.2020, Format: Video

Chronik der Deutschen Islam Konferenz

27.09.2006 DIK-Auftaktsitzung im Schloss Charlottenburg, Berlin

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble empfängt muslimische und staatliche Vertreter zur ersten Sitzung der DIK in Berlin. Bei dem Treffen werden die drei Arbeitsgruppen "Gesellschaftsordnung und Wertekonsens", "Religionsfragen im deutschen Verfassungsverständnis" und "Wirtschaft und Medien als Brücke" sowie der Gesprächskreis "Sicherheit und Islamismus" eingerichtet.

28.09.2006 Regierungserklärung zur DIK

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält aus Anlass des Starts der DIK im Deutschen Bundestag eine Regierungserklärung. Insbesondere folgender Satz findet großen Widerhall: "Der Islam ist Teil Deutschlands und Teil Europas, er ist Teil unserer Gegenwart und er ist Teil unserer Zukunft. Muslime sind in Deutschland willkommen". Er äußert zudem u.a.: "Ich hoffe, dass es mit der Deutschen Islam Konferenz gelingt, nicht nur praktische Lösungen zu finden, sondern auch mehr Verständnis, Sympathie, Friedlichkeit, Toleranz und vor allen Dingen mehr Kommunikation und Vielfalt zu schaffen und damit zur Bereicherung in unserem Land beizutragen."

02.05.2007 DIK beauftragt Studie "Muslimisches Leben in Deutschland"

Um bis dahin fehlende repräsentative Daten zu Muslimen in Deutschland zu erhalten, beauftragt die DIK beim "Bundesamt für Migration und Flüchtlinge" die wissenschaftliche Studie "Muslimisches Leben in Deutschland". Die Studie wird im Juni 2009 veröffentlicht.

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